Handwerk hat wieder goldenen Boden
Foto: Waltraud Grubitzsch

Handwerk hat wieder goldenen Boden

Die Zahl der Auszubildenden im Handwerk sank in den vergangenen Jahren um rund ein Fünftel. Jetzt scheint in Ostbayern die Trendwende geschafft – auch weil die dortige Kammer neue Wege geht, um die Jugendlichen für Handwerksberufe zu begeistern.

Handwerk hat goldenen Boden, weiß der Volksmund. Diese Erkenntnis scheint sich auch bei Bayerns Jugendlichen wieder zunehmend durchzusetzen. Wie die zweitgrößte Handwerkskammer im Freistaat, zuständig für Niederbayern und die Oberpfalz, jetzt mitteilte, starten in diesem Herbst trotz sinkender Zahlen an Schulabgängern etwa genauso viele junge Leute in eine Ausbildung wie im Vorjahr.

Exakt 2.331 neue Ausbildungsverträge zählt die ostbayerische Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz in ihren rund 37.000 Mitgliedsbetrieben (2015: 2.357). Die positiven Zahlen und die wieder steigende Wertschätzung für solide Berufe im Handwerk führen Kammervertreter vor allem auch auf zahlreiche innovative Kampagnen und Aktionen zurück, die dem Nachwuchs die Chancen von Berufen wie Anlagemechaniker oder Zimmerer näher bringen – von der "Smartphone-Sprechstunde" bis zum "Schnupper-Praktikum".

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