Richard Michel (links) und Andreas Gölkel mit der pixx.io-Box. Foto: amu

Schluss mit dem Daten-Chaos!

08.09.2014

Daten-Chaos auf dem Computer, volle Speicher, Probleme beim Senden und Öffnen von Dokumenten – das kennt jeder, sei es privat oder im Büro. Abhilfe schafft „pixx.io“. Mit dem von der Mühldorfer Firma „w-solution“ entwickelten Miniserver lassen sich Bilder, Videos und Textdokumente effizient verwalten, teilen und verbreiten. Am 15. September startet eine Crowdfunding-Kampagne zur Finanzierung des kleinen Multitalents.

„In vielen Firmen und Unternehmen werden Mediendateien oft so abgelegt, dass sie schwer wiederzufinden sind“, erklärt Andreas Gölkel. Der 25-jährige Mühldorfer hat „pixx.io“ zusammen mit Richard Michel und Christoph Trautbeck entwickelt, die als „w-solution“ schon seit 13 Jahren erfolgreich Software für Unternehmen programmieren.

„Pixx.io ist eine Kombination aus Hard- und Software“, so Gölkel weiter. „Die pixx.io-Box wird an das W-Lan oder Lan-Gerät angeschlossen. Man kann also mit PC, Mac, Laptop oder Tablet darauf zugreifen.“ Großer Vorteil: Die Mediendateien sind zu Hause beziehungsweise in der Firma auf der Box gespeichert und werden nicht online abgelegt. In einfachen Schritten kann man bestimmen, mit wem, wie lange und in welcher Größe man die Dateien teilen möchte, Bilder mit Wasserzeichen versehen, die Dateien verschlagworten oder kategorisieren, um sie später leicht wiederzufinden und vieles mehr.

Auf zwei Festplatten steht ein Speicher von 1000 Gigabyte zur Verfügung. „Die beiden Festplatten gewährleisten absolute Sicherheit, was den Datenverlust betrifft, denn sie spiegeln sich gegenseitig. Das heißt, wenn eine ausfällt, übernimmt die andere ihre Arbeit“, erläutert Richard Michel. Ein so genanntes Industrie Mainboard, das speziell für „pixx.io“ hergestellt wird, garantiert außerdem, dass alles lange und stabil läuft. „Die Box funktioniert also schnell, zuverlässig und sicher und das spiegelt sich natürlich auch in der Software wider“, so Michel.

Bis dieses für Verbraucher optimale und bezahlbare Modell entwickelt war, haben die drei Männer gut ein Jahr lang unzählige Prototypen getestet. Damit „pixx.io“ jetzt auf den Markt kommen kann, startet am 15. September eine Crowdfunding-Kampagne auf indigogo.com. 50.000 Euro wollen Michel, Gölkel und Trautbeck damit einnehmen. „Unser Minimalziel ist, 100 Boxen zu verkaufen“, sagt Gölkel. Wer schnell ist, kann dann eine pixx-io-Box für unter 500 Euro ergattern, später soll der Preis bei 569 Euro liegen. Für Unterstützer, die mindestens 2999 Euro spenden, haben sich die Mühldorfer etwas Besonderes einfallen lassen: eine Einladung aufs Münchner Oktoberfest. „Damit zielen wir auf die Amis ab“, lacht Michel.

Sicher werden aber auch viele hiesige Menschen das Projekt unterstützen, denn wer wünscht sich im stressigen Alltag nicht ein wenig Zeitersparnis und Arbeitserleichterung? amu

Weitere Infos unter pixx.io.

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