100 Jahre Freistaat Bayern!

Ein kurzer Rückblick aus der amtlic...

14-jährige Lebensretterin aus Bernau geehrt!

Der Samstag, 4. August, war zunächs...

Previous
Next

Foto: 123rf.de

++ Silvesterböller ++ Tourismus ++ Alleinerziehende ++ Arbeitslose ++ CDU ++ Ausbeutung ++

12.12.2018

Foto: 123rf.de

Bayern- & Deutschlandnews zum 12. Dezember 2018!

Silvester mit Kindern böllern

Für mehr als 200 Kinder endet jedes Jahr das Silvesterfeuerwerk in der Notaufnahme - mit Verbrennungen an Haut und Händen, Augenverletzungen und Hörschäden. Die Aktion „Das sichere Haus (DSH)“, Hamburg, hat vier Tipps: 1. Sichere Feuerwerksartikel kaufen. Zu erkennen an einer Registriernummer der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM). Darin stehen auch die Kategorien F1 und F2. F1 „Jugendfeuerwerk“ ist für Kinder ab zwölf Jahren zugelassen. Zu dieser Kategorie gehören zum Beispiel Knallerbsen, kleine Bodenwirbel und Wunderkerzen. 2. Gebrauchsanweisungen gemeinsam mit den Kindern rechtzeitig vor dem 31.12. in Ruhe lesen. Dem Nachwuchs den Sinn der Altersangaben auf den Etiketten erklären. 3. Kinder schrittweise und unter Anleitung an den richtigen Umgang mit Feuerwerk heranführen - dann erliegen sie nicht in unbeaufsichtigten Momenten seinem Reiz. 4. Gemeinsam ausprobieren: Eltern und Kinder bauen zum Beispiel ein Tischfeuerwerk auf feuerfester Unterlage auf, die Kinder dürfen es unter Aufsicht anzünden. Ein Erwachsener sollte immer nur ein Kind anleiten und nicht mehrere gleichzeitig, damit das Gelernte auch „sitzt“.

Mehr Umsatz in Bau und Handwerk

Im September 2018 waren die Umsätze im Bauhauptgewerbe um 6,0 Prozent höher als im September 2017. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren im September 2018 im Bauhauptgewerbe 2,2 Prozent mehr Beschäftigte tätig als im Vorjahresmonat. Im dritten Quartal 2018 stiegen die Umsätze im zulassungspflichtigen Handwerk in Deutschland gegenüber dem dritten Quartal 2017 um 4,7 Prozent. Laut Statistisches Bundesamt waren Ende September 2018 im zulassungspflichtigen Handwerk 0,3 Prozent mehr Personen tätig als Ende September 2017.

Inlandstourismus steigt

Im Oktober 2018 gab es in den Beherbergungsbetrieben in Deutschland 43,6 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, war dies ein Plus von 4 Prozent gegenüber Oktober 2017. Die Übernachtungszahl von Gästen aus dem Ausland stieg um 6 Prozent auf 7,5 Millionen. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland erhöhte sich um 3 Prozent auf 36,1 Millionen.

Weniger Alleinerziehende in Berlin

Die Zahl der Alleinerziehenden in Berlin und Brandenburg ist in den vergangenen Jahren gesunken. Das geht aus Daten des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg hervor, die dem Inforadio vom rbb vorliegen. Demnach ging in Berlin der Anteil der Alleinerziehenden innerhalb von fünf Jahren um 4,4 Prozent zurück. 2013 gab es noch mehr als 104.000 Alleinerziehende mit Kindern unter 18 Jahren. 2017 waren es nur noch knapp 99.000. Der Bezirk mit den meisten Alleinerziehenden ist Pankow mit fast 14.000. Hier und in Friedrichshain-Kreuzberg ist deren Anteil - anders als im übrigen Stadtgebiet - sogar gestiegen. Besonders stark gesunken ist der Anteil dagegen in den Bezirken Neukölln und Charlottenburg-Wilmersdorf. Eine ähnliche Entwicklung ist in Brandenburg zu beobachten. Dort gab es 2013 noch fast 62.000 Alleinerziehende. 2017 waren es nur noch 57.000.

Chancen für Arbeitslose

Im Jahr 2019 verfügt die Bundesagentur für Arbeit (BA) sowohl bei der beitragsfinanzierten Versicherungsleistung als auch erstmals bei der steuerfinanzierten Grundsicherung über auskömmliche Finanzmittel. „Obwohl durch die Beitragssatzsenkung rund sechs Milliarden Euro weniger eingenommen werden, steht weiterhin ausreichend Geld für die Finanzierung von Fördermaßnahmen in der Arbeitslosenversicherung zur Verfügung“, so BA-Finanzvorstand Valerie Holsboer. Das neue Budget für die Grundsicherung trage dem Umstand Rechnung, „dass wir mit unseren Kolleginnen und Kollegen in den Jobcentern zur sozialen Sicherung von rund sechs Millionen Menschen beitragen - und das unter schwierigen Bedingungen. Außerdem wissen wir, dass mit intensiver Betreuung der Menschen und deren Familien Erfolge im Bereich Langzeitarbeitslosigkeit und Prävention erzielt werden können.“

Schnell zur Hauptuntersuchung

Mit dem Jahreswechsel ändern sich die Gültigkeiten der Plaketten für die Hauptuntersuchung. Wer auf seinem Fahrzeug-Kennzeichen eine grüne Plakette hat, muss sein Fahrzeug noch in diesem Jahr zur HU vorstellen. Darauf weisen die Experten von DEKRA hin. In welchem Jahr die nächste Hauptuntersuchung fällig ist, darüber gibt die Farbe der Plakette Auskunft. Dabei steht Grün für 2018, Orange für 2019, Blau für 2020 und Gelb für 2021. In welchem Monat die Fahrzeugprüfung spätestens ansteht, erkennt man daran, welche Zahl auf der Plakette oben steht. Wer die Fristen überzieht, dem droht bei Polizeikontrollen ein entsprechendes Bußgeld. Bei mehr als zwei Monaten Verzug steht außerdem eine vertiefte HU mit zusätzlichen Kosten an.

Täglich Lawinenlageberichte

Die Lawinenwarnzentrale im Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) veröffentlicht ab sofort wieder täglich den Lawinenlagebericht für den bayerischen Alpenraum. Der Lawinenlagebericht ist eine unverzichtbare Grundlage für die Planung und Durchführung von Winteraktivitäten im Gebirge. Neu diesen Winter ist der Ausgabezeitpunkt um 17:30 Uhr. Damit steht der Lawinenlagebericht bereits am Abend als Planungsgrundlage für Skitouren zur Verfügung. Mehr online: lawinenwarndienst-bayern.de.

Warnung vor „Emotet“

Ein gefährlicher Trojaner mit dem Namen „Emotet“ verbreitet sich derzeit über das Internet. Der Schädling befällt in erster Linie Firmennetzwerke und manipuliert dort den Zahlungsverkehr. Soweit bisher bekannt werden durch das Programm Überweisungen manipuliert und dabei die IBAN der Zahlungsempfänger ausgetauscht. Dadurch wurden zum Teil sechsstellige Summen auf Konten der unbekannten Täter im Ausland überwiesen. Mehr vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) online: https://tinyurl.com/ybtapony

373 Millionen Euro BAföG

Im Jahr 2017 bezogen in Bayern 97.552 Schüler und Studierende Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Das waren nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik etwa 5,2 Prozent weniger als im Jahr zuvor (102.893). Die Ausgaben dafür beliefen sich auf gut 372,6 Millionen Euro (2016: 362,3 Millionen), was einem leicht höherem Fördervolumen gegenüber dem Vorjahr entspricht (3 Prozent). Der durchschnittliche Förderbetrag je Monat lag etwas höher bei 500 Euro (2016: 464 Euro).

Förderaufruf für E-Ladesäulen

76 Millionen Euro hat das Bundesverkehrsministerium bislang an Fördergelder für den Ausbau der Ladeinfrastruktur verteilt. In einem dritten Aufruf sollen nun weitere 70 Millionen Euro für die Errichtung von bis zu 10.000 Normal- und 3.000 Schnellladepunkten zur Verfügung gestellt werden. Vom 22. November 2018 bis einschließlich 20. Februar 2019 können neben Gemeinden und Städten auch Privatpersonen und Betriebe erneut Fördergelder für die Errichtung von E-Ladestationen beantragen. Mehr online: bmvi.de.

Unattraktivster Standort

Deutschland verliert im Standortwettbewerb um digitale Investitionen an Boden: Auf der Rangliste der Länder, welche die Steuerexperten von PwC in Kooperation mit dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und der Universität Mannheim in einer aktuellen Gemeinschaftsstudie analysieren, ist die größte Volkswirtschaft der EU vom 31. auf den 33. und damit letzten Platz abgerutscht. Die ersten drei Plätze belegten wie im Vorjahr Italien, Irland und Ungarn, wobei Italien Irland von der Spitze verdrängte. Neben den 28 EU-Staaten haben die Experten von PwC, ZEW und der Uni Mannheim für den „Steuerlichen Digitalisierungsindex 2018“ Japan, Kanada, Norwegen, Schweiz und die USA analysiert. Im Fokus stand die Frage, wie attraktiv die Steuersysteme für Investitionen in digitale Geschäftsmodelle sind.  Die Gemeinschaftsstudie „Steuerlicher Digitalisierungsindex 2018“ ist online: pwc.de/digitalisierungsindex.

CDU gewinnt

Die Wahl Annegret Kramp-Karrenbauers zur neuen CDU-Chefin beschert der Union deutliche Stimmengewinne. Im nach dem CDU-Parteitag ermittelten RTL/n-tv-Trendbarometer haben CDU und CSU drei Prozentpunkte zugelegt, die Bündnisgrünen drei Punkte verloren. Bei einer Bundestagswahl ergäben sich folgende Stimmenanteile: CDU/CSU 32 Prozent (Bundestagswahl: 32,9 Prozent), SPD 14 Prozent (20,5), FDP 8 Prozent (10,7), Bündnis 90/DIE GRÜNEN 19 Prozent (8,9), Linke 8 Prozent (9,2), AfD 13 Prozent (12,6). Sechs Prozent würden sich für eine der übrigen Parteien entscheiden (5,2). 22 Prozent aller Wahlberechtigten sind derzeit unentschlossen oder würden nicht wählen (Nichtwähler 2017: 23,8).

„Ausbeutung beenden“

Das Südwind-Institut fordert die Bundesregierung auf, die Ziele des UN-Migrationspaktes zeitnah umzusetzen, die auf das Ende der „Arbeitsausbeutung von MigrantInnen“ abzielten. Südwind war an der Ausarbeitung des Paktes beteiligt. „Die erst jüngst vom Deutschen Institut für Menschenrechte festgestellten Fälle schwerer Arbeitsausbeutung auf dem Bau, in der Fleischverarbeitung, aber auch in der Pflege oder der Landwirtschaft belegen, wie wichtig ein forcierter Schutz der Arbeitsrechte von MigrantInnen in Deutschland ist“, so Dr. Sabine Ferenschild.

UN-Migrationspakt ist „Meilenstein“

Für Hamburgs Erzbischof Stefan Heße, Vorsitzender der Migrationskommission der Bischofskonferenz, ist die Annahme des UN-Migrationspaktes in Marrakesch ein Meilenstein. „Für eine verantwortungsvolle Migrations- und Flüchtlingspolitik ist ein Mehr an internationaler Zusammenarbeit dringend erforderlich“, so Heße. Er freue sich zudem auf die nun bevorstehende Annahme des Globalen Flüchtlingspaktes.

Olaf Konstantin Krueger

Hier geht's zu den Bayern- & Deutschlandnews vom 5. Dezember 2018.

Aus unseren Regionen...