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Fotografieren bei Kälte

27.01.2015

Die zehn besten Tipps für die winterliche Fototour!

Verschneite Winterlandschaften bieten zauberhafte Fotomotive - doch eisige Temperaturen machen nicht nur Mensch, sondern auch Material zu schaffen. Die Fotografen von fotocommunity.de, der größten Gemeinschaft für Fotografie in Europa, verraten ihre besten Tipps zum Schutz von Kamera, Equipment und Fotograf.

- Die Kamera nicht sofort aus dem geheizten Wohnzimmer mit in die
Kälte nehmen, sondern eine Stunde vor Beginn des Fotoausflugs an
einen geschützten kühlen Ort (Garage, Keller, Auto) legen, damit sie
keinen extremen Temperaturunterschied überwinden muss.

- Akkus bringen bei Kälte weniger Leistung. Es empfiehlt sich,
mindestens einen Ersatzakku einzupacken. Akkus körpernah
transportieren, z.B. in der Hosentasche.

- Die kleinen Tütchen mit Trockengranulat sammeln, die in den
Verpackungen vieler Geräte zu finden sind. Eine Handvoll davon in der
Kameratasche bindet viel Feuchtigkeit.

- Ein im Ofen angewärmtes Kirschkernkissen hält Kamera und Objektive
im Fotorucksack eine Weile auf materialfreundlicher Temperatur.

- Handling im Freien: Bei eisiger Kälte niemals Kamera oder Zubehör
anhauchen.

- Häufige Objektivwechsel vermeiden, um das Kamera-Innere zu
schützen.

- Handschuhe mit feinen Kuppen erleichtern die Bedienung der Kamera
und halten die Finger warm. Es müssen keine teuren Fotohandschuhe
sein, auch Reit-, Fahrrad- oder Laufhandschuhe haben sich bewährt.

- Kreativ-Tipp: Sprühflasche mit Wasser mitnehmen und Pflanzen
einsprühen. Durch die Vereisung ergeben sich schöne Effekte.

- Bevor es zurück ins Warme geht: Kamera in einen Gefrierbeutel
stecken, die Luft herausrausdrücken und den Beutel fest zuknoten. Hat
sich trotzdem Kondenswasser gebildet, sollte die Kamera mehrfach mit
einem Geschirrtuch abgetrocknet werden.

ots

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