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Mittwoch, 14.07.2010 - 17.37 Uhr Zurück zur News-Übersicht

dpa
Ausbildungsplatz gesucht?

Sich um einen Ausbildungsplatz zu bewerben, heißt auch, seine eigenen Stärken präsentieren zu müssen. „Das gilt für Jugendliche, die nicht so gute Schulnoten haben, sogar umso mehr“, sagt Knut



Böhrnsen, Sprecher der Arbeitsagentur in Hamburg. „Wer sich bewirbt, muss sich in Szene setzen.
Bewerben ist Werbung in eigener Sache.“ In der Schule werde einem das nicht beigebracht. Umso wichtiger sei es, sich zu fragen, wo die eigenen Stärken liegen, die nicht im Zeugnis abzulesen sind. Das können zum Beispiel Hinweise auf interessante und ungewöhnliche Hobbys und Freizeitaktivitäten sein, durch die sich ein Lehrstellensuchender von Mitbewerbern abhebt. Wenn sich jemand engagiert und Verantwortung übernimmt, sollte das in der Bewerbung erwähnt werden – egal ob als Klassensprecher oder als Jugendtrainer im Sportverein.
Bewerber sollten am Ende eines Vorstellungsgesprächs die Chance nutzen, selbst Fragen zu stellen. Generell ist es gut, Interesse zu zeigen, peinlich allerdings sind Fragen, die sich mit einem Blick auf die Firmenwebseite beantworten lassen. Daher müssen sich die Bewerber vor einem persönlichen Gespräch so gut wie möglich über den Betrieb informieren.


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