++ Grenzpolizei ++ Wölfe ++ Gesundheit ++ Erwerbstätigkeit ++ Handysammlung ++ Bargeld ++
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Bayern- & Deutschlandnews zum 20. Februar 2019!

Bayern 2 sucht „Gutes Beispiel 2019“

Anpacken statt jammern, Mut machen statt resignieren, loslegen statt aufgeben: Beim Wettbewerb „Gutes Beispiel“ prämiert Bayern 2, das Kultur- und Informationsradio des Bayerischen Rundfunks, Menschen, die etwas bewegen. Ab sofort können sich wieder engagierte Menschen aus Bayern mit ihren innovativen Projekten unter www.bayern2.de/gutes-beispiel bewerben. Zu gewinnen gibt es Preisgelder in Höhe von insgesamt 20.000 Euro. Die Preisverleihung findet am 28. Mai 2019 im Münchner BR-Funkhaus statt. Unter allen Einsendungen wählt eine Jury fünf Finalisten aus. Mitglieder sind unter anderen die ehemalige Landtagspräsidentin Barbara Stamm und der Kabarettist Christian Springer. Die fünf Finalisten werden im Radio auf Bayern 2 und in den Social-Media-Kanälen vorgestellt. Wer beim anschließenden öffentlichen Online-Voting die meisten Stimmen erhält, darf sich über den Titel „Gutes Beispiel 2019“ freuen. Die fünf Finalisten erhalten Preisgelder von insgesamt 20.000 Euro, gestiftet von der Sparda-Bank München und der Hofpfisterei. Die Preisverleihung findet am Dienstag, 28. Mai, um 18.05 Uhr im Münchner Funkhaus des Bayerischen Rundfunks statt und wird auf Bayern 2 live übertragen.

Mehr Schleuserfestnahmen

Die Bundespolizei in Bayern hat im vergangenen Jahr mehr als 15.100 versuchte und vollzogene illegale Einreisen angezeigt. Die Beamten nahmen zudem rund 675 (2017: etwa 475) Schleuser fest. Die deutsch-österreichische Grenze ist mit rund 10.700 (2017: etwa 14.600) unerlaubten Einreisen nach wie vor Schwerpunkt der grenzpolizeilichen Arbeit. An der deutsch-tschechischen Grenze erfasste die Bundespolizei knapp 2.850 (etwa 2.950) und am Flughafen München etwa 1.325 (etwa 1.550) illegale Grenzübertritte. Die Gesamtzahl der 2018 von der Bundespolizei angezeigten unerlaubten Einreisen im Freistaat Bayern ist niedriger als im Vorjahr (etwa 19.350). Fast ein Drittel der unerlaubt Einreisenden nutzte im vergangenen Jahr einen Pkw, um nach Deutschland zu gelangen; jeweils rund ein Viertel kam mit Zug oder Fernreisebus illegal über die Grenze. Die Migranten stammten vor allem aus Nigeria, Afghanistan, der Türkei, dem Irak und Serbien. Die Beamten der Bundespolizei haben viele der festgestellten unerlaubten Einreisen verhindern können. An der deutsch-österreichischen Grenze wiesen sie rund 6.200 (etwa 7.000) Personen zurück. Die Anzahl der Strafanzeigen wegen des Einschleusens von Ausländern ist um 53 Prozent auf knapp 1.350 (etwa 875) gestiegen. Die Bundespolizisten ertappten rund die Hälfte der festgenommenen Schleuser auf frischer Tat.

Grenzpolizei vollzieht Haftbefehl

Burghauser Grenzpolizisten haben am Sonntagmittag, 17. Februar, an der A94 bei Heldenstein einen Kleinbus mit bulgarischem Kennzeichen aus dem fließenden Verkehr gezogen. Die Insassen befanden sich auf dem Weg nach Ludwigsburg. Einer der Mitfahrer, ein 48-jähriger Bulgare, erwies sich als per Haftbefehl gesuchter Mann. Er war wegen Diebstahls verurteilt und von der Staatsanwaltschaft Frankenthal zur Fahndung ausgeschrieben worden. Die vom Gericht verhängte Geldstrafe konnte der Bulgare nicht begleichen, sodass ihn die Burghauser Grenzpolizisten in die Justizvollzugsanstalt verbrachten, wo auf ihn 30 Tage Ersatzfreiheitsstrafe warten.

Landwirte vor dem Wolf schützen

Angesichts der zunehmenden Angriffe von Wölfen auf Nutztiere ist Bundesagrarministerin Julia Klöckner dafür, den bislang strengen Schutz für Wölfe zu lockern. Sie strebe eine „gemäßigte Bestandsregulierung ein, die es rechtssicher ermöglicht, einzelne Wölfe eines Rudels zu entnehmen“, sagte die CDU-Politikerin dem „Tagesspiegel“. Zwar sei die Rückkehr des Wolfs nach Deutschland zu begrüßen, erklärte Klöckner, doch die Population verdoppele sich alle drei bis vier Jahre. „Den Schaden hat der Landwirt, auch seine Belange sind zu schützen”, betonte die Ministerin. In Deutschland stehen derzeit zwei Wölfe in Niedersachsen und Schleswig-Holstein vor dem Abschuss, weil sie wiederholt Nutztiere gerissen haben.

Gesundheit kommen zu kurz

Die meisten Deutschen glauben, dass Gesundheitsthemen in der Schule nicht genügend vermittelt werden. Eine Mehrheit von 71 Prozent der Deutschen findet, dass Wissen über Gesundheit in der Schule zu wenig vermittelt wird. Lediglich 10 Prozent waren der Meinung, dass Gesundheitsthemen genügend in der Schule behandelt werden. Entsprechend halten es die meisten für sehr wichtig (37 Prozent) oder wichtig (54 Prozent), dass Wissen zu Gesundheit ausführlich und regelmäßig im Schulunterricht gelehrt wird. Lediglich 8 Prozent der über 1000 vom forsa-Institut Befragten finden dies weniger wichtig oder unwichtig.

Mehr als die Hälfte hat Abitur

Die Quote von Personen mit Fachhochschul- oder Hochschulreife in der Altersgruppe der 20- bis 24-Jährigen lag im Jahr 2017 bei 53 Prozent. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hatten in dieser Altersgruppe 58 Prozent der Frauen und 49 Prozent der Männer eine Fachhochschul- oder Hochschulreife. Unter den 60- bis 64-Jährigen verfügten nur 26 Prozent über eine Fachhochschul- oder Hochschulreife, darunter mehr Männer (30 Prozent) als Frauen (23 Prozent). Insgesamt hatten in Deutschland 2017 rund 32 Prozent der Personen, die 15 Jahre und älter waren, die Fachhochschul- oder Hochschulreife. Weitere 23 Prozent besaßen einen mittleren Abschluss und 30 Prozent einen Hauptschulabschluss als höchsten allgemeinen Schulabschluss.

Zahl der Studierenden auf Rekordniveau

2018 nahmen an Bayerns Hochschulen 77.051 junge Menschen ein Studium auf Für das Wintersemester 2018/19 melden die Studierendenkanzleien der Hochschulen in Bayern 391 916 Studierende -3.023 oder 0,8 Prozent mehr als im vorangegangen Wintersemester. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, begannen 2018 insgesamt 77.051 Männer und Frauen ein Studium. Im Vergleich zum Studienjahr 2017 ist damit die Anzahl der Studienbeginnenden in etwa auf dem gleichen Niveau geblieben (2017: 77.032).

Studierende kosteten 11.110 Euro

Im Durchschnitt gab eine öffentliche Hochschule 11.110 Euro je Studierendem im Jahr 2016 aus, meldet das Statistische Bundesamt (Destatis). Diese Ausgaben betrugen an Hochschulen in privater Trägerschaft dagegen 5.880 Euro. Die humanmedizinische Ausbildung wurde hierbei jeweils nicht berücksichtigt. Der Unterschied in der Ausgabensumme lässt sich im Wesentlichen auf die angebotenen Studienfächer zurückführen: So verursacht ein Studium in der Fächergruppe Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften verhältnismäßig geringe Kosten, verglichen insbesondere mit Fächergruppen wie Mathematik/Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften. Im Jahr 2016 waren an privaten Hochschulen rund 58 % in den Fächern Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften eingeschrieben, an öffentlichen Hochschulen aber nur 28 Prozent der Studierenden.

Anstieg der Erwerbstätigkeit

Im vierten Quartal 2018 gab es nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 45,2 Millionen Erwerbstätige mit Arbeitsort in Deutschland. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Erwerbstätigen um 507.000 Personen oder 1,1 Prozent. Die Wachstumsdynamik war im Verlauf des Jahres 2018 rückläufig. Im ersten Quartal des Jahres 2018 hatte die Zuwachsrate im Vorjahresvergleich noch 1,5 Prozent betragen, im zweiten Quartal 1,3 Prozent und im dritten Quartal 1,2 Prozent.

DUH startet Handy-Handysammlung

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) startet ihre Sammelinitiative „Handys für die Umwelt“ mit dem Rücknahmesystem Mobile Box und überarbeiteten Kampagnenmaterialien neu. Ab sofort können sich Bürger, Kommunen und andere Sammelpartner aktiv an der Handysammlung beteiligen. Die gesammelten Handys werden zur Wiederverwendung aufbereitet oder recycelt. Mit dem Angebot „Green2B“ bieten DUH und Mobile Box auch Unternehmen eine sichere und umweltgerechte Sammlung ausgemusterter Dienstgeräte mit einer zertifizierten Datenlöschung an. Die Erlöse der gesammelten Handys ermöglichen Natur- und Umweltschutzprojekte. Mehr online: handysfuerdieumwelt.de.

Abschaffung des Bargeldes

Die Bayernpartei lehnt die Abschaffung des Bargeldes ab. Landesvorsitzender Florian Weber meint: „Es ist nicht umsonst ein geflügeltes Wort geworden, dass Bargeld gedruckte Freiheit ist. Jeder Einschränkung des Bargeldgebrauchs erteilt daher die Bayernpartei eine klare Absage. Wir gehen hier sogar noch einen Schritt weiter: Bargeld und sein Gebrauch sollen nach unseren Vorschlägen Verfassungsrang erhalten. Um die Bürger vor tagespolitischen Befindlichkeiten und planwirtschaftlichen Allmachts-Phantasien zu schützen.“

Anschlag auf Bürgerbüro

In der Nacht zu Samstag, 16. Februar, wurde erneut ein Anschlag auf ein Büro der AfD verübt. Diesmal traf es das Bürgerbüro des Landtagsabgeordneten Sven Schröder in Finsterwalde. Mehrere Böller sollen detoniert sein, wodurch die Schaufensterscheibe zerbarst. Andreas Kalbitz, Fraktionsvorsitzender im Landtag Brandenburg, warnt vor einer „Welle der Gewalt“ durch Gewalttäter der Antifa, die Mitglieder und Sympathisanten der AfD im Wahljahr 2019 einschüchtern sollte: „Die Eskalationsstrategie der etablierten Parteien verschärft die politische Auseinandersetzung, ist eine Gefahr für die freiheitlich-demokratische Grundordnung und befördert eine Pogromstimmung gegen politisch Andersdenkende.“

CDU/CSU verlieren, SPD gewinnt

Die Union verliert im aktuellen RTL/n-tv-Trendbarometer im Vergleich zur Vorwoche zwei Prozentpunkte. Die Verluste der CDU sind überwiegend auf Abwanderungen zu den Grünen zurückzuführen. Die aktuellen Anteile der Parteien bei der Bundestagswahlabsicht sind: CDU/CSU 29 Prozent (Bundestagswahl 32,9 Prozent), Grüne 21 Prozent (8,9), SPD 17 Prozent (20,5), AfD 12 Prozent (12,6), FDP 10 Prozent (10,7), Linke 6 Prozent (9,2). 5 Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden (5,2). 25 Prozent aller Wahlberechtigten sind derzeit unentschlossen oder würden nicht wählen (Nichtwähler 2017: 23,8).

Dr. Olaf Konstantin Krueger

• Hier geht’s zu den Bayern- & Deutschlandnews vom 13. Februar 2019.

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