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Foto: Fireballs

FireGirls = Kampfgeist, Wille und Grips

13.03.2017

Aiblinger Basketballerinnen bezwingen Halle nach großem Kampf mit 72:70
Bad Aibling - Die FireGirls aus Bad Aibling sind wieder einmal in der 1. Planet Photo Damen Basketball Bundesliga über sich hinausgewachsen.

Gegen das Spitzenteam der Halle Lions gewann man vor ausverkauftem Haus mit 72 zu 70 und festigte somit Tabellenplatz 6. Somit sind die Playoffs sportlich defnitiv gesichert. Der Fanclub der Mangfalldrachen plant am nächsten Samstag, 18. März, das letzte Hauptrundenspiel in Nördlingen zum Heimspiel der Fireballs zu machen. Informationen hierzu über die Facebookseite des Fanclubs oder zu Mitte der Woche über die weiteren Medien.

Für die Lions aus Halle an der Saale war das Spiel am Samstag im Wohnzimmer der Fireballs sehr wichtig, denn theoretisch droht noch das Abstiegsgespenst und gleichzeitig hätte man mit einem Sieg gegen die Aiblingerinnen Tabellenplatz 8 und somit den letzten Playoffplatz ergattern bzw. die Chance darauf wahren können. So legten die Damen aus der 240.000 Seelengemeinde los wie die Feuerwehr und gewannen das erste Viertel mit 16 zu 12. Die FireGirls und ihr Headcoach Oliver Schmid legten mussten sich also etwas überlegen.

Zum Spiel vor einer Woche hatte sich zudem nicht viel verändert. Elisa Hebecker und Julijana Kancevic befinden sich noch immer im Trainingsaufbau und somit hatte man wieder nur fünf zu 100 Prozent spielfähige Damen im Kader. Dies wusste Halle und Coach Rene Spandau, der sein Team exzellent einstellte. Die Strategie war darauf abgestimmt, die FireGirls in Foultrouble zu bringen, somit nahe am Korb und mit viel Zug dahin zu spielen und gleichzeitig mit ihrer berühmt-berüchtigten Ganzfeldpresse den Gegner müde zu machen. Dies gelang auch in der ersten Halbzeit ganz gut und man merkte den Fireballs die Müdigkeit auch ein wenig an. Doch konnten sich die Kurstädterinnen schrittweise aus der Hallenser Umklammerung befreien und kamen mehr und mehr in einen Spielrausch.

Verantwortlich war hier wohl die überragende Stimmung im Firedome. Die Halle brannte und die zahlreichen Gäste, Zuschauer und Fans waren begeistert von dem smarten Spiel der FireGirls und den tollen Showacts. Die Sporthalle im Sportpark Bad Aibling platzte aus allen Nähten und so übertrug sich die fantastische Atmosphäre auf das Aiblinger Team. Spielabschnitt zwei und drei gingen mit 22 zu 16 und 23 zu 15 an die FireGirls. So stand es vor dem letzten und spielentscheidenden Viertel 57 zu 47 für die Damen aus dem Landkreis Rosenheim. Halle gab sich aber längst nicht geschlagen, kämpfte sich auf 59 zu 53 (33. Spielminute) und in der 37. Spielminute sogar auf 3 Punkte heran (65:62).

Die Damen um Kapitän Lena Bradaric, die mit 18 Punkten, 5 Assists und als kleinste Spielerin auf dem Feld mit sage und schreibe 9 Rebounds Topwerte erzielte, besannen sich und bauten die Führung 48 Sekunden vor Schluss auf 72 zu 62 aus. Mit Kampfgeist, Wille und Grips setze man sich ab und sah wie der sichere Sieger aus. Doch Basketball wäre nicht einer der interessantesten, schönsten und spannendsten Teamwettbewerbe, wenn man bei einem sicher gelaubten Sieg dennoch am Ende als Verlierer vom Feld noch gehen könnte. Und so gaben die Damen aus Sachsen-Anhalt sich eben nicht geschlagen, erzielten noch 8 Punkte, doch die Zeit war am Ende so knapp bemessen, dass Bad Aibling der Sieger war.

Mit 72 zu 70 hat man wieder ein Topteam der 1. Planet Photo Damen Basketball Bundesliga geschlagen, steht nun sogar mit 11 Siegen und 10 Niederlagen mit einer positiven Bilanz da, die man am nächsten Samstag, 18.03.2017 um 19.00 Uhr in Nördlingen noch ausbauen möchte. Denn die theoretische Chance auf Platz 5 ist noch gegeben. Die Fanbusreise nach Nördlingen kann für 10 EUR über Berr Reisen (Öffnet externen Link in neuem Fensterberr-reisen.de) unter „Reisethemen und Fireballs“ gebucht werden.

Es spielten auf Seiten der TBA Fireballs gegen die Halle Lions:
Cyrielle Recoura (19), Lena Bradaric (18 Punkte, neun Rebounds und fünf Assists), Christina Schnorr (13 Punkte und sieben Rebounds),  Lindsay Sherbert (zehn Punkte, elf Rebounds), Jessica Höötmann (zeh Punkte), Elisa Hebecker (zwei) und Julijana Kancevic.

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