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++ Herrenchiemsee ++ Subsidiarität ++ Heimvernetzung ++ Holzverkauf ++ Grenzkontrolle ++ Angelverein ++

11.04.2017

Bayern- & Deutschlandnews zum 12. April 2017!

Geld für Vereinigung von Herrenchiemsee

Eine große und seit langen Jahren währende Herzensangelegenheit für die Vereinigung der Freunde von Herrenchiemsee ist die Sanierung des Inseldoms auf der Herreninsel. Für den in diesen Tagen erfolgten Planungsauftrag mit einer Maßnahmen-Summe von rund 1,3 Millionen Euro durch Bayerns Finanzminister Dr. Markus Söder konnte sich bei der jüngst im Rosenheimer Ballhaus erfolgten Heimatpreis-Verleihung für Oberbayern Dr. Friedrich von Daumiller als Vorsitzender der Herrenchiemsee-Vereinigung persönlich beim Minister bedanken. Von Daumiller überreichte zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner das im Auftrag der Vereinigung herausgegebene Buch „Herrenchiemsee – Kloster-Chorherrenstift-Königsschloss“. Mit dem nunmehrigen Planungsbeginn soll der geschichtlich und künstlerisch wertvolle Inseldom nach 100 Jahren wieder der Öffentlichkeit und einer öffentlichen Nutzung zugeführt werden. hö

Stipendien für Studierende

2016 wurden in Bayern 3.399 Studierende mit dem seit 2011 vergebenen Deutschlandstipendium gefördert. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, studierten etwa zwei Drittel (62,0 Prozent) der so Geförderten an Universitäten. Die Hälfte der Deutschlandstipendien (49,8 Prozent) wurde an Studentinnen vergeben.

vbw für Subsidiarität

Die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. begrüßt, dass die Europäische Kommission mit einem Weißbuch eine Diskussion über die Zukunft der EU angestoßen hat. „Spätestens seit dem Brexit-Referendum im Vereinigten Königreich ist diese inhaltliche Auseinandersetzung überfällig“, erklärt vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. In der Wirtschafts- und Währungspolitik fordert die vbw eine Konzentration auf die Konsolidierung der Eurozone und auf das wirtschaftliche Zusammenwachsen der EU. Sie setzt sich für eine strikte Einhaltung der Subsidiarität ein.

Piraten für Transparenz

Die Piratenpartei Baden-Württemberg hat die Landespolitik aufgefordert, eine verpflichtende Offenlegung der Nebeneinkünfte von Abgeordneten einzuführen. Baden-Württemberg sei neben Mecklenburg-Vorpommern das einzige Flächenland, in dem keine entsprechende Regelung zu Veröffentlichung existiert. Um Schlupflöcher zu vermeiden, halten die PIRATEN eine centgenaue und zeitnahe Veröffentlichung der Einkünfte für erforderlich.

Generation Y für Heimvernetzung

Smart Home bleibt angesagt - und das insbesondere bei der jüngeren Zielgruppe. So kann sich lediglich 15 Prozent der 18- bis 35-Jährigen - die sogenannte Generation Y - nicht vorstellen in Smart Home Technologie zu investieren. Insgesamt, also unabhängig von Alter und Geschlecht, ist exakt jeder vierte Befragte (25 Prozent) nicht daran interessiert, die eigenen vier Wände intelligent zu vernetzen. Das sind zwei der relevantesten Ergebnisse der zweiten repräsentativen Studie des Marktforschungsinstituts YouGov im Auftrag von COQON.

Generation Z für VoD

Offline und ohne Handy? Für die Generation Z ein Horrorszenario. Was nicht mobil funktioniert, funktioniert nicht. Da verwundert es nicht, dass bereits 92 Prozent der nach 1995 Geborenen Filme, Serien und andere Bewegtbildinhalte online konsumieren. Die aktuelle Studie "My Screens IV" der Mediaagentur Initiative zeigt: Video on Demand wird das klassische TV in Zukunft ablösen, zumindest, wenn es um die Vertreter der sogenannten Mobil First Generation geht.

1,1 Milliarden Eier für Bayern

In den bayerischen Legehennenbetrieben mit mindestens 3.000 Hennenhaltungsplätzen wurden im Jahr 2016 knapp 1,1 Milliarden Eier produziert. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, entspricht dies im Durchschnitt 2,96 Millionen Eiern pro Tag. Rund 66 Prozent der Eier stammten aus Bodenhaltung und rund neun Prozent aus ökologischer Haltung.

Mikrozensus für Bayern

Im Jahr 2015 gab es in Bayern nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik rund 6,7 Millionen Erwerbstätige. Knapp 27 Prozent von ihnen arbeitete zumindest gelegentlich auch an Sonn- und Feiertagen, wobei Männer häufiger betroffen waren als Frauen. Vor allem in den Bereichen der öffentlichen und privaten Dienstleistungen sowie der Land- und Forstwirtschaft bzw. Fischerei wurde auch an Ruhetagen gearbeitet, zeigt der Mikrozensus 2015.

Forstämter für Holzverkauf

Aufgrund des niedrigen Ölpreises und der milden Winter in den Jahren 2014 und 2015 verzeichnen die Forstämter bis heute eine rückläufige Nachfrage nach Brennholz. Einige Ämter berichten sogar, dass sie über sogenanntes „überlagertes Holz“ verfügen. Holzstämme, die bereits im Winter 2015/2016 geschlagen wurden und im letzten Frühjahr nicht an Ofenbesitzer verkauft werden konnten. Dieses Holz wird oft mit einem Preisnachlass angeboten, sodass es sich lohnt, bei seinem Forstamt gezielt nachzufragen. Bundesweit liegt der reguläre Preis für Holz zur Selbstabholung aus dem Wald zwischen 35 und 45 Euro pro Raummeter.

Hilfesystem für Jugendliche

In Berlin prostituieren sich immer mehr junge Flüchtlinge. Das haben mehrere Hilfsorganisationen dem Inforadio vom rbb bestätigt. Den Angaben zufolge hat sich die Zahl der betreuten Jugendlichen im vergangenen Jahr vervielfacht. Die Prostitution wird demnach meist über Internet-Foren organisiert. Aber auch auf der Straße findet die Kontaktaufnahme statt, hieß es: So habe sich im Tiergarten eine regelrechte Szene entwickelt. Bei den Flüchtlingen handelt es sich überwiegend um junge Männer aus Afghanistan, Pakistan und dem Iran. Als Hauptursache sehen die Hilfsorganisationen mangelnde Unterstützungsangebote. Sobald die Flüchtlinge 18 seien, würden viele aus dem Hilfesystem für Jugendliche herausfallen.

Asyl für Flüchtlinge

Im März sind 14.976 Flüchtlinge in die Bundesrepublik eingereist - vor allem aus Syrien, Afghanistan und dem Irak. Im Februar waren es 14.289, wie das Bundesinnenministerium mitteilt. Seit Jahresbeginn sind insgesamt 47.249 Asylsuchende nach Deutschland gekommen. Die Zahl der beim „Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)“ im März neu gestellten förmlichen Asylanträge lag bei 20.136 Anträgen, 3568 mehr als im Februar.

Meyer für Grenzkontrolle

Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Stephan Mayer (CSU), hat angesichts einer Zunahme illegaler Einreisen von Flüchtlingen aus der Schweiz sofortige Grenzkontrollen gefordert. „Wir benötigen umgehend stationäre und systematische Kontrollen an der Grenze zur Schweiz“, sagte Mayer der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“. Die Entwicklung der illegalen Einreisen über die Schweiz sei „sehr besorgniserregend“. Und die Schleierfahndung könne beim besten Bemühen nur einen Bruchteil der Flüchtlinge erfassen, so Mayer.

Potenzial für AfD

Etwa 6 Prozent aller Wahlberechtigten würden derzeit die AfD wählen, was bei einer Wahlbeteiligung von 77 Prozent den aktuellen Wert von 8 Prozent im stern-RTL-Wahltrend ergibt. Weitere 5 Prozent könnten sich zumindest vorstellen, bei der Bundestagswahl ihr Kreuz bei der AfD zu machen. Damit hat die Partei ein Wählerpotenzial von insgesamt 11 Prozent, was annähernd 6,8 Millionen Wahlberechtigten entspricht. „Dieses Potenzial“, so Forsa-Chef Manfred Güllner, „deckt sich in etwa mit dem Anteil von rund einem Zehntel aller Bundesbürger, das latent anfällig ist für fremdenfeindliches und rechtsradikales Gedankengut.“

Anmeldestart für die „BR-Radltour“

Seit Donnerstag, 13. April, können sich Liebhaber des Etappenradelns zur BR-Radltour anmelden. Die Frist endet am 7. Mai. Insgesamt 1.100 Plätze stehen für das Freizeitsport-Ereignis zur Verfügung. Die diesjährige Radltour des Bayerischen Rundfunks beginnt mit einem Auftaktfestival am Samstag, 29. Juli, in Gunzenhausen, wo am folgenden Sonntagmorgen der Startschuss fällt. Die Route führt dieses Jahr durch Mittelfranken, Oberbayern und Schwaben und endet am Freitag, 4. August, nach rund 450 Kilometern in Sonthofen.

Preis für „Angelverein des Jahres“

MyFishingBox, AngelWelt Berlin und BLINKER haben einen erstmals den Preis „Angelverein des Jahres“ ausgelobt. Bis zum 31. Juli 2017 können sich eingetragene Angelvereine für die Kategorien Vereinsleben, Jugend und Umwelt bewerben. Jeder, der in einem Angelverein Mitglied ist oder sogar selbst einen Angelverein leitet, hat die Möglichkeit teilzunehmen. Die Bewerbungsunterlagen sollen an angelverein@blinker.de geschickt werden und eine Beschreibung des Projektes sowie mindestens drei aussagekräftige Fotos enthalten. Außerdem muss angegeben werden für welche Kategorie die Bewerbung gilt, wie der Angelverein heißt, wie viele Mitglieder er hat und wer Ansprechpartner ist. Die Preisverleihung erfolgt auf der AngelWelt Berlin am 25. November.

Olaf Konstantin Krueger

Hier geht's zu den Bayern- & Deutschlandnews vom 5. April 2017.

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