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Foto: Starbulls

Erste Heimniederlage: Starbulls vergeben zu viele Torchancen

03.11.2017

Die Starbulls Rosenheim haben das Spitzenspiel gegen den Deggendorfer SC mit 2:4 verloren, bleiben aber mit einem Punkt Vorsprung auf den siegreichen Kontrahenten von der Donau Tabellenführer.

Die Grün-Weißen gingen zweimal in Führung, ließen aber eine Vielzahl von Torchancen ebenso ungenutzt wie zwei Strafschüsse. Die Gäste aus Niederbayern konnten sich auf einen stark haltenden Torhüter Cody Brenner verlassen und verteidigten ihre erste Führung aus der 44. Spielminute mit viel Leidenschaft und Kampfgeist, ehe der dreifache Torschütze Curtis Leinweber wenige Sekunden vor Spielende ins leere Tor zum Endstand traf.

2.629 Zuschauer waren ins Rosenheimer emilo-Stadion gekommen, um dem mit Spannung erwarteten Spitzenspiel beizuwohnen. Sie sahen eine engagiert beginnende Rosenheimer Mannschaft, die sich gegen einen zunächst auf die Defensive beschränkenden Gegner allerdings keine klaren Torchancen erarbeiten konnte. Erst in der 8. Spielminute hatte Petri Lammassaari nach einem Deggendorfer Abwehrfehler freie Bahn, scheiterte aber am gut reagierenden Gästetorwart. Eine Minute später durften die Rosenheimer Fans dann endlich jubeln: Michael Fröhlich zog im Powerplay aus dem Handgelenk ab und tunnelte Cody Brenner, dem die Sicht verdeckt war – 1:0 (9.).

Mit der Führung im Rücken taten sich die Gastgeber deutlich leichter und setzen den Tabellenzweiten gehörig unter Druck. Gleich zweimal binnen einer Minute musste der mit reichlich DEL-2-Erfahrung ausgestattete Gästeverteidiger Milos Vavrusa die „Notbremse“ ziehen, um einen durchgebrochenen Stürmer zu stoppen. Die folgerichtig verhängten Strafschüsse konnten Michael Baindl (12.) und Christoph Echtler (13.) jedoch nicht verwandeln. Auch Yannick Wenzel und Lammassaari besaßen vor der ersten Pause noch gute Einschussmöglichkeiten, um die Führung auszubauen. Kurz nach Wiederbeginn traf Maximilian Vollmayer, der völlig frei vor dem Gästetor zum Abschluss kam, die Latte (22).

Trotzdem waren es die offensiv im ersten Spielabschnitt völlig blass gebliebenen Gäste, denen die erste Hälfte des zweiten Drittels gehörte. Während die Starbulls-Angriffe jetzt meist ohne gefährlichen Torschuss verpufften, erspielte sich der DSC einige gute Torchancen. Gegen Andrew Schembri, Ales Jirik und Kyle Gibbons konnte Lukas Steinhauer mit guten Paraden den Ausgleich noch verhindern, bei einem Handgelenkschuss des Kanadiers Curtis Leinweber in den rechten oberen Winkel war der Starbulls-Keeper dann aber machtlos – 1:1 (27.). Jetzt ging es hin und her. Baindl für die Hausherren und Jirik für die Niederbayern hatten den Führungstreffer auf dem Schläger. Dann schnappte sich Yannick Wenzel nach gewonnenem Anspiel die Scheibe, startete entlang der Bande durch, fuhr vor das Tor und tunnelte den überraschten Gästekeeper aus spitzem Winkel zur 2:1-Führung (34.). Zwei tolle Rosenheimer Spielzüge wären dann das 3:1 wert gewesen, doch Michael Fröhlich (37.) und Baindl (38.) blieben im Abschluss glücklos. Stattdessen fand ein harmloser Schuss von Marius Wiederer, der von Leinwebers Schlittschuhkufe abgefälscht wurde, den Weg über die Rosenheimer Torlinie zum in dieser Phase überraschenden 2:2 (39.).

Im letzten Drittel gingen die Gäste dann erstmals in Führung. Pascal Sternkopf kam in halblinker Position frei zum Schuss und versenkte das Spielgerät im linken Eck (44.). Die Starbulls, die neben dem gesperrten Tobias Daxlberger und Matthias Bergmann (Handgelenkverletzung) ab der 30. Spielminute auch noch auf Andreas Nowak verzichten mussten, antworteten mit wütenden Angriffen. Thomas Reichel hatte die schnelle und gute Chance zum Ausgleich, brachte die Scheibe aber freistehend nicht am Gästetorwart vorbei (45.).

Die Starbulls drückten weiter, beherrschten die neutrale Zone klar, fanden aber gegen leidenschaftlich kämpfende Gäste zunächst kaum noch eine Schusslücke. Erst in der Schlussphase ergaben sich Löcher in der Deggendorfer Defensive. Bei Schüssen von Lammassaari, Vollmayer, Baindl und Fröhlich avancierte Torwart Cody Brenner mit spektakulären Paraden aber zum Matchwinner seiner Farben. 22 Sekunden vor der Schlusssirene traf Leinweber schließlich noch zum 2:4 ins leere Rosenheimer Tor, als die Hausherren in Überzahl und einem weiteren zusätzlichem Feldspieler, aber ohne Torwart auf das 3:3 drückten.


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