Foto: digitalstock

Mit Sieg in die Länderspielpause

12.11.2018

Foto: digitalstock

Das war knapp, aber Sieg ist Sieg: Mit 81:73 (40:39) siegen die Wasserburger Basketball-Damen in Braunschweig und haben die nun folgende Länderspielpause bitter nötig.

Denn nicht nur die langzeitverletzten Julia Pöcksteiner, die langsam wieder mit leichten Training beginnt, und Josipa Zovko fehlten beim Aufsteiger in Niedersachsen, auch Ashley Williams konnte nach ihrer Fußverletzung aus dem Göttingen-Spiel vor zehn Tagen noch nicht wieder ins Geschehen eingreifen. Zudem konnte Laura Hebecker nicht eingesetzt werden, die aufgrund von Beschwerden im Knie in den kommenden Wochen auch nicht für Deutschland auflaufen wird. Sie wird zusammen mit ihren angeschlagenen Teamkolleginnen die spielfreie Zeit nutzen, um wieder fit zu werden.

Die Partie in Braunschweig startete furios. Im ersten Spielabschnitt jagte auf beiden Seiten ein Dreier den anderen und insgesamt versenkten die Teams in den ersten zehn Minuten sieben Distanzwürfe und trafen mit jeweils 67 Prozent hochkarätig aus dem Feld. Nach einem ausgeglichenen Beginn konnten die Gäste aus Oberbayern sich zum Ende dieses „high scoring“ Viertels einen ersten kleinen Vorsprung zum 33:24 erarbeiten und diesen bis zur 13. Minute auf 13 Punkte ausbauen.

Alles schien standesgemäß zu laufen im Duell des Tabellendritten gegen das Schlusslicht der DBBL. Doch vorbei war es mit den hohen Trefferquoten: Bis zur Halbzeitpause erzielten die Wasserburgerinnen keinen Korb mehr und Braunschweig war auf 40:39 dran. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit mehrmals wechselnder Führung. Knapp drei Minuten vor dem Ende war die Begegnung beim 66:66 wieder einmal unentschieden.

Leonie Fiebich, die trotz hoher Foulbelastung ein Double-Double mit 13 Punkten und zehn Rebounds auflegte, leitete mit ihrem erfolgreichen Dreier die entscheidende Phase ein. Diese Führung gaben die TSV-Damen nicht mehr aus der Hand und ließen sich auch durch die letzten Versuche der Gastgeberinnen, durch Fouls nochmal heranzukommen, nicht aus dem Konzept bringen und behielten an der Freiwurflinie die Nerven.

„Das war nicht unser bestes Spiel. Wir haben zwischenzeitlich den Fokus verloren“, bilanzierte Head-Coach Sidney Parsons nach dem 81:73: „Aber ich bin stolz auf das Team, dass wir es nach der schweren Trainingswoche, in der wer nie komplett trainieren konnten, und trotz der kleinen Rotation mit harter Arbeit am Ende doch geschafft haben, den Sieg zu sichern.“

 

Es spielten: Svenja Brunckhorst (13 Punkte), Leonie Fiebich (13 Punkte, 10 Rebounds), Tina Jakovina (12 Punkte, 5 Rebounds), Sophie Perner (6 Punkte), Martyna Petrenaite, Jennifer Schlott (20 Punkte, 4 Rebounds, 5 Assists) und Jewel Tunstull (17 Punkte, 8 Rebounds).

Angi Sonnenholzner

Aus unseren Regionen...