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Ein nuer Gast am Skulpturenweg: Nach vier Jahren im Schacky-Park am Ammersee durfte die Skulptur jetzt also nach Wasserburg umziehen. Foto: Manuel Michaelis

Stürmische Begrüßung

30.10.2017

Ein nuer Gast am Skulpturenweg: Nach vier Jahren im Schacky-Park am Ammersee durfte die Skulptur jetzt also nach Wasserburg umziehen. Foto: Manuel Michaelis

Im wahrsten Sinne stürmisch wurde „Isis“ von den Wasserburgern begrüßt.Trotz des herbstlichen Windes kamen am Samstag, 28. Oktober, zahlreiche Gäste, um den Neuzugang am Skulpturenweg zu feiern.

Katrin Meindl, 2. Vorsitzende des AK beschrieb in ihrer Begrüßungsrede den Weg der „Göttin“ nach Wasserburg. Bei der großen Kunstausstellung in diesem Jahr wurde sie von Michael Geigenberger angesprochen.

Der Enkel des Wasserburger Malers, der von Kindheit an häufig und gerne die Stadt besucht, hatte festgestellt, dass der Skulpturenweg am Inn „Otto-Geigenberger-Weg“ heißt. Nun wollte er der Stadt, in der er sich nach eigenen Worten von Kindheit an „sauwohl“ fühlt, und dem Skulpturenweg „was Gutes tun“.

Der Vorstand des AK68 nahm dieses Angebot gerne an und so vermittelte Geigenberger den Kontakt zum Bildhauer Leonhard Schlögel, dessen Werke Geigenberger sehr schätzt. Leonhard Schlögel wusste dann auch gleich, welches seiner Werke an den Fluß passt: „Isis“ - in der ägyptischen Mythologie die Göttin der Geburt, Wiedergeburt und Magie.

In Italien gefertigte Skulptur

Die Isis hat Schlögel 2004 in Italien gefertigt, dort stand sie auch 10 Jahre lang in Pietrasanta. Dass sie jetzt wieder in einen Ort ziehen sollte, der eine innige Beziehung zu Italien hat, fand Schlögel zusätzlich erfreulich. Nach vier Jahren im Schacky-Park am Ammersee durfte die Skulptur  jetzt also nach Wasserburg umziehen. Fast märchenhaft magisch anmutend konnte dann der Umzug in nur drei Monaten organisiert und vollzogen werden. Kathrin Meindl erzählte begeistert, wieviele Menschen bereit waren, die  Idee von Otto Geigenberger zu unterstützen und mit halfen. Die Wasserburger Rotarier übernahmen spontan die Transportkosten.

Da mussten alle mit anpacken!

Die einige Tonnen schwere Skulptur aus bulgarischem Muschelkalk machte es den Helfern dann auch nicht leicht und die Firma Kerstens übernahm den Transport fachmännisch und kam auch mit den Kosten großzügig entgegen. Auch das Wasserwirtschaftsamt, der Bauhof und die Flußmeisterstelle beteiligten sich engagiert und hilfreich an der Auswahl und Vorbereitung eines passenden Platzes.

Christine Deliano von den Wasserburger Backstuben und Andi Ass von den Markthallen spendierten schließlich noch ein Begrüßungsbuffet. So konnten der AK68 und seine Gäste, neben den Rotariern, der Firma Kerstens , dem ersten Bürgermeister Michael Kölbl und seinem Stellvertreter Werner Gartner  viele Helfer, Freunde und Interessierte, ein Begrüßungsfest feiern, wie es einer Göttin eben würdig ist.

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