| Montag, 01.03.2010 - 10.49 Uhr | Zurück zur News-Übersicht |
Neues Rathaus ist wichtigstes Projekt für Kolbermoor
Preisträger des Architektenwettbewerbes ermittelt
Der Bau des neuen Rathauses ist für Kolbermoors Bürgermeister Peter Kloo das wichtigste Projekt. Das alte Gebäude ist nicht mehr ausreichend und auch nicht barrierefrei. Ebenso ist der Energieverbrauch nicht mehr zeitgemäß. Anstelle des alten Bauwerkes soll nun an gleicher Stelle nicht nur ein Zweck- und Verwaltungsbau sondern, wie Peter Kloo es bezeichnete, ein Kommunikationszentrum für Bürger entstehen. Dazu wird auch die bauliche Anbindung von Bibliothek, Volkshochschule und das angegliederte Cafe beitragen.
Man hat sich bei der Ausschreibung für einen europaweiten Wettbewerb entschieden, deren Preisträger nunmehr feststehen. Insgesamt 166 Büros haben sich beworben. Nach mehreren Sondierungen waren 30 übrig geblieben. Auch hatte man zehn regionalen Architekturbüros die Möglichkeit gegeben, als gesetzt teilzunehmen.
Nach dem zweitägigen Auswahlverfahren stellte man der Presse die Preisträger vor. Gewonnen hat der Entwurf von Robert Hösle, Behnisch Architekten München/Stuttgart. Die weiteren drei Preisträger waren Joel Harris und Volker Kurle, Harris und Kurrle Architekten, Stuttgart, Ludwig Karl, Karl und Probst, München und Klaus Friedrich, Prof. Dr. Ute Poerschke und Stefan Zwink, Friedrich Poerschke Zwink Architekten, München.
Die Auswahl wurde vom Preisgericht anonym getroffen. Den Sachpreisrichtern der Stadt Kolbermoor standen eine Reihe von Architekten als Fachpreisrichter und Berater bei der Auswahl zur Seite. Die Wahl wurde letztendlich einstimmig getroffen.
Der Siegerentwurf fällt nicht nur als rechteckiger oder quadratischer Kastenbau auf, sondern erhält durch die schwungvolle Anbindung von Bibliothek, Volkshochschule und einem Cafe eine besondere Note. Nach Süden hin bis zum Mangfallkanal werden Rasen und Bäume als Parklandschaft das Arial bereichern. Der Standort wurde bewusst an alter Stelle gewählt, damit weiterhin attraktive Angebote für die Bürger mit den beschriebenen Institutionen in der Stadtmitte geschaffen werden.
Wenn sich auch schon herausstellte, dass der erste Preisträger auch Favorit für die endgültige Vergabe ist, so hat letztendlich der Stadtrat das letzte Wort. Am 3. März wird er hierüber entscheiden. Vorher aber haben auch die Bürger der Stadt die Möglichkeit, sich die ausgewählten 27 Entwürfe samt Modelle in der Pauline-Thoma-Schule anzusehen. Dies ist Samstag, 20. Februar und Sonntag, 21. Februar von 14 bis 16 Uhr möglich.
Nach dem Stadtratsbeschluss ist eine Planungsphase von sechs bis acht Monaten vorgesehen, in der die vorliegenden Pläne weiterentwickelt werden. Mit dem Bau will man noch in diesem Jahr beginnen und zur 150-Jahrfeier soll das Rathaus fertig gestellt sein, damit auf dem neuen Rathausplatz gefeiert werden kann.
Für Bürgermeister Peter Kloo soll das neue Rathaus Kolbermoor aufwerten. Für ihn ist es wichtig, dass der Bürger die Stadt und das Rathaus positiv wahrnimmt. Wichtige Aspekte wie Funktionalität, Wirtschaftlichkeit bei Dauerkosten, technische Anforderungen, Energietechnik und vieles mehr ist in der jetzigen Planungsphase noch offen, doch alles zusammen soll auch zu vernünftigen Arbeitsbereichen beitragen .
Architekt Peter Kellerer erläuterte die Arbeits- und Vorgehensweise des Preisgerichts. Oft lange und intensiv wurden verschiedene Punkte ausdiskutiert, um das bestmöglichste Ergebnis zu finden. Den Erfolg sieht er auch darin, dass sich neben dem Bürgermeister die beteiligten Stadträte Dagmar Levin-Feltz und Günther Zellner sich intensiv mit er Materie beschäftigten. Die an das Rathaus angebaute Volkshochschule mit Bibliothek und Cafe öffnen sich nach Süden hin zum Park und nach Norden zur Rosenheimer Straße hin.
Preisträger des Architektenwettbewerbes ermittelt
Der Bau des neuen Rathauses ist für Kolbermoors Bürgermeister Peter Kloo das wichtigste Projekt. Das alte Gebäude ist nicht mehr ausreichend und auch nicht barrierefrei. Ebenso ist der Energieverbrauch nicht mehr zeitgemäß. Anstelle des alten Bauwerkes soll nun an gleicher Stelle nicht nur ein Zweck- und Verwaltungsbau sondern, wie Peter Kloo es bezeichnete, ein Kommunikationszentrum für Bürger entstehen. Dazu wird auch die bauliche Anbindung von Bibliothek, Volkshochschule und das angegliederte Cafe beitragen.
Man hat sich bei der Ausschreibung für einen europaweiten Wettbewerb entschieden, deren Preisträger nunmehr feststehen. Insgesamt 166 Büros haben sich beworben. Nach mehreren Sondierungen waren 30 übrig geblieben. Auch hatte man zehn regionalen Architekturbüros die Möglichkeit gegeben, als gesetzt teilzunehmen.
Nach dem zweitägigen Auswahlverfahren stellte man der Presse die Preisträger vor. Gewonnen hat der Entwurf von Robert Hösle, Behnisch Architekten München/Stuttgart. Die weiteren drei Preisträger waren Joel Harris und Volker Kurle, Harris und Kurrle Architekten, Stuttgart, Ludwig Karl, Karl und Probst, München und Klaus Friedrich, Prof. Dr. Ute Poerschke und Stefan Zwink, Friedrich Poerschke Zwink Architekten, München.
Die Auswahl wurde vom Preisgericht anonym getroffen. Den Sachpreisrichtern der Stadt Kolbermoor standen eine Reihe von Architekten als Fachpreisrichter und Berater bei der Auswahl zur Seite. Die Wahl wurde letztendlich einstimmig getroffen.
Der Siegerentwurf fällt nicht nur als rechteckiger oder quadratischer Kastenbau auf, sondern erhält durch die schwungvolle Anbindung von Bibliothek, Volkshochschule und einem Cafe eine besondere Note. Nach Süden hin bis zum Mangfallkanal werden Rasen und Bäume als Parklandschaft das Arial bereichern. Der Standort wurde bewusst an alter Stelle gewählt, damit weiterhin attraktive Angebote für die Bürger mit den beschriebenen Institutionen in der Stadtmitte geschaffen werden.
Wenn sich auch schon herausstellte, dass der erste Preisträger auch Favorit für die endgültige Vergabe ist, so hat letztendlich der Stadtrat das letzte Wort. Am 3. März wird er hierüber entscheiden. Vorher aber haben auch die Bürger der Stadt die Möglichkeit, sich die ausgewählten 27 Entwürfe samt Modelle in der Pauline-Thoma-Schule anzusehen. Dies ist Samstag, 20. Februar und Sonntag, 21. Februar von 14 bis 16 Uhr möglich.
Nach dem Stadtratsbeschluss ist eine Planungsphase von sechs bis acht Monaten vorgesehen, in der die vorliegenden Pläne weiterentwickelt werden. Mit dem Bau will man noch in diesem Jahr beginnen und zur 150-Jahrfeier soll das Rathaus fertig gestellt sein, damit auf dem neuen Rathausplatz gefeiert werden kann.
Für Bürgermeister Peter Kloo soll das neue Rathaus Kolbermoor aufwerten. Für ihn ist es wichtig, dass der Bürger die Stadt und das Rathaus positiv wahrnimmt. Wichtige Aspekte wie Funktionalität, Wirtschaftlichkeit bei Dauerkosten, technische Anforderungen, Energietechnik und vieles mehr ist in der jetzigen Planungsphase noch offen, doch alles zusammen soll auch zu vernünftigen Arbeitsbereichen beitragen .
Architekt Peter Kellerer erläuterte die Arbeits- und Vorgehensweise des Preisgerichts. Oft lange und intensiv wurden verschiedene Punkte ausdiskutiert, um das bestmöglichste Ergebnis zu finden. Den Erfolg sieht er auch darin, dass sich neben dem Bürgermeister die beteiligten Stadträte Dagmar Levin-Feltz und Günther Zellner sich intensiv mit er Materie beschäftigten. Die an das Rathaus angebaute Volkshochschule mit Bibliothek und Cafe öffnen sich nach Süden hin zum Park und nach Norden zur Rosenheimer Straße hin.
ag | ||
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