Auszeichnung der Stadt Rosenheim als „Aufsteiger des Jahres“ im Papieratlas-Städtewettbewerb 2018., v.l.: Ulrich Feuersinger (Sprecher der IPR), Svenja Schulze (Bundesumweltministerin), Helmut Cybulska (Dezernent der Stadt Rosenheim). Foto: Kirsch

Papieratlas 2018: Rosenheim ist „Aufsteiger des Jahres“

09.10.2018

Rosenheim. Im Papieratlas-Städtewettbewerb der Initiative Pro Recyclingpapier (IPR) hat die Stadt Rosenheim den Titel „Aufsteiger des Jahres“ erhalten.

Bundesministerin Svenja Schulze überreichte Bau- und Umweltdezernent Helmut Cybulska im Bundesumweltministerium in Berlin die Auszeichnung. Rosenheim hat seine Recyclingpapierquote innerhalb eines Jahres um 92,15 Prozentpunkte auf 99,65 Prozent erhöht und damit die stärkste Steigerung aller teilnehmenden Städte erreicht.

„Diese Auszeichnung ist Bestätigung unserer Anstrengungen, im Rathaus ausschließlich Recyclingpapier zu verwenden.“, freut sich Helmut Cybulska. „Dennoch ist dieser Erfolg nur ein Zwischenschritt auf dem Weg zum papierarmen Büro der Rosenheimer Stadtverwaltung“, so Cybulska weiter.

2017 wurden in der gesamten Rosenheimer Stadtverwaltung 2,8 Millionen A4-Blätter und 35 000 A3-Blätter verbraucht – alle aus Recyclingpapier. Durch den verringerten Energie- und Wasserverbrauch bei der Herstellung von Recyclingpapier, konnten so rd. 30 Tonnen CO2 eingespart werden.
Dieser Erfolg passt zum städtischen Energie-, Klima- und Umweltschutzkonzept, mit dem die Stadt Rosenheim bis zum Jahr 2025 die energiebedingten Emissionen gegenüber dem Jahr 2010 um mindestens 40 Prozent reduzieren will.

Der Papieratlas bildet seit 2008 den Papierverbrauch und die Recyclingpapierquoten deutscher Städte ab. Partner sind das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt, der Deutsche Städtetag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund.

Die 93 in diesem Jahr teilnehmenden Groß- und Mittelstädte erreichen mit einer durchschnittlichen Recyclingpapierquote von 87,15 Prozent einen neuen Rekord.

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