++ Aliens ++ Beschäftigung ++ Integration ++ Krankenstände ++ Pflege ++ Kinos ++
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++ Aliens ++ Beschäftigung ++ Integration ++ Krankenstände ++ Pflege ++ Kinos ++

Bayern- & Deutschlandnews zum 30. Januar 2019!

Wann treffen wir Aliens?

Die Soziologen Prof. Dr. Michael Schetsche und Dr. Andreas Anton aus Freiburg haben eine umfangreiche Analyse vorgelegt, was mit der Erde und ihren Bewohnern geschehen könnte, wenn einmal Kontakt zu außerirdischen Intelligenzen hergestellt würde. Die Studie prognostiziert die Auswirkungen von drei unterschiedlichen Kontaktszenarien: ein Fernkontakt via Radiowellen, der Fund eines außerirdischen Objekts in der Nähe der Erde und die direkte Begegnung mit einer fremden Intelligenz (sei sie organischer oder technologischer Natur). Das generelle Ergebnis der durchgeführten Szenarioanalyse ist beunruhigend: Ein solcher Kontakt könnte schwerwiegende Konsequenzen für die Menschheit haben. Neben unmittelbaren wissenschaftlichen und weltanschaulichen Konsequenzen muss mit vielfältigen politischen und ökonomischen Verwerfungen auf der Erde gerechnet werden.

Beschäftigungsanstieg in Bayern

Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik nahm die Beschäftigung in Bayern im Jahr 2018 weiter zu. Die Zahl der Erwerbstätigen stieg um 1,5 Prozent auf 7,64 Millionen Personen an. Bundesweit erhöhte sie sich um 1,3 Prozent auf 44,83 Millionen. Während sie in den alten Ländern (ohne Berlin) um 1,3 Prozent stieg, nahm sie in den neuen Ländern (ohne Berlin) nur um 0,5 Prozent zu.

„Arbeitsmarktintegration vorantreiben“

Mit einer Kooperationsvereinbarung wollen die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Annette Widmann-Mauz, und Detlef Scheele, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit (BA) die Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten weiter vorantreiben. Widmann-Mauz zufolge ist Arbeit „ein Schlüssel für Integration und hilft dabei gesellschaftlich Fuß zu fassen. Mit der Kooperationsvereinbarung wollen wir die Integration in und durch Arbeit gemeinsam kraftvoll vorantreiben. Denn wenn alle Menschen ihre Potenziale voll einbringen können, kommt das dem Einzelnen, aber auch der ganzen Gesellschaft zugute.“

Dschihadist in Abschiebehaft

Das Amtsgericht Frankfurt am Main hat Abschiebehaft für Adem Yilmaz, Mitglied der sogenannten „Sauerlandzelle“, verfügt. Das erfuhr der „Kölner Stadt-Anzeiger“ aus Justizkreisen. Der türkische Staatsbürger, der seine elfjährige Haftstrafe verbüßt hat und seit seiner Kindheit mit seiner Familie im hessischen Langen lebte, soll in sein Geburtsland überführt werden. Von dem 40-Jährigen gehe nach wie vor Gefahr für die innere Sicherheit aus. Yilmaz habe der dschihadistischen Ideologie bis heute nicht abgeschworen und könnte seiner Überzeugung „Taten folgen lassen“. Die Behörden beantragten aufgrund von früheren Aussagen Yilmaz’ Abschiebehaftbefehl. Unter anderem hatte er vor seiner Verhaftung 2007 bekundet, dass man ihn schon töten müsse, wenn man ihn aufhalten wolle.

Arbeitnehmer fallen häufiger lange aus

Für etliche hkk-versicherte Arbeitnehmer war 2018 gesundheitlich kein gutes Jahr. Das ist das Ergebnis einer hkk-Datenanalyse unter der Leitung von Dr. Bernard Braun vom Bremer Institut für Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung (BIAG). Besonders auffällig ist die Zunahme der Langzeitausfälle. Demnach haben krankheitsbedingte Fehlzeiten am Arbeitsplatz, die länger als sechs Wochen andauerten, fast die Hälfte aller Fehltage (47,3 Prozent) verursacht. 2017 waren es noch 45,3 Prozent gewesen. „Kürzere Ausfallzeiten bei der Arbeit sind dagegen zurückgegangen. Die Zunahme von Langzeitausfällen ist ein ernstzunehmender Hinweis auf wachsende Belastungen von Arbeitnehmern am Arbeitsplatz“, so der Experte für Arbeitsgesundheit.

Arbeitnehmer öfter krank

Insgesamt dauerte eine Krankschreibung im Jahr 2018 im Schnitt mit 12,9 Tagen fast einen Tag länger als im Vorjahr. Die Betroffenenquote lag bei 50,7 Prozent. Das bedeutet: Mehr als die Hälfte aller Beschäftigten war 2018 mindestens einmal krankgeschrieben. Betrug der Krankenstand 2017 noch 3,8 Prozent, so waren es im Folgejahr 4,0 Prozent. Damit waren an jedem Tag des Jahres durchschnittlich 40 von 1.000 Erwerbstätigen krankgeschrieben.

Pflegepersonal oft krank

Besonders betroffen von krankheitsbedingten Fehltagen waren Altenpflegerinnen und -pfleger mit 25,3 Fehltagen. Erwerbstätige mit einer Lehr- und Forschungstätigkeit an Hochschulen fielen hingegen nur 4,4 Tage bei der Arbeit aus. Braun: „Die ergonomischen, aber vor allem psychischen Belastungen in Pflegeberufen sind extrem hoch. Das bringt viele Pflegekräfte an ihre körperlichen und seelischen Grenzen, was die Ausfallzeiten erhöht. Diese Belastungen müssen daher sehr ernst genommen werden.“

„Pflege gerecht finanzieren“

Der Präsident des Sozialverbandes Deutschland, Adolf Bauer, begrüßt, dass die Bundesregierung die Attraktivität der Pflegeberufe in Deutschland auch durch Verbesserungen in der Pflegeausbildung ankurbeln will. Zusätzliche Fachkräfte seien unverzichtbar, um die Personalnot in der Pflege spürbar zu lindern. Gleichwohl dürften die Kosten „nicht auf dem Rücken der Pflegebedürftigen abgeladen werden“. Dies gelte insbesondere mit Blick auf die ohnehin steigenden Armutsrisiken in der Pflege, die schon heute vielen Betroffenen zum Verhängnis würden. Ziel müsse es sein, „die solidarische Pflegeversicherung zukunftsfest zu gestalten, unter Berücksichtigung der finanziellen Leistungsfähigkeit der Versicherten. Das ist mit einer Bürgerversicherung zu erreichen.“

1,5 Kinobesuche pro Kopf

Die deutschen Kinos zeigten im Jahr 2017 insgesamt 2.368 Filme. Darunter waren 653 Erstaufführungen. Insgesamt wurden nach Angaben der Filmförderungsanstalt (FFA) 122,3 Millionen Kinotickets verkauft. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ging damit jede Einwohnerin beziehungsweise jeder Einwohner im Jahr 2017 im Schnitt 1,5-mal ins Kino. Am häufigsten wurden im Jahr 2017 US-amerikanische Filme gesehen. Deren Besuchsanteil lag bei 64 Prozent, während deutsche Kinofilme und deutsch-ausländische Koproduktionen einen Anteil von 24 Prozent erreichten. Auf Filme aus der Europäischen Union entfielen 11 Prozent, auf andere ausländische Filme ein Prozent.

Amazon-Händler erfolgreich abgemahnt

Mit einem speziellen Angebot wollte ein Amazon-Händler seine Kunden zu positiven Bewertungen verleiten. Wer für den Erwerb eines Produktes eine Fünf-Sterne-Rezension abgibt, sollte mit einer 30-prozentigen Rückerstattung des Kaufpreises belohnt werden. Dieses Geschäftsgebaren hält die Verbraucherzentrale Bayern für irreführend und mahnte das Unternehmen erfolgreich ab. Verbraucher, die im Internet einkaufen, können die Anbieter heute meist bewerten. Diese persönliche Einschätzung soll anderen Kunden als Orientierung dienen. Vor allem gute Rezensionen sind deshalb begehrt. Immer wieder kommt es vor, dass Unternehmen versuchen, ihre Kunden gegen Geld zur Abgabe einer guten Bewertung zu animieren.

Mehr in digitale Bildung investiert

Die meisten Deutschen wollen, dass der Staat stärker in Bildung investiert. Wie die „Neue Osnabrücker Zeitung“ berichtet, sind rund 90 Prozent der Deutschen dafür, dass Bund, Länder und Kommunen mehr Geld für Schulen ausgeben. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der GEW hervor. 90,2 Prozent der Befragten wollen, dass Schüler besser auf das Leben in der digitalen Welt vorbereitet werden. "Das ist ein deutliches Signal an die Politiker, endlich ihre erbitterten Streitigkeiten zu beenden", kritisierte die Vorsitzende der Bildungsgewerkschaft, Marlis Tepe.

„Zukunfts-Schecks“ für kommunale Projekte

Saubere Luft, innovative Mobilität: Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, hat in Berlin Zukunfts-Schecks in Höhe von rund 33,2 Millionen Euro im Gepäck. Empfänger sind Städte, Landkreise, Unternehmen und Organisationen, die sich an gut 150 kommunalen Elektromobilitätsprojekten im Rahmen des „Sofortprogramms Saubere Luft 2017-2020“ und des Bundesprogramms Ladeinfrastruktur beteiligen. Scheuer: „Wir bringen die Zukunft der Mobilität direkt auf die Straße. Mit 33,2 Millionen Euro Fördermitteln ermöglichen wir die Beschaffung von 3400 E-Fahrzeugen, den Aufbau von 1100 neuen Lademöglichkeiten und 285 zusätzlichen Normal- und Schnellladesäulen. Das bedeutet zeitgemäße urbane Mobilität und noch bessere Luft in unseren Städten.“

Dr. Olaf Konstantin Krueger

• Hier geht’s zu den Bayern- & Deutschlandnews vom 23. Januar 2019.

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