Segenszeichen an Haus und Hof
Am Lichtmesstag wurden beim Rosenkranzbeten Lichter auf einem solchen Spankreuz angezündet. Das Kreuz wurde nachher im Dachboden oder an anderen Stellen im Hause angebracht. Bei den Lichtern handelte es sich oft um Stücke eines zuvor geweihten Wachsstocks. 19. Jh. Steinhart, Pfaffing, Inv.-Nr.:336, Museum Wasserburg.

Segenszeichen an Haus und Hof

Am Mittwoch, 10. Mai, um 19.30 Uhr, stellt Heimatpfleger Ferdinand Steffan M.A im Wasserburger  Sparkassensaal, Rosenheimer Str. 2, Segenszeichen an Haus und Hof vor und wirft auch einen Blick ins Innere der Häuser.

Dem aufmerksamen Betrachter offenbaren sich eine Vielzahl von historischen Zeichen, Bildern und Symbolen sowohl an Fassaden, auf Dächern und in Wandnischen, wie auch auf alten Möbeln und Gebrauchsgegenständen. Während vorangegangenen Genrationen deren Sinn oft bewusst war, rätseln wir heute über deren Herkunft und Bedeutung.

Ferdinand Steffan erklärt die Abkürzungen zahlreicher Segensformeln wie das Jesusmonogramm IHS, das sich unter anderem auf alten Bauernschränken und Wiegen findet oder den Dreikönigssegen CMB. Darüber hinaus informiert er über die Verankerung bestimmter Segens- und Abwehrzeichen in früheren Epochen und ihre Herkunft und Bedeutung in anderen Kulturen.

Der Vortrag findet im Rahmen der Sonderausstellung „Dem Himmel so nah. Vom Leben in alter Zeit“ statt, die noch bis zum 25. Juni im Museum Wasserburg zu sehen ist.

nb

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