++ Cannabidiol ++ Geburten ++ Arbeitskosten ++ Handwerk ++ Hochbetagte ++ GroKo ++ Schüler ++
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++ Cannabidiol ++ Geburten ++ Arbeitskosten ++ Handwerk ++ Hochbetagte ++ GroKo ++ Schüler ++

Bayern- & Deutschlandnews zum 13. März 2019!

Vorsicht bei Cannabidiol aus Hanf

In Deutschland sind zahlreiche Nahrungsergänzungsmittel mit dem Cannabis-Inhaltsstoff Cannabidiol (CBD) im Handel, die offenbar nicht verkauft werden dürfen. Das haben Recherchen des ARD-Politikmagazins „Report Mainz“ ergeben. Die EU-Kommission beurteilt CBD als „Novel food“, als „neuartiges Lebensmittel“. Dieser Stoff muss deshalb zugelassen werden. Vorher dürfen Nahrungsergänzungsmittel mit CBD nicht verkauft werden. Auf Anfrage von „Report Mainz“ teilte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) mit: „Da diese Zulassung bisher nicht erfolgt ist, sind derartige Erzeugnisse nach unserer Auffassung bislang nicht verkehrsfähig. Dem BVL ist derzeit keine legale Möglichkeit bekannt, Nahrungsergänzungsmittel mit Cannabidiol auf den Markt zu bringen.“

5 Millionen Geburten in der EU

Im Jahr 2017 wurden in der Europäischen Union (EU) 5,075 Millionen Kinder geboren. 2016 lag diese Zahl bei 5,148 Millionen. In Deutschland wurden 784 901 Kinder geboren, gegenüber 792 141 im Jahr 2016. Das Durchschnittalter von Frauen bei der Geburt ihres ersten Kindes lag in der EU im Jahr 2017 bei 29,1 Jahren. Betrachtet man die einzelnen Mitgliedstaaten, waren Erstgebärende im Durchschnitt in Bulgarien (26,1) am jüngsten und in Italien (31,1) am ältesten. In Deutschland waren Frauen bei der Geburt ihres ersten Kindes durchschnittlich 29,6 Jahre alt. Bei rund fünf Prozent der Erstgeburten in der EU waren die Frauen 2017 unter 20 Jahre alt (Teenager-Mütter) und rund drei Prozent der Frauen waren 40 Jahre und älter. Die höchsten Anteile von Erstgebärenden im Teenageralter (jünger als 20) meldeten Rumänien (13,9 Prozent aller Erstgeburten im Jahr 2017) und Bulgarien (13,8 Prozent), die höchsten Anteile von Erstgebärenden im Alter von 40 Jahren oder älter wurden dagegen in Spanien (7,4 Prozent aller Erstgeburten 2017) und Italien (7,3 Prozent) verzeichnet. In Deutschland lagen diese Werte bei 3,6 Prozent (unter 20) und 2,5 Prozent (40 und älter).

Arbeitskosten 2018 gestiegen

In Deutschland sind die Arbeitskosten je geleistete Arbeitsstunde im Jahr 2018 im Vergleich zum Vorjahr kalenderbereinigt um 2,3 Prozent gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, erhöhten sich die Kosten für Bruttoverdienste dabei um 2,4 Prozent, die Lohnnebenkosten um 2,0 Prozent. Im 4. Quartal 2018 stiegen die Arbeitskosten im Vergleich zum 4. Quartal 2017 kalenderbereinigt um 2,0 Prozent. Im Vergleich zum Vorquartal gingen die Arbeitskosten saison- und kalenderbereinigt um 0,1 Prozent zurück. Dies war der erste Rückgang der Arbeitskosten seit dem 2. Quartal 2016. Grund hierfür war ein vergleichsweise geringer Krankenstand im 4. Quartal 2018, der die Zahl der geleisteten Stunden erhöht hat. Dadurch verringerten sich die Lohnnebenkosten saison- und kalenderbereinigt gegenüber dem 4. Quartal 2017 sogar um 1,6 Prozent, bei einem Anstieg der Kosten für Bruttoverdienste um 0,3 Prozent.

Mehr Umsatz im Handwerk 2018

Im Jahr 2018 stiegen die im Rahmen der Umsatzsteuervoranmeldung gemeldeten Umsätze im zulassungspflichtigen Handwerk um 4,9 Prozent gegenüber dem Jahr 2017. Dies teilt das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mit. Die Zahl der im zulassungspflichtigen Handwerk Beschäftigten stieg im Jahresdurchschnitt 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 Prozent. Sechs der sieben Gewerbegruppen des zulassungspflichtigen Handwerks meldeten 2018 höhere Umsätze als 2017. Die größte Umsatzsteigerung gab es im Bauhauptgewerbe (+10,7 Prozent). Am geringsten stieg der Umsatz in den Handwerken für den privaten Bedarf (+0,9 Prozent), zu denen Friseure und Steinmetzen gehören. Im Lebensmittelgewerbe, das durch Bäcker und Fleischer geprägt ist, stagnierten die Umsätze.

Hochbetagten leben in Partnerschaft

2017 lebten in Deutschland 32 Prozent der Menschen im Alter von 85 Jahren und älter mit einer Partnerin oder einem Partner im Haushalt. Wie das Statistische Bundesamt auf Basis von Ergebnissen des Mikrozensus weiter mitteilt, lag dieser Anteil 1997 bei rund einem Fünftel (21 Prozent) und ist damit in den letzten 20 Jahren um die Hälfte gestiegen. Dabei bestehen große Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Während 2017 knapp zwei Drittel (63 Prozent) der hochbetagten Männer mit einer Partnerin beziehungsweise einem Partner im Haushalt lebten, traf dies nur auf knapp 16 Prozent der Frauen dieser Altersgruppe zu. Für beide Geschlechter gilt jedoch, dass eine Partnerschaft im hohen Alter im Zeitverlauf häufiger wurde. So lebten 1997 rund die Hälfte (52 Prozent) der Männer ab 85 Jahren und lediglich ein Zehntel (10 Prozent) der Frauen mit einer Partnerin beziehungsweise einem Partner im selben Haushalt.

„Ende von Scheuers Bremspolitik“

Der ökologische Verkehrsclub VCD zieht eine ernüchternde Bilanz der Klima- und Verkehrspolitik der Großen Koalition. Vor einem Jahr startete die Wiederauflage der „GroKo“ aus CDU, CSU und SPD. Sowohl bei der Luftreinhaltung als auch beim Klimaschutz steht die Bundesregierung seit einem Jahr auf der Bremse, meint der VCD. Fortschritte für mehr Verkehrssicherheit seien nicht zu sehen. Kerstin Haarmann, Bundesvorsitzende des VCD, erklärt: „Das Ergebnis der Verkehrs- und Klimapolitik nach einem Jahr Große Koalition ist ernüchternd. Den Ankündigungen aus dem Koalitionsvertrag folgten nur wenige Taten. Die versprochene Offensive für die Bahn lässt auf sich warten und dreckige Diesel belasten weiterhin die Luft in zahlreichen Städten. Klimapolitisch hinkt der Verkehr den Zielen meilenweit hinterher. Minister Scheuer bremst die Verkehrswende aus. Doch die ist überfällig, sonst ersticken unsere Städte in Abgasen, Lärm und Staus. Und Deutschland verfehlt krachend seine Klimaziele für 2030.“

DUH kritisiert GroKo

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) bewertet das erste Jahr der neuen GroKo als ein weiteres verlorenes Jahr für die Umwelt- und Verbraucherschutzpolitik. Der Verein wirft der Großen Koalition vor, nicht langfristig und vorausschauend zu agieren, sondern in einem rückwärtsgewandten Kurs festzustecken. So würden die Interessen und der Schutz der Verbraucher ignoriert und der Natur- und Klimaschutz geopfert. Die Bundesregierung hätte sich bereits von den Klimazielen 2020 verabschiedet, zum Erreichen des 2030-Ziels sei es noch ein weiter Weg. Dennoch wurde die im Koalitionsvertrag versprochene Gebäudekommission, die den Klimaschutz beim Bauen und Wohnen beschleunigen sollte, zurückgezogen. Auch der empfohlene Kohleausstieg bis 2038 stehe noch auf wackeligen Füßen, zudem sei 2038 zu spät, um die erforderlichen CO2-Einsparungen zu erreichen.

Rekord-Beschwerden über Zusteller

Noch nie gingen so viele Beschwerden über die Post ein. 2018 waren es mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr: Die Bundesnetzagentur erhielt mehr als 12.000 Beschwerden über den gesamten Postbereich. Das ist neuer Rekord. Im gesamten Vorjahr waren es gerade einmal rund 6000 Beschwerden.

Auf Bewegung im Arbeitsalltag achten

Drei Viertel aller Berufstätigen leiden nach Angaben der DAK-Krankenkasse unter Rückenschmerzen. Dauersitzen und Bewegungsmangel belasten das Kreuz enorm. „Die Beratung zur ergonomischen Gestaltung des Büroarbeitsplatzes gehört genauso zur betriebsärztlichen Betreuung wie die Empfehlung zu Bewegung im Arbeitsalltag“, sagt Arbeitsmedizinerin Dr. Wiete Schramm zum Tag der Rückengesundheit am 15. März. Die Expertin von TÜV Rheinland berät zahlreiche Unternehmen und Organisationen in Gesundheitsfragen. Den rund 21 Millionen Deutschen, die ihren Arbeitstag im Büro verbringen, helfen ergonomisch gestaltete Schreibtische und Stühle, Gesundheitsrisiken entgegenzuwirken. „Dynamisches Sitzen ist eine gute Präventionsmaßnahme. Gleiches gilt für einen Wechsel zwischen Stehen und Sitzen, beispielsweise durch höhenverstellbare Schreibtische, die mit einem Handgriff zum Stehtisch umfunktioniert werden können“, erklärt Schramm.

Angriffe auf Geschäftsmodelle

Gut jedes vierte deutsche Industrieunternehmen stuft die Wahrscheinlichkeit, dass sein Geschäftsmodell bereits innerhalb der nächsten zwei Jahre von einem disruptiven Angreifer attackiert wird, mit „groß“ oder sogar „sehr groß“ ein. Zum Vergleich: Vor einem Jahr konnten sich erst 16 Prozent der Unternehmen einen solchen kurzfristigen Angriff vorstellen. Das zeigt der „Deutsche Industrie 4.0 Index“ der Unternehmensberatung Staufen. Für die Studie haben die Experten von Staufen Digital Neonex rund 450 Industrieunternehmen in Deutschland befragt.

Weniger Schüler 2018/2019

Im Schuljahr 2018/2019 werden nach vorläufigen Ergebnissen rund 11,0 Millionen Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in Deutschland unterrichtet. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, sind das 0,5 Prozent weniger als im Schuljahr 2017/2018. Dabei sank die Zahl der Schüler (5,7 Millionen) um 0,6 Prozent, die Zahl der Schülerinnen (5,2 Millionen) um 0,4 Prozent. Dieser Rückgang verläuft nahezu parallel zur demografischen Entwicklung. So lag die Zahl der Personen in der relevanten Altersgruppe (5 bis unter 20 Jahre) am 31. Dezember 2017 um 0,5 Prozent niedriger als im Vorjahr.

Dr. Olaf Konstantin Krueger

• Hier geht’s zu den Bayern- & Deutschlandnews vom 6. März 2019..

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