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Seit 18. September nehmen die Deutschen zu

19.09.2016

Dass das eigene Gewicht im Laufe eines Jahres schwankt, dürfte jeder wissen. Withings, eine Nokia-Tochter und Pionier der Connected Health Bewegung, hat nun 126.000 europäische Datensätze ihrer intelligenten Waagen analysiert und ausgewertet. Davon allein 65.000 Daten aus Deutschland.

Die Studie zeigt: Durchschnittlich verlieren wir im Sommer mehr Kilos, die dann im Herbst wieder rauf kommen. Im Dezember und nach dem Fest erreicht unser Gewicht den Höhepunkt. Das zeigt sich auch in den Ländern südlich des Äquators: Das Höchstgewicht erreichen Menschen hier ebenfalls um die Feiertage herum, sie nehmen dann allerdings wieder ab, da Sommer ist. Während wir im Siebenschläfer-Modus über den Winter kommen.

Spannend ist, dass es in allen verglichenen Ländern einen Tag im September zwischen dem 14. und 30. gibt, an dem das Gewicht durchschnittlich am niedrigsten ist und ab dem die Gewichtzunahme startet. In Deutschland ist es der 18. September.

Jetzt stellt sich eine Frage: Ist es möglich, den Schweinehund zu überwinden und die Gewichtzunahme zu umgehen? JA!

Vergleicht man die Withings-Daten von denjenigen, die an Gewicht zulegen mit denen, die ihr Gewicht halten oder sogar verringern, zeigt sich die Lösung.
Und diese könnte skurriler nicht sein: Während die meisten den Schritt auf die Waage meiden, ist genau das der Schlüssel zum Erfolg. Es zeigt sich, dass Personen, die ihr Gewicht gehalten haben, sich von September bis Dezember öfter gewogen (durchschnittlich 3,2 Mal pro Woche) haben als jene, die zugenommen haben (durchschnittlich 1,7 Mal) pro Woche.

Wer auf Nummer sicher gehen will, setzt sich zusätzlich noch ein Wunschgewicht, denn Personen, die ein Gewichtziel vor Augen haben, nehmen seltener zu und werden dadurch motiviert. Personen, die sich ein Ziel setzen, nehmen erfolgreicher ab, bzw. halten ihr Gewicht (78 Prozent). Und wer dazu noch mehr als 8.000 Schritte am Tag geht, was ungefähr 45 Minuten Gehen entspricht, kann die Erfolgsquote auf 80 Prozent hochschrauben.

So viel wiegt Deutschland

Laut Withings wiegt eine deutsche Frau im Durchschnitt 68,1 Kilo. Ein Mann rund 90,2 Kilogramm. Im Städte-Ranking wiegen die Menschen mit 80,2 Kilo in Schwerin am meisten, gefolgt von Saarbrücken (79,5 Kilo) und Wiesbaden (78,4 Kilo). Die schlanksten Menschen leben in Berlin (75 Kilo), Potsdam (74,7 Kilo) und Leipzig (74,6 Kilo). Ganze sechs Kilo trennen den durchschnittlichen Schweriner vom Leipziger. 

Stellt man die Hauptstädte Europas gegenüber, zeigt sich, dass trotz Pizza, Pasta und Paella die Südländer deutlich schlanker sind als Nordeuropäer. Oslo führt die Gewichtstabelle mit 76,2 Kilo an. Londoner bringen 76 Kilo auf die Waage, Menschen in Helsinki 75,7 Kilo. Mit 75 Kilo kommt dann schon Berlin. Wer die dünnsten Europäer sucht, macht einen Trip nach Athen (71,2 Kilo), Rom (70,3 Kilo), Madrid (69,9 Kilo), Paris (69,7 Kilo) und Lissabon (69 Kilo).

Lesen Sie hier den Artikel: Vom Heilfasten bis zur Nulldiät

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