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Pressefoto

Emotionaler Theatersommer in Flintsbach

11.06.2018

Im Volkstheater Flintsbach wird bereits mit Feuereifer geprobt. Im historischen Theaterhaus wird ab Samstag, 16. Juni, das Stück „Romeo und Julia in den Bergen“ von Livia Anne Richard als deutsche Erstaufführung auf die Bühne gebracht.

Die Schweizer Autorin ließ sich für ihre Dramaturgie von der Novelle „Romeo und
Julia auf dem Dorfe“ von Gottfried Keller inspirieren. Dieser wiederum schöpfte seine Ideen aus dem bekannten Klassiker von William Shakespeare. Ursprünglich in waliserdeutsch geschrieben, wurde die Liebesgeschichte im vergangenen Jahr als Freilichtspiel uraufgeführt. Nun wird die etwas andere Geschichte, des berühmtesten Liebespaares der Welt, erstmals in Deutschland auf die Bühne gebracht. Gespielt wird in bairischer Mundart.

Zur Handlung: Die beiden Bauern Wanz und Brenner, die Väter von Simon („Romeo“) und Vroni („Julia“), sind Freunde. Täglich arbeiten sie auf ihren Feldern, die in der Mitte getrennt sind durch ein brachliegendes, besitzerloses Stück Land. Steine, die ihnen im Weg sind, werfen sie eben genau in dieses Stück Land in der Mitte - der Haufen hat bereits eine beachtliche Dimension erreicht.

Zudem nimmt jeder, vermeintlich unbeobachtet, ein Stück des brachliegenden Landes zu seinem Feld dazu. Da will die Gemeinde Ordnung in die Angelegenheit bringen und versteigert das Stück Land. Nur die beiden Bauern bieten ernsthaft mit. Wanz gewinnt, Brenner bleibt unterlegen und nun beginnt, was beginnen muss: Ein heftiger Streit darüber, in welchen Zustand das Stück Land zurückversetzt werden müsse, damit es dem entspreche, was man sich rechtlich angeeignet hat.

Der Streit wird zu einem Kleinkrieg, in den das ganze Dorf verwickelt ist. Unnachgiebig arbeiten die beiden Bauern am Niedergang des anderen. Simon und Vroni dürfen sich nicht mehr anschauen, geschweige denn mit einander sprechen - die beiden treffen sich nur noch heimlich. Die Familien gehen bitter zu Grunde – Ob die Liebe der Beiden stark genug ist, wir heute noch nicht verraten…

Anders als bei Shakespeare beschränkt sich Livia Anne Richard nicht allein auf die Geschichte der beiden Liebenden, sondern gibt dem Grund für die Zwistigkeit Raum.

Alle Trümpfe des Volksthaters Fintsbach, wie Bühnenbild, Maske, Licht- und Tontechnik, können in diesem Schauspiel voll zum Einsatz gebracht werden. Als Besonderheit wird es eine live gespielte, eigens von Franz Königbauer komponierte Bühnenmusik geben. Die Premiere für „Romeo und Julia in den Bergen“ ist am Samstag, 16. Juni.

Kartenbestellungen sind ab sofort möglich per Fax unter 0 80 34/90 83 85 oder unter volkstheater-flintsbach.de über das Online-Bestellformular möglich. Ebenso an der Theaterkasse im Volkstheater, Theaterweg 2 in Flintsbach, Montag bis Freitag von 10 Uhr bis 13 Uhr erhältlich. Telefon 0 80 34/83 33. An Spieltagen ist die Theaterkasse zusätzlich ab 19 Uhr besetzt.

Weitere Informationen unter volkstheater-flintsbach.de.

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