Hummeln und Telefon summen und brummen wieder!
Die Grauweiße Hummel ist eine Gebirgsart, die in Deutschland nur in den Alpen vorkommt, dort aber recht häufig ist. Foto: Gerhard Schmidt
Prospekt-Box Blickpunkt

Hummeln und Telefon summen und brummen wieder!

Sie finden eine Hummel im Garten oder auf der Wiese und würden gerne wissen, welche Art es ist? Über das Hummeltelefon können Sie das herausfinden. Fotografieren Sie den kleinen Brummer und schicken Sie das Bild per WhatsApp an 01 51/18 46 01 63 oder per E-Mail an hummelfund@ifbi.net.

Ab Freitag, 15. März, sind die Leitungen wieder geöffnet. Das Hummeltelefonteam wird Ihnen auf Ihre Nachricht so schnell wie möglich mit dem Artnamen und Informationen rund um Ihre Hummel antworten.

„Der BUND Naturschutz möchte mit dieser Aktion auf das Insektensterben aufmerksam machen und die Menschen für die pelzigen Flieger begeistern“, sagt Ursula Fees von der BN Kreisgruppe Rosenheim. Und darum begrüßt sie ausdrücklich diese Aktion des Instituts IfBI von Dr. Klaus Mandery. Jeder Hummelfund wird auch dieses Jahr wieder in eine interaktive Karte eingetragen. 2018 waren es mehr als 1 000 Funde! So kann man mehr über die Verbreitung der Hummelarten in Bayern lernen. Das ist enorm wichtig, um den Schutz der Wildbienen bestmöglich an deren Bedürfnisse anpassen zu können.

41 verschiedene Hummelarten gibt es in Deutschland. Eine der ersten ist die Wiesenhummel (Bombus pratorum). Diese Hummel mit dem roten Hintern und den zwei gelben Querstreifen besucht schon ab Mitte Februar Frühblüher wie Schneeglöckchen, Haselnuss und Co.

Um fliegen zu können, muss die Wiesenhummel ihren Körper auf etwa 35 °C aufheizen. Durch Vibration mit ihrer starken Brustmuskulatur schafft sie das schon ab wenigen Grad über Null. Honigbienen sind erst ab 10 °C Außentemperatur flugaktiv.

Rosa Albrecht

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