Foto: Fireballs

Aiblings Basketballer in Top-Form

05.12.2017

TuS Bad Aibling Fireballs bezwingen Dachau klar mit 113:89

Das war eine starke Leistung: Die Herren-Mannschaft der TuS Bad Aibling Fireballs konnte am Samstag bei den Dachau Spurs den nächsten Sieg einfahren. Das Team um Headcoach Roland Sovarzo setzte sich vor allem dank eines starken letzten Viertels doch recht deutlich mit 89:113 durch. Überragender Spieler war Simon Bradaric (Foto), der mit 38 Punkten glänzte.
Die Aiblinger traten die Reise nach Dachau ohne Michi Westphal, Quirin Stolle und Felix Kristian an. Ein Sieg war trotzdem der klare Auftrag, den die Mangfallstädter vom Trainer bekamen, um den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren.

Gleich zu Beginn des ersten Viertels zeigten die Fireballs auch, dass sie nicht als Verlierer nach Hause fahren wollten. Durch aggressive Defense und schnellem Spiel nach vorne zwangen sie Dachau beim Stand von 4:16 zur ersten Auszeit. Doch nun besannen sich die Spurs auf ihre Qualitäten vor allem auf den großen Positionen, und der Aiblinger Vorsprung schmolz dahin wie der zuvor noch gefallene Schnee außerhalb der Halle. Mit einem 26:27 für Bad Aibling startete man ins zweite Viertel.

Beide Mannschaften lieferten sich einen offenen Schlagabtausch und ein intensives Spiel. Die Aiblinger erzwangen Ballverluste der Dachauer und punkteten einfach, ließen die Heimmannschaft jedoch wieder durch unorganisierte Defensive ebenfalls zu einfachen Punkten kommen. Das Publikum erlebte eine spannende Partie. Traf Mio Mirceta auf der einen Seite einen Drei-Punkte-Wurf, antwortete Igor Jurakic mit einem völlig unerwarteten Dunk gegen die Aiblinger Defense und sorgte so für das Highlight des Spiels auf Dachauer Seite. Marco Hack-Vázquez setzte mit einem Drei-Punkte-Wurf mit der Sirene den Schlusspunkt der ersten Halbzeit (50:57 für Bad Aibling).

Im dritten Viertel zeigte sich das selbe Muster. Aibling verlor die Reboundduelle unter den Körben und erlaubte somit viele zweite Chancen, welche die Dachauer zu nutzen wussten und nun begannen, daraus resultierende Dreier auch zu verwerten. Andererseits konnten die Spurs das schnelle Spiel der Kurstädter nicht stoppen. Immer wieder gelang es Simon Bradaric, seinen Mann im Eins-gegen-Eins zu schlagen und die zu langsam rotierende Verteidigung des Tabellenneunten auszunutzen. Mit einer 5-Punkte-Führung ging es in den letzten Spielabschnitt (71:76).

In diesem letzten Viertel begannen die Fireballs plötzlich, konzentriert Defense zu spielen, sich die Rebounds zu sichern und Dachau zu überrennen. 37 Punkte erzielten sie in den letzten zehn Minuten der Partie, ließen jedoch nur 18 des Gegners zu.

Vale Engel schnappte sich jeden greifbaren Defensiv-Rebound und machte es den Dachauern durch seine Präsenz in der Zone nahezu unmöglich, nah am Korb zu scoren. Nun gelang es auch jedem Aiblinger, sich auf dem Spielbericht mit ein paar Punkten einzutragen. Am Ende konnten die Fireballs-Herren durch ein starkes letztes Viertel einen verdienten 89:113 Auswärtssieg feiern. Durch die gleichzeitige Niederlage des SB DJK München können die Fireballs nächste Woche bei einem Heimsieg gegen Landsberg sich auf den zweiten Platz hinter dem FC Bayern München 3 festsetzen.
 
Es spielten: Bradaric (38 Punkte/4 Dreier), Engel (3), Hack Vázquez Manuel (11), Hack Vázquez Marco (8), Kaifosch (5/1), Mirceta (26/5), Nimphius (3), Stahl (3), Uzunalic (5), Weiß (9)



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