Kunstprojekt “Himmelsleiter” am Aschauer Kirchturm
Aktuell wird das Aschauer Heilige Grab in der Pfarrkirche aufgebaut und das Kunstprojekt "Himmelsleiter" am Kirchturm installiert. Foto: Rainer Nitzsche
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Kunstprojekt “Himmelsleiter” am Aschauer Kirchturm

Gleichzeitig zur Installation des Aschauer Heiligen Grabes wird das zeitgenössische Kunstprojekt “Himmelsleiter” von Erwin Wiegerling am Kirchturm installiert und nachts rot und blau leuchten.

Die 28 Meter hohe Leiter mit 12 Sprossen und sieben Engelsflügeln versinnbildlicht die Engel, die in der biblischen Vision Jakobs als Boten zwischen Gott und Mensch auf der Himmelsleiter auf- und niedersteigen. Bis zum Christkönigssonntag, Sonntag, 20. November, wird sie am Kirchturm zu sehen und mit einem vielseitigen Programm verbunden sein.

Im Rahmen des Festgottesdienstes mit dem Kirchenchor und Orchester wird am Freitag, 11. März, um 19 Uhr die Kunstinstallation „Himmelsleiter“ am Nordturm der Kirche enthüllt und erstmals beleuchtet.

Kulissenaufbau des Heiligen Grabes in Aschau i. Chiemgau

Viele fleißige Helfer sind in der Aschauer Pfarrkirche „Darstellung des Herrn“ mit großem Engagement mit dem Aufbau der Kulissen des 1618 erstmals erwähnten Aschauer Heiligen Grabes beschäftigt. Dabei handelt es sich um ein kulturelles Kleinod des westlichen Chiemgaus, das seit Mitte der 1950er Jahren längst in Vergessenheit geraten schien. Über fünf Jahrzehnte lagerte und verstaubte der Kulissenaufbau auf dem Kirchen -Dachboden. Nur noch wenige der älteren Aschauer erinnerten sich an das prächtige Szenarium an den Kar-Tagen, mit dem das ganze Presbyterium der abgedunkelten Pfarrkirche „Zur Darstellung des Herrn“ ausgefüllt war. Das bewegte Bild der Auferstehung Christi und die Fertigkeit, dieses kunstvolle Bauwerk innerhalb eines Gotteshauses auf- und wieder abzubauen, bewogen die Aschauer, 2019 ein neu konzipiertes „Auferstehungsspiel“ in den restaurierten Kulissen zur Aufführung zu bringen.

Ab Freitag, 11. März, ist es erneut in der Pfarrkirche zu sehen, begleitet von einem kulturellen Programm, Konzerten und Führungen, sowie Gottesdiensten und Andachten, die in der Feier der Kar- und Ostertage ihren Höhepunkt finden. Bis zum Weißen Sonntag, 24. April, wird das Hl. Grab zu sehen sein.

Die Kirche „Zur Darstellung des Herrn“ wurde bereits im 12. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahr 1450 entstand ein spätgotischer Bau, der zwischen 1673–1755 nach und nach im Stile des damals populären Barockstils umgestaltet und erweitert wurde. Dieser gibt dem Gotteshaus sein heutiges Gesicht. Äußerlich fallen die zwei Türme ins Auge, von denen der Nordturm erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts hinzukam, die der Aschauer Pfarrkirche ihr Aussehen eine Basilika verleihen.

 

 

 

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