V.l.: Katerina Tycova, Kathrin Hauck, Silvia Schnellrieder. Foto: Rohrmüller

Hauck gewinnt Bayerische Meisterschaft

29.11.2017

Dreizehnter Titel für die Rosenheimer Squasherin

Am Wochenende fand in Königsbrunn die Bayerische Meisterschaft der Damen und Herren in verschiedenen Leistungsklassen statt. Der Rosenheimer Squashverein meldete sechs Squasher/innen in den unterschiedlichen Kategorien. Kathrin Hauck (geborene Rohrmüller) und Willi Wagmann starteten in den Königsdisziplinen Damen A und Herren A. Erwin und Benedikt Friedel meldeten bei Herren B, für die Freizeitspieler ging Daniel Richter an den Start und Jenny Neugebauer im Damen B-Feld.

Kathrin Hauck ging wie immer konzentriert und mit der Unterstützung ihres Trainers Rudi Rohrmüller in das Turnier. Im Viertelfinale bekam sie es mit der talentierten U17 Jugendnationalspielerin Jana Schellmoser vom Gastgeber Königsbrunner SC zu tun. Die 34jährige die im Squash Tower trainiert musste hier schon aufpassen aber hatte alles im Griff und gewann drei zu null. Das Halbfinale gegen Silvia Schnellrieder aus Deisenhofen kommentierte Hauck so: “Silvia ist unheimlich fit und ich wollte auf keinen Fall lange Ballwechsel produzieren. Mit schnellen Angriffsbällen und Bälle gegen die Laufrichtung habe ich ihr weh getan und konnte dann doch klar mit drei zu null Sätzen gewinnen“. Für das Endspiel hatte sich erwartungsgemäß Katerina Tycova vom 1.SC Würzburg gegen die Münchnerin Ramona Bauer qualifiziert.

Die 18-jährige Jugendnationalspielerin ist ein Kraftpacket und knallt die“ Kugel“ wie ein Mann durch den Court. RSQV Präsidiumsmitglied Wolfgang Weidinger analysiert das Match: „Tycova legte in jedem Satz los wie die Feuerwehr und brachte Kathrin durch ihr schnelles hartes Spiel echt in die Bredouille. Aber die fünfmalige deutsche Meister vom Rosenheimer Squashverein ist für ihren Kampfgeist und Gefühl für Taktik bekannt. Drei Satzbällen im dritten Satz gegen sich wehrte sie ab und knackte damit den Willen ihrer Gegnerin. Im vierten Durchgang ließ sie der jungen Kontrahentin keine Chance und fegte sie vom Platz.“

Willi Wagmann erreichte mit zwei Siegen und zwei Niederlagen einen beachtlichen Rang bei den Herren A. In einem Feld von Bundesliga- und Bayernligaspielern war das eine gute Platzierung stellte Sportdirektor Michael Kufner fest.

Ebenso eine gute Leistung musste man Benedikt und Erwin Friedel im Herren B  attestieren. Der 15-jährige Benedikt holte sich die Bronzemedaille und Erwin glänzte mit Rang fünf. Vater und Sohn gewannen jeweils drei Begegnungen und hatten nur eine Niederlage zu verbuchen.       

Jenny Neugebauer war als Dritte ebenfalls auf dem Stockerl und war mit ihrer Leistung zufrieden. Sie gewann zwei von vier Matches und zeigte eine spielerisch ansprechende Leistung so Michael Kufner.

Daniel Richter konnte bei den Freizeitspielern ebenfalls überzeugen. Daniel beendete das Turnier mit dem siebten Platz.
Der Präsident von Squash in Bayern Wolfgang Bauriedel lobte bei der Siegerehrung nicht nur die Spieler/innen für ihr Können und den faire Umgang miteinander sondern insbesondere den Organisator Niklas Becher der die Bayerische Meisterschaft perfekt durchführte.   


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