Bundespolizei verweigert Albaner die Einreise
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Bundespolizei verweigert Albaner die Einreise

Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Dienstag, 15. Mai, einem Albaner die Einreise verweigert. Er war in einem Fernbus aus Italien auf der A93 in Richtung München unterwegs. Wegen Unregelmäßigkeiten in seinem Pass musste er mehrere hundert Euro zahlen.

In der Grenzkontrollstelle bei Kiefersfelden überprüften Bundespolizisten die Papiere der Insassen eines Busses. Ein 42-jähriger Reisender wies sich mit einem gültigen albanischen e-Reisepass aus. Mit diesem Dokument ist dem Albaner ein Aufenthalt von bis zu drei Monaten in den Schengener Vertragsstaaten gestattet. Diesen Zeitraum für einen visumsfreien Aufenthalt wollte er offenbar verlängern. Den Beamten fielen im Pass zwei totalgefälschte griechische Stempelabdrücke auf. Diese sollten die Ein- und Ausreise des Mannes aus dem Schengenraum belegen. Laut ersten Ermittlungen war er jedoch seit Januar ununterbrochen in Italien und Deutschland unterwegs.

Da der Mann versuchte, die Bundespolizisten mit gefälschten Papieren zu täuschen, wurde er wegen Urkundenfälschung und versuchter unerlaubter Einreise angezeigt. Auf Entscheidung der zuständigen Staatsanwaltschaft musste er 800 Euro zur Sicherung des Strafverfahrens hinterlegen. Anschließend wurde dem Albaner die Einreise verweigert.

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