++ Faschingstipps ++ Europawahl ++ Bauindustrie ++ Johanniter ++ Bergwald ++ SPD-Tief ++
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Bayern- & Deutschlandnews zum 27. Februar 2019!

Fasching: Tipps der Feuerwehr

Damit die pure Lebensfreude im Fasching nicht durch Unfälle und Brände getrübt wird, gibt Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), sieben Sicherheitstipps: 1. Informieren Sie sich im Vorfeld und auch während der Veranstaltungen über die Wetterlage. Smartphone-Apps wie NINA oder KatWarn sind hierbei hilfreiche Mittel. 2. Tragen Sie keine Masken oder Kostüme aus leicht brennbarem Material. 3. Auch wenn es bei der Jagd nach „Kamelle“ und anderem Wurfmaterial heiß hergeht – halten Sie bei Umzügen ausreichenden Abstand zu den Festwagen. 4. Genießen Sie Alkohol in Maßen. Unfälle und Erkrankungen durch Trunkenheit sind die häufigsten Ursachen für Einsätze des Rettungsdienstes im Umfeld von Festveranstaltungen – etwa nach dem Sturz in Glasscherben. 5. Parken Sie verantwortungsbewusst, halten Sie die Rettungswege frei. 6. Viele Feuerwehren helfen ehrenamtlich beim Ablauf und der Absicherung von Karnevalsumzügen mit. Bitte unterstützen Sie diese Einsatzkräfte, indem Sie sie nicht bei ihrer Arbeit behindern. 7. Ob Feuer, Verkehrsunfall oder rettungsdienstlicher Notfall: Alarmieren Sie die Feuerwehr über den kostenfreien Notruf 112. Soziale Medien oder E-Mail sind kein Weg zur schnellen Hilfe.

Europawahl 2019: 64,8 Millionen Wahlberechtigte

Bei der neunten Direktwahl des Europäischen Parlaments am 26. Mai 2019 werden nach einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) in Deutschland rund 64,8 Millionen Menschen mit deutschem Pass und weitere Unionsbürgerinnen und -bürger wahlberechtigt sein, davon 33,2 Millionen Frauen und 31,6 Millionen Männer. Die Bundesrepublik Deutschland wird weiterhin mit 96 Abgeordneten im Europäischen Parlament vertreten sein. Die Gesamtzahl der Abgeordneten wird sich von derzeit 751 auf 705 verringern, wenn das Vereinigte Königreich die Europäische Union verlässt.

Bauindustrie zieht positive Jahresbilanz 2018

„2018 hat unsere Erwartungen weit übertroffen. Die Bauunternehmen haben zum Jahresende – auch dank einer vergleichsweise guten Witterung – die Drehzahl noch einmal merklich erhöht und die Umsätze weiter gesteigert.“ Mit diesen Worten kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Dieter Babiel, die in der neuesten Ausgabe des Aktuellen Zahlenbildes veröffentlichten Konjunkturindikatoren für die Bauwirtschaft. Demnach hätten die Betriebe des Bauhauptgewerbes 2018 einen baugewerblichen Umsatz von 127 Mrd. Euro erwirtschaftet, das seien 11,3 Prozent mehr als 2017. Der HDB hatte ursprünglich ein nominales Plus von 6 Prozent prognostiziert. Trotz der 2018 stärker gestiegenen Preise, zu denen Kostensteigerungen bei Bauprodukten und die deutliche Tariflohnerhöhung maßgeblich beigetragen hätten, wäre immer noch ein Zuwachs von real 5,4 Prozent geblieben. „Um die zusätzliche Produktion zu stemmen, haben die Baubetriebe ihren Personalbestand um 25.000 auf 837.000 Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 2018 aufgestockt. Damit hat die Branche seit dem Tiefpunkt im Jahr 2009 mehr als 130.000 neue Stellen geschaffen“, beschrieb Babiel die Arbeitsmarktsituation am Bau.

Bauhauptgewerbe: +13,2 Prozent

Der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Dezember 2018 um 13,2 Prozent höher als im Vormonat. Diese Entwicklung wurde in überdurchschnittlichem Maße von Großaufträgen beeinflusst. Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich stieg das Volumen der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigten Auftragseingänge von Oktober bis Dezember 2018 gegenüber dem Zeitraum von Juli bis September 2018 um 11,3 Prozent. Im Vorjahresvergleich war der arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Dezember 2018 um 6,1 Prozent höher. Im gesamten Jahr 2018 stieg er um 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Preise für Rohstoffe steigen

Die ausreichende Versorgung der bayerischen Wirtschaft mit Rohstoffen zu bezahlbaren Preisen wird immer schwieriger. Zu diesem Ergebnis kommt der Rohstoffreport Bayern 2019 des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK e. V.). In nahezu allen Rohstoffkategorien legten die Preise seit der Umfrage 2015 deutlich zu. Über die Hälfte (51 Prozent) der befragten Unternehmen gab an, dass sich besonders Basismetalle wie Eisen, Aluminium oder Kupfer verteuert haben (2015: 32 Prozent). Auch die Preise heimischer Rohstoffe wie Steine und Erden (Kiese, Sande, Lehme) sind gestiegen. Hier verzeichnete fast jedes dritte Unternehmen (28 Prozent) Preiserhöhungen. Versorgungsengpässe bremsen die Unternehmen zusätzlich aus. Bei Basismetallen kritisiert fast die Hälfte der Befragten (46 Prozent) die Versorgungslage, bei Steinen und Erden mehr als jedes dritte Unternehmen (38 Prozent). Fast jedes fünfte meldete auch bei Industriemineralen wie Steinsalz, Kalisalz oder Feldspat Nachschubprobleme.

Johanniter: Top-Arbeitgeber

Die Johanniter zählen zu den besten Arbeitgebern in Deutschland. Dies hat das aktuelle Arbeitgeber-Ranking des Nachrichtenmagazins Focus erneut bestätigt. Zum fünften Mal in Folge wurde daher das Siegel „Top nationaler Arbeitgeber“ an die Johanniter vergeben. In dem jährlichen Focus-Ranking werden die Unternehmen in Deutschland ermittelt, in denen die Beschäftigten mit ihrer Arbeit besonders zufrieden sind. „Unsere rund 22.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen jeden Tag Menschen in ihrem Alltag, oft in herausfordernden Situationen und rund um die Uhr. Dass die Johanniter beim jährlichen Arbeitgeber-Ranking erneut so gut abgeschnitten haben, zeigt, dass sie dies nicht nur mit Engagement und Freude tun, sondern uns auch als Arbeitgeber ein gutes Zeugnis ausstellen“, erklärt Prof. Dr. Thomas Graf von Arnim, Mitglied des Regionalvorstandes der Johanniter. Derzeit sind die Johanniter in Wasserburg übrigens auf der Suche nach neuen Mitarbeitern, etwa Notfall- und Rettungssanitätern oder Fahrer im Fahrdienst.

Schutz des Bergwaldes vor Verbiss

Seit zwei Jahrzehnten wird sanierungsbedürftiger Schutzwald auf eng begrenzten Flächen effektiv vor Verbiss durch Schalenwild (Gams-, Reh- und Rotwild) geschützt. Die Verordnung über die Änderung der Jagdzeiten aus dem Jahr 2014 ist nun nach fünf Jahren außer Kraft getreten. Zur weiteren Ertüchtigung des Schutzwaldes hat die Regierung von Oberbayern auf Antrag der Bayerischen Staatsforsten die Schonzeit für bestimmtes Schalenwild auf eng begrenzten Flächen vom 22. Februar 2019 bis zum Ende der Schonzeit am 31. Juli 2024 erneut aufgehoben. Das Schalenwild soll durch punktuelle Bejagung von diesen Flächen ferngehalten werden. Der getätigte Abschuss wird auf den von den Landratsämtern festgelegten Revierabschussplan des jeweiligen Jagdjahres angerechnet – zusätzliches Wild wird daher nicht erlegt.

SPD wieder im Tief

Der Aufschwung der SPD dauerte nur eine Woche. Im aktuellen RTL/n-tv-Trendbarometer verlieren die Sozialdemokraten gegenüber der Vorwoche einen Prozentpunkt und liegen jetzt bei 16 Prozent. In der Woche zuvor hatte die SPD nach ihrer Kurskorrektur in der Sozialpolitik zwei Prozentpunkte zulegen können. Ebenfalls einen Prozentpunkt verlieren die Grünen und die FDP. Die Union und die Linke gewinnen jeweils einen Prozentpunkt hinzu. forsa-Chef Prof. Manfred Güllner gegenüber der Mediengruppe RTL: „Wieder einmal bestätigt sich, dass die SPD alleine mit Sozialpolitik oder Umverteilungsthemen keine Wahlen gewinnen bzw. verloren gegangene Wähler aus der politischen und gesellschaftlichen Mitte zurückgewinnen kann“. Wenn jetzt der Bundestag neu gewählt würde, ergäbe sich folgende Stimmenverteilung: CDU/CSU 30 Prozent (Bundestagswahl 32,9 Prozent), SPD 16 Prozent (20,5), FDP 9 Prozent (10,7), Grüne 20 Prozent (8,9), Linke 7 Prozent (9,2), AfD 12 Prozent (12,6). 6 Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden (5,2). 26 Prozent aller Wahlberechtigten sind derzeit unentschlossen oder würden nicht wählen (Nichtwähler 2017: 23,8).

Landesturnfest: Volunteers gesucht

Ab sofort gibt es die Möglichkeit, sich als Helfer für das 32. Bayerische Landesturnfest in Schweinfurt zu melden. Vom 29. Mai bis zum 3. Juni werden bei Bayerns größtem Breitensport- und Wettkampfereignis gut 2.000 ehrenamtliche Helfer, sog. Volunteers, benötigt. Dabei schultern den Großteil der fleißigen Hände regionale Vereine und Anbieter. Sie kümmern sich um die Betreuung der Übernachtungs- und Wettkampfstätten der erwarteten 8.000 Teilnehmer sowie um das Rahmenprogramm. Zusätzlich werden weitere Helfer benötigt, um die umfassenden Aufgaben der Organisation und Durchführung dieses Großevents zu bewältigen. Bei Wettkämpfen, im Mitmachprogramm bspw. als Stations- oder Bühnenbetreuung, bei der Einlasskontrolle von Veranstaltungen, beim Gerätetransport, der Logistik und den zentralen Diensten wie der Medienarbeit wird Unterstützung gebraucht. Auch im Vorfeld des #turnfest19 gibt es bereits Aufgaben, bei denen sich die Veranstalter über Unterstützung freuen. Mindestens 14 Jahre alt sollten die Helfer sein, also vor dem 30. Mai 2005 geboren. Ruhe und Übersicht in hektischen Situation zu wahren hilft genauso, wie motiviert an die Aufgabe heranzugehen. Mehr Information online: turnfest19.de. Ein Bereich FAQs hilft dabei, Fragen zu klären, das Meldeformular ist schnell ausgefüllt und abgesendet. Die Bestätigungsmail kommt sofort.

Dr. Olaf Konstantin Krueger

• Hier geht’s zu den Bayern- & Deutschlandnews vom 20. Februar 2019..

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