| Samstag, 05.06.2010 - 13.04 Uhr | Zurück zur News-Übersicht |
Bier ist kein Dickmacher
Während die positiven und wertvollen Inhaltsstoffe des Bieres ebenso wie die günstigen gesundheitlichen Wirkungen des moderaten Biergenusses in der öffentlichen Auseinandersetzung meist unbeachtet
bleiben, erfährt seit jeher sein Kaloriengehalt besondere Aufmerksamkeit. Scheinbar unausrottbar ist das Vorurteil, Bier sei ein Dickmacher.
Doch wenn der Volksmund vom „Bierbauch“ spricht, dann tut er der Bayern liebs-tem Getränk bitteres Unrecht! Bier gehört, sieht man einmal von ungesüßtem Tee und Diätlimonaden ab, zu den erwiesenermaßen kalorienärmsten Getränken!
Energielieferanten sind dabei einerseits der Alkohol und andererseits die im Bier vorhandenen Kohlenhydrate. Ein Gramm Alkohol hat einen Brennwert von 7 kcal/29 kJ, ein Gramm Kohlenhydrate 4 kcal/17 kJ.
Wissenschaftler verwenden für langfristige Studien über das durchschnittliche Gewicht der Bevölkerung den sogenannten „Body-Mass-Index“ (BMI). Er errechnet sich aus:
Körpergewicht in kg/Körpergröße in m². Ein BMI-Wert von 25 bis 30 und darüber deutet auf Übergewichtigkeit hin. Harte Zahlen belegen nun: Rein statistisch ist die Wahrscheinlichkeit, einen übergewichtigen Mann anzutreffen, in der Gruppe der Abstinenzler ebenso groß wie in den Gruppen der maßvollen Alkohol- und damit natürlich auch Bierkonsumenten!
Bei Frauen fällt das Ergebnis noch eindeutiger aus: hier ist die Wahrscheinlichkeit, Übergewichtige anzutreffen, in der Gruppe der Abstinenzlerinnen sogar größer als unter den maßvollen Alkoholkonsumentinnen.
Wer trotzdem das Gefühl hat, selbst durch mäßigen Bierkonsum sein Gewicht zu erhöhen, sollte seine Ess- und Trinkgewohnheiten etwas genauer unter die Lupe nehmen. Denn der Hopfen im Bier wie auch die Kohlensäure führen zu einer stärkeren Magensäuresekretion als bei anderen alkoholhaltigen Getränken und wirken appetit-anregend.
Wenn man nach der Halben Bier unstillbares Verlangen nach einer guten Brotzeit verspürt, darf man für die Erhöhung des Körpergewichts nachher allerdings nicht das Bier verantwortlich machen. Die appetitanregende Wirkung macht das Bier – vor allem die kohlensäurereichen Weißbiere oder das betont hopfenherbe Pils – zu einem idealen Aperitif!
Die in Form von Bier getrunkenen Alkoholmengen schlagen bei Männern statistisch gesichert durchweg geringer auf das Körpergewicht durch als die aus dem Weinkonsum stammenden Kalorien – gleiche aufgenommene Alkoholmenge zugrunde gelegt!
Während die positiven und wertvollen Inhaltsstoffe des Bieres ebenso wie die günstigen gesundheitlichen Wirkungen des moderaten Biergenusses in der öffentlichen Auseinandersetzung meist unbeachtet
bleiben, erfährt seit jeher sein Kaloriengehalt besondere Aufmerksamkeit. Scheinbar unausrottbar ist das Vorurteil, Bier sei ein Dickmacher.
Doch wenn der Volksmund vom „Bierbauch“ spricht, dann tut er der Bayern liebs-tem Getränk bitteres Unrecht! Bier gehört, sieht man einmal von ungesüßtem Tee und Diätlimonaden ab, zu den erwiesenermaßen kalorienärmsten Getränken!
Energielieferanten sind dabei einerseits der Alkohol und andererseits die im Bier vorhandenen Kohlenhydrate. Ein Gramm Alkohol hat einen Brennwert von 7 kcal/29 kJ, ein Gramm Kohlenhydrate 4 kcal/17 kJ.
Wissenschaftler verwenden für langfristige Studien über das durchschnittliche Gewicht der Bevölkerung den sogenannten „Body-Mass-Index“ (BMI). Er errechnet sich aus:
Körpergewicht in kg/Körpergröße in m². Ein BMI-Wert von 25 bis 30 und darüber deutet auf Übergewichtigkeit hin. Harte Zahlen belegen nun: Rein statistisch ist die Wahrscheinlichkeit, einen übergewichtigen Mann anzutreffen, in der Gruppe der Abstinenzler ebenso groß wie in den Gruppen der maßvollen Alkohol- und damit natürlich auch Bierkonsumenten!
Bei Frauen fällt das Ergebnis noch eindeutiger aus: hier ist die Wahrscheinlichkeit, Übergewichtige anzutreffen, in der Gruppe der Abstinenzlerinnen sogar größer als unter den maßvollen Alkoholkonsumentinnen.
Wer trotzdem das Gefühl hat, selbst durch mäßigen Bierkonsum sein Gewicht zu erhöhen, sollte seine Ess- und Trinkgewohnheiten etwas genauer unter die Lupe nehmen. Denn der Hopfen im Bier wie auch die Kohlensäure führen zu einer stärkeren Magensäuresekretion als bei anderen alkoholhaltigen Getränken und wirken appetit-anregend.
Wenn man nach der Halben Bier unstillbares Verlangen nach einer guten Brotzeit verspürt, darf man für die Erhöhung des Körpergewichts nachher allerdings nicht das Bier verantwortlich machen. Die appetitanregende Wirkung macht das Bier – vor allem die kohlensäurereichen Weißbiere oder das betont hopfenherbe Pils – zu einem idealen Aperitif!
Die in Form von Bier getrunkenen Alkoholmengen schlagen bei Männern statistisch gesichert durchweg geringer auf das Körpergewicht durch als die aus dem Weinkonsum stammenden Kalorien – gleiche aufgenommene Alkoholmenge zugrunde gelegt!
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