Welche Rolle Wasserburg in der Konfessionsgeschichte des Raumes spielte, zeichnet Hiram Kümper in seinem Abendvortrag anhand zeitgenössischer Quellen nach.

Die Reformationsgeschichte von Wasserburg

14.11.2017

Der Heimatverein Wasserburg und die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Wasserburg laden herzlich zur Vortragsveranstaltung am Montag, 20. November, um 19.30 Uhr, in das Gemeindehaus, Surauerstraße 3, ein.

Prof. Dr. Hiram Kümper aus Mannheim wird an diesem Abend die Reformationsgeschichte der Stadt vorstellen. Die erste Hälfte des 16. Jahrhunderts war eine wirtschaftliche Blütezeit für das Mittelstädtchen Wasserburg. Früh zeigten sich hier Ansätze zu einer Reformation in der Stadt, die aber zunächst mit harten Maßnahmen unterdrückt wurden.

Um die Jahrhundertmitte verdichten sich dann wieder die Impulse zur Aufnahme protestantischer Lehre und Praktiken. Die landesherrlichen Versuche, dieses Geschehen einzudämmen, fruchteten erst um 1570. Woran das lag, und welche Rolle Wasserburg in der Konfessionsgeschichte des Raumes spielte, zeichnet Hiram Kümper in seinem Abendvortrag anhand zeitgenössischer Quellen nach.

Zum Vortrag am erscheint ein Buch zur Geschichte der Evangelischen Bewegung des 16. Jahrhunderts und der Gegenreformationszeit in Wasserburg am Inn. Diese neue Veröffentlichung wird am Vortragsabend erhältlich sein und ist ab dem 21. November auch im Stadtarchiv und im Wasserburger Buchhandel zum Preis von 13,90 Euro zu erwerben.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite unter: Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.heimatverein.wasserburg.de

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