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Stehen für „ein schönes und sicheres Herbstfest“ (v.l.n.r.): Anton Huber, Polizei-Pressesprecher, Alfons Zehnter, stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion Rosenheim, Polizeirat Dominic Fischer, Klaus Hertreiter, Projektleiter Herbstfest im WV, und Herbert Hoch, Dezernent für Sicherheit und Ordnung. Foto: okk

Herbstfest Rosenheim 2017: „Sympathisch - traditionell - familienfreundlich“

09.08.2017

Die Vorbereitungen für das 165. Herbstfest Rosenheim laufen auf Hochtouren. „Eine Million Besucher insgesamt ist unser Richtwert“, sagt Klaus Hertreiter vom „Wirtschaftlichen Verband der Stadt und des Landkreises Rosenheim (WV)“. 16 Tage lang - von Samstag, 12. August, bis Sonntag, 10. September - wird das Herbstfest auf der Rosenheimer Loretowiese ein Garant für kurzweilige Unterhaltung sein: mit bewährtem Rahmenprogramm, mannigfacher Abwechslung und fantastischen Höhepunkten. Dabei ist das viertgrößte Volksfest in Bayern - nach dem Münchner Oktoberfest, dem Straubinger Gäubodenfest und der Bergkirchweih in Erlangen - laut Hertreiter auch in diesem Jahr „kein Verbotsfest“: In enger Abstimmung mit dem WV und der Stadt Rosenheim hat die Polizei das Sicherheitskonzept besucherfreundlich fortgeschrieben, um die Festtage so angenehm und sicher wie möglich zu gestalten.

Eröffnet wird das Herbstfest, die „sympathische Wiesn“, am 26. August mit dem traditionellen Festeinzug zur Wiesn: Brauereien, Festwirte, Bedienungen und Schausteller ziehen mit den Musikkapellen und Traditionsvereinen der Region zum Festgelände. Vor dem „Glückshafen“ werden die Schirmherrin des Herbstfestes, Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, der Schirmherr des Erntedankfestes, Landrat Wolfgang Berthaler, der Vorsitzende des Herbstfest-Ausschusses, Hermann Tomcyk, und Miss Herbstfest 2017, die 21-jährige Lisa Petzinger aus Feldkirchen-Westerham, die Eröffnungsreden halten. Anschließend zapfen Oberbürgermeisterin Bauer im Flötzinger Bräu-Festzelt und Landrat Berthaler in der Auerbräu-Festhalle an.

Besondere Publikumsmagnete werden das Erntedankfest am 3. September, der Feuerwerks-Donnerstag am 7. September sowie die beiden Familientage mit ermäßigten Preisen am 30. August und am 6. September sein. Der Preis für eine Maß Bier liegt heuer bei 8,80 Euro, der Preis für ein Glas Limonade bei 2,90 Euro.

Neue Attraktionen

Unter den 66 Betrieben auf dem Herbstfest sind sechs neue, spektakuläre Fahrbetriebe. Erstens zeigt das „7D Kino“ 3D-Filme, bietet zahlreiche Luft- und Vibrationseffekte und begeistert die Zuschauer mit Simulationen wie Regen, Wind, Schnee, Blitz, Nebel und Seifenblasen. Zweitens begeistert das Laufgeschäft „Viva Cuba“ mit seinem vierstöckigen Aufbau im Stil einer karibischen Rebellen-Insel. Drittens verspricht „Ghost Rider“ rasantes und atemberaubendes Fahrvergnügen durch variierende Umlaufgeschwindigkeiten seiner Schrägplattform: Die Gondeln beschleunigen stark und drehen sich um die eigenen Achse. Höhepunkt: ein Kopfüberschlag, der den Fahrgästen das Gefühl gibt, zu schweben. Viertens schaukelt das Themenkarussell „Konga“ auf einer Flughöhe von 45 Metern und erreicht dabei eine Geschwindigkeit von bis zu 120 km/h. Fünftens erfreut das Karussell „Kinder Circus“ die kleinen Festbesucher mit lustigen Zirkusmotiven und LED-Beleuchtung bei der Fahrt. Und sechstens bietet der „Frozen Yoguhrt“ cremig aufgeschlagenen Joghurt, der wahlweise mit frischen Früchten oder verschiedenen Süßigkeiten getoppt werden kann.

Das Herbstfest ist täglich von 11 Uhr bis 23.30 Uhr geöffnet, sonntags ab 10 Uhr. Der letzte Ausschank ist um 23 Uhr. Während des Festes liegt das kompakte „Serviceheft“ an der Infostele neben dem Eingang zum Glückshafen aus. Es beinhaltet: Festplan, Parkplatzangaben, Termine, Bus- und Zugfahrpläne, Wiesn-Bockerl und wichtige Rufnummern. Die Mobilfunkanbieter Vodafone und O2 erhöhen während des Festes ihre Netzkapazitäten. Der CITY WLAN Service der komro steht jeden Tag zwei Stunden kostenfrei zur Verfügung.

Sicherheitslage

Dem Polizeipräsidium Oberbayern Süd liegen derzeit keine konkreten Gefährdungshinweise für das Rosenheimer Herbstfest vor. Gleichwohl nimmt Polizeipräsident Robert Kopp die aktuelle Bedrohungslage durch den islamistischen Terrorismus und die Auswirkungen von Terroranschlägen ernst: „Das Rosenheimer Herbstfest steht für unsere Art zu leben, deshalb bauen wir die Wiesn nicht zu einer Festung aus. Vielmehr reagieren wir auch heuer angemessen mit einer gemeinsamen Fortschreibung des Sicherheitskonzepts durch alle Verantwortungsträger.“ So wird das Festgelände wieder vollständig umzäunt, um unkontrollierten Zugang zu unterbinden. An verschiedenen Eingängen werden Betonsperren als Durchfahrschutz angebracht.

Die Polizeipräsenz wird sichtbar erhöht, um allen Besuchern ein gutes Sicherheitsgefühl zu vermitteln. Die Videoüberwachung auf dem Festgelände wird erweitert und in der Innenstadt fortgeführt. Die Polizeikräfte sind mit Bodycams ausgestattet. Ziel dieser Kameras ist eine gefahrenabwehrende Wirkung sowie erforderlichenfalls eine beweiskräftige Strafverfolgung. An den Zugängen finden stichprobenartig Taschen- und Rucksackkontrollen statt. Ein Verbot, Taschen oder Rucksäcke mit auf das Festgelände zu nehmen, gibt es jedoch nicht. Die Polizei-Wiesnwache befindet sich im Erdgeschoss des Glückshafens, ist täglich von 13 Uhr bis Mitternacht besetzt und telefonisch erreichbar unter 0 80 31/2 00 22 50.

Jeder Festbesucher kann unter der Notrufnummer 110 direkt mit der Einsatzzentrale im Polizeipräsidium in Verbindung treten. Gerade bei verdächtigen Wahrnehmungen bittet die Polizei darum, dies unverzüglich und ohne Scheu zu tun. Erstmals bietet das Polizeipräsidium Oberbayern Süd während der Herbstfestzeit auch ein „Bürgertelefon“ an. Unter Rufnummer 0 80 31/2 00 44 44 werden täglich in der Zeit von 10 Uhr bis Mitternacht polizeirelevante Fragen rund um das Herbstfest beantwortet.

Mehr Information zum Herbstfest ist online abrufbar unter herbstfest-rosenheim.de und wirtschaftlicher-verband.de.

Olaf Konstantin Krueger


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