| Freitag, 12.02.2010 - 15.55 Uhr | Zurück zur News-Übersicht |
Siegeszug der Abzock-Anwältin unterbrochen - Rosenheimer Geldinstitut kündigt Bankverbindung
Bestimmte Online-Firmen haben es mit ihren Dienstleis-tungsangeboten nur darauf abgesehen, ihre ahnungslosen Opfer um ihr Erspartes zu bringen. Manche Rechtsanwälte machen sich zu Komplizen solch
Geschäftemacher, so auch Anwältin G. aus München. Sie versendet erst Rechnungen, dann Mahnungen und droht den Geschädigten schließlich mit kostspieligen Gerichtsverfahren. Die durch Abmahn-Methoden zu zweifelhaftem Ruf gekommene Anwältin betreibt damit ein äußerst lukratives Geschäft. Bis zu 20 000 Euro pro Tag soll sie laut dem Fernsehsender Sat1 mit massenhaften Abmahnungen auf Kosten der Internet-Opfer verdienen.
Die Juristin lässt sich nach wie vor auch von Strafanzeigen nicht abschrecken - laut Staatsanwaltschaft München lagen über 1000 Anzeigen wegen Nötigung und Betruges vor. Anwältin G. lässt nicht so schnell locker, auch was ihre Ausdauer beim Einrichten neuer Konten bei diversen Geldinstituten betrifft. Jetzt versuchte G. ihr Glück nun auch bei einem Rosenheimer Geldinstitut. Die Banken, bei denen die Anwältin bisher ihre Konten führte, wurden ununterbrochen mit Beschwerden überhäuft, wo-rauf diese die bestehende Bankverbindung wieder kündigten. Dagegen ging Anwältin G. zuerst mit einer einstweiligen Verfügung vor, doch es stellte sich schließlich heraus, dass die Reaktion seitens der Geldinstitute rechtens gewesen war. Darüber hinaus leitete die Staatsanwaltschaft München aufgrund der Vielzahl an Strafanzeigen ein größeres Ermittlungsverfahren gegen die abgebrühte Münchnerin ein. Das Rosenheimer Geldinstitut kündigte das eingerichtete Konto unverzüglich.
Die Abzockerin steht also momentan ohne Bankverbindung da – ein Problem insofern, da die als Inkasso-Anwältin für mehrere Abo-Fallen tätige Juristin zur Abwicklung ihrer Dienstleistungen ein Konto braucht, dieses sogar Grundvoraussetzung für ihre freie Berufsausübung ist. Das Beispiel zeigt deutlich, dass die Bankverbindung also die Schwachstelle von unseriös arbeitenden Abo-Fallen und deren Geldeintreibern ist.
Bestimmte Online-Firmen haben es mit ihren Dienstleis-tungsangeboten nur darauf abgesehen, ihre ahnungslosen Opfer um ihr Erspartes zu bringen. Manche Rechtsanwälte machen sich zu Komplizen solch
Geschäftemacher, so auch Anwältin G. aus München. Sie versendet erst Rechnungen, dann Mahnungen und droht den Geschädigten schließlich mit kostspieligen Gerichtsverfahren. Die durch Abmahn-Methoden zu zweifelhaftem Ruf gekommene Anwältin betreibt damit ein äußerst lukratives Geschäft. Bis zu 20 000 Euro pro Tag soll sie laut dem Fernsehsender Sat1 mit massenhaften Abmahnungen auf Kosten der Internet-Opfer verdienen.
Die Juristin lässt sich nach wie vor auch von Strafanzeigen nicht abschrecken - laut Staatsanwaltschaft München lagen über 1000 Anzeigen wegen Nötigung und Betruges vor. Anwältin G. lässt nicht so schnell locker, auch was ihre Ausdauer beim Einrichten neuer Konten bei diversen Geldinstituten betrifft. Jetzt versuchte G. ihr Glück nun auch bei einem Rosenheimer Geldinstitut. Die Banken, bei denen die Anwältin bisher ihre Konten führte, wurden ununterbrochen mit Beschwerden überhäuft, wo-rauf diese die bestehende Bankverbindung wieder kündigten. Dagegen ging Anwältin G. zuerst mit einer einstweiligen Verfügung vor, doch es stellte sich schließlich heraus, dass die Reaktion seitens der Geldinstitute rechtens gewesen war. Darüber hinaus leitete die Staatsanwaltschaft München aufgrund der Vielzahl an Strafanzeigen ein größeres Ermittlungsverfahren gegen die abgebrühte Münchnerin ein. Das Rosenheimer Geldinstitut kündigte das eingerichtete Konto unverzüglich.
Die Abzockerin steht also momentan ohne Bankverbindung da – ein Problem insofern, da die als Inkasso-Anwältin für mehrere Abo-Fallen tätige Juristin zur Abwicklung ihrer Dienstleistungen ein Konto braucht, dieses sogar Grundvoraussetzung für ihre freie Berufsausübung ist. Das Beispiel zeigt deutlich, dass die Bankverbindung also die Schwachstelle von unseriös arbeitenden Abo-Fallen und deren Geldeintreibern ist.
mk | ||
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