++ Bordell ++ Einzelhandel ++ E-Bikes ++ Hallbergmoos ++ BAMF ++ Mobilität ++
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Prospekt-Box Blickpunkt

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Bayern- & Deutschlandnews zum 27. März 2019!

Versuchte Tötung in Bordell

In einem Rosenheimer Bordell ist es am Freitagabend, 22. März, zu einem Messerangriff gekommen, bei dem ein 46-Jähriger aus Rosenheim verletzt wurde. Gegen den 56-jährigen Tatverdächtigen wurde Haftbefehl erlassen. Der türkische Staatsangehörige war offenbar mit den erbrachten Leistungen nicht zufrieden. Aufgebracht hatte er das Bordell verlassen, aber angekündigt, zurückzukommen, und gedroht, die Anwesenden umzubringen. Diese Drohungen wurden zunächst nicht ernst genommen. Nach bisherigen Erkenntnissen aus den Ermittlungen fuhr der Mann nach Hause, bewaffnete sich mit zwei Küchenmessern und machte sich wieder auf den Weg in das Bordell. Dort kam es zu dem Vorfall. Das 46-jährige Opfer erlitt durch den Angriff mehrere Stich- und Schnittverletzungen, die ärztlich versorgt werden mussten. Die Kripo Rosenheim übernahm die Ermittlungen. Eine Ermittlungsrichterin erließ gegen den 56-Jährigen Haftbefehl. Der Mann wurde noch am Samstag in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Gutes Ergebnis für Einzelhandel

Nach den ersten, im Bayerischen Landesamt für Statistik vorliegenden Ergebnissen zur Monatsstatistik im Einzelhandel stieg der Umsatz im bayerischen Einzelhandel im Februar 2019 gegenüber dem Vorjahresmonat nominal um 7,1 Prozent und preisbereinigt um 6,2 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten wuchs um 1,2 Prozent.

Erste E-Bikes mit ABS

Bosch hat ein ABS-System für E-Bikes entwickelt, das ähnlich wirkt wie die bei Motorrädern eingesetzte Technik. Das System steuert die Bremswirkung allein am Vorderrad und dosiert die Bremswirkung. Selbst bei einer Vollbremsung bei Höchsttempo auf gerader Strecke wird der Eingriff so dosiert, dass das Hinterrad nicht vom Boden abhebt. Das System und erste Räder wurden letztes Jahr auf der Eurobike in Friedrichshafen vorgestellt. Inzwischen sind die Modelle serienreif und rollen auf dem Markt. Die Zweirad-Einkaufsgenossenschaft (ZEG) bietet die Räder Pegasus Savona für 3799 Euro und das Flyer Upstreet 4 für mindestens 4299 Euro an.

Perfekte Welle in Hallbergmoos

Die perfekte Welle am Fuße der Alpen vor den Toren Münchens: Die Münchner Flughafengemeinde Hallbergmoos plant nach Texas und Wales die weltweit dritte kommerzielle Wellenanlage. Der Gemeinderat hat jetzt grünes Licht gegeben für das Konzept, das zwei Investoren umsetzen. An sieben Tagen in der Woche und bis zu zehn Monate im Jahr sollen in Hallbergmoos künftig Surfer auf bis zu zwei Meter hohen Wellen auf ihre Kosten kommen. Die Planungen umfassen ein komplettes Freiraumkonzept mit Einzelhandel, Gastronomie, Büro und Boulevard im Herzen des bereits bestehenden Büroparks Munich Airport Business Park (MABP). Die Genehmigungsplanung soll in diesem Jahr beginnen.

Further Drache ist da!

Mit 15,5 Metern Länge hat er es als größter vierbeiniger Schreitroboter der Welt ins Guinessbuch der Rekorde geschafft: der „Tradinno“, im Hauptberuf Drache und Protagonist des Further Drachenstichs, des ältesten Volksschauspiels in Deutschland. Damit ist ihm ein Ehrenplatz sicher: Im neuen Museum der Bayerischen Geschichte, das am 5. Juni 2019 am Donaumarkt in Regensburg seine Pforten öffnet. Wie Bayern Freistaat wurde und was ihn so besonders macht – so lautet der Leitsatz des neuen Museums in Regensburg, das die jüngere Geschichte Bayerns beginnend vom Königreich Bayern 1806 bis heute darstellen wird. Neben der historischen Zeitreise durch die wechselvollen zwei Jahrhunderte wird es im Rundgang sogenannte Kulturkabinette geben, die sich für Bayern typischen Phänomenen widmen. Wie zum Beispiel das Kabinett „Ozapft is“, in dem es, wie der Titel vermuten lässt, speziell um Feste und Bräuche dreht. Mit dabei: Der Drachenstich in Furth im Wald, dessen Ursprung auf eine Kampfszene zwischen dem Heiligen Georg und dem Drachen bei der Fronleichnamsprozession hervorgeht und Ende des 16. Jahrhunderts zum ersten Mal Erwähnung findet. Im Jahr 1886 entschließt man sich in Furth im Wald dem „Lindwurm“ ein eigenes Festspiel zu widmen, da das Spektakel bei der Andacht als Störung empfunden wurde.

Der lustigste Bayer 2019

In einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Finalisten der Witzemeister eines jeden Regierungsbezirkes konnte sich der Niederbayer Andreas Englhardt gegen seine vier Mitstreiter knapp durchsetzen. Er trägt nunmehr den Titel „Bayerischer Witzemeister 2019“ und steigt damit in den Witzeolymp auf, in dem sich die bisherigen Witzemeister auch außerhalb der „Wahrscheinlich Lustigsten Veranstaltung Bayerns“, wie der Erfinder Harry Meier sie gerne bezeichnet, einen Namen gemacht haben. Oberbayern kürt seinen Witzemeister am Sonntag, 20. Oktober, im ASV-Theatersaal. Als Juroren zugesagt haben Christine Reimer (Tante Moni aus „Dahoam is dahoam“), Bäff Piendl und Kabarettist Da Bobbe. Diese werden im Rahmen der Veranstaltung, neben den vielen Witzbolden, auch den ein oder anderen Auftritt absolvieren.

BAMF-Präsident verdient Unterstützung

Der Präsident des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Hans-Eckhard Sommer, fordert, die systematische Verhinderung von Abschiebungen durch selbst ernannte Flüchtlingsräte unter Strafe zu stellen. Dies unterstützt der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Thorsten Frei: „Das deutsche Asylsystem ist einzigartig in der Welt. Und die damit verbundenen Schutz- und Rechtsbehelfsmöglichkeiten sind es ebenfalls. Klar ist aber auch, dass eine nach mehreren Prüfinstanzen erfolgte abschließende Ablehnung eines Asylgesuchs durchgesetzt werden muss“, sagt Frei und ergänzt: „Wer keine glaubhaften Belege vorbringen kann, dass er tatsächlich um Leib und Leben fürchten muss oder politischer Verfolgung ausgesetzt ist, hat unser Land rasch wieder zu verlassen. Alles andere untergräbt die Glaubwürdigkeit unseres Rechtsstaats.“

Kaum Umdenken beim Passwortschutz

Allen Datenskandalen zum Trotz: Beim Thema „Sichere Passwörter“ lernen deutsche Internet-Nutzer nur langsam dazu. So verwenden 2019 immer noch 59 Prozent bei mehreren oder sogar allen Online-Diensten dieselben Passwörter – gegenüber dem Vorjahr (61 Prozent) nur ein leichter Rückgang. Auch nach Bekanntwerden der „Collection #1-5“ genannten Datenlecks ist jeder Zweite (47 Prozent) untätig geblieben; lediglich ein Viertel gibt an, daraufhin bei einigen Online-Diensten seine Passwörter geändert zu haben. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die der E-Mail-Anbieter WEB.DE veröffentlicht hat.

Attraktive Bewerber haben mehr Chancen

Ein attraktiv aussehender Bewerber hat bedeutende höhere Chancen, sich eine Stelle zu sichern als ein weniger gut aussehender Mitbewerber. Dies basiert auf einer Umfrage, die von Resume.io durchgeführt wurde. Der Dienstleister reichte fast 300 digitale Bewerbungen von zwei attraktiven und zwei weniger gut aussehenden Kandidaten ein. Die Bewerbungsbriefe und Lebensläufe waren mehr oder weniger identisch. Lediglich das Foto mit den Bewerbungen unterschied sich. Die attraktiven Bewerber erhielten wesentlich häufiger eine positive Antwort.

Persönliche Mobilität wichtig

Das Auto und die Deutschen – eine unendliche Liebesgeschichte? Fragt man die Pkw-Fahrer nach ihrer persönlichen Einstellung zum Auto, so sind 99 Prozent überzeugt, damit immer flexibel zu sein. 96 Prozent haben den Anspruch, dass ihr Fahrzeug vor allem alltagstauglich sein muss. 94 Prozent der Befragten ist es wichtig ein Auto zu besitzen und 89 Prozent geben an, Spaß am Autofahren zu haben. Dabei legen nur 45 Prozent Wert darauf, ein Fahrzeug eines renommierten Herstellers zu fahren. Wichtig scheinen also die persönliche Mobilität an sich und ein alltagstaugliches Fahrzeug zu sein. Der Trend-Tacho wird für die Prüforganisation KÜS und das Fachmagazin kfz-betrieb vom Kölner Institut BBE Automotive GmbH erstellt.

Mehr Geld für außeruniversitäre Forschung

Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen haben 2017 in Deutschland rund 13,5 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 6 Prozent mehr als 2016. Gleichzeitig verzeichneten diese Einrichtungen einen Zuwachs um 2,7 Prozent beim für Forschung und Entwicklung eingesetzten Personal auf rund 106.000 Vollzeitäquivalente. Darunter entfielen 54.700 Vollzeitäquivalente auf wissenschaftliches Personal. Während der Frauenanteil beim Gesamtpersonal für Forschung und Entwicklung insgesamt 40,7 Prozent betrug, lag er beim wissenschaftlichen Personal bei 33,4 Prozent. okk

Dr. Olaf Konstantin Krueger

• Hier geht’s zu den Bayern- & Deutschlandnews vom 20. März 2019..

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