++ Sex ++ Fachkräfte ++ Behinderte ++ Abfälle ++ Sarrazin ++ AKK ++ Kindernot ++
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++ Sex ++ Fachkräfte ++ Behinderte ++ Abfälle ++ Sarrazin ++ AKK ++ Kindernot ++

Bayern- & Deutschlandnews zum 19. Dezember 2018!

Weihnachtsessen gefragt

Dass der Energieverbrauch am 1. Weihnachtsfeiertag höher ist als an einem normalen Sonntag während des Jahres, das belegt eine aktuelle repräsentative yougov-Umfrage von E.ON: Über ein Drittel der in Deutschland länger Lebenden will auch in diesem Jahr am 25. Dezember ein traditionelles Weihnachtsessen, wie etwa einen Gänsebraten, zubereiten. Fast die Hälfte der Befragten kocht dabei ein Essen, bei dem Backofen und Herd über eine Stunde in Gebrauch sind, und zwar bis zu vier Stunden. Zum Vergleich: An einem normalen Sonntag kocht gerade mal ein Drittel ein solch aufwändiges Menü von über einer Stunde Zubereitungszeit.

Beschwerden beim Sex

Im Rahmen einer repräsentativen Studie hat das Marktforschungsinstitut Splendid Research im Auftrag der Online-Arztpraxis DrEd rund 500 Männer zwischen 20 und 50 Jahren über ihre sexuellen Gesundheitsprobleme befragt. Ergebnis: Jeder dritte Mann hatte schon einmal Beschwerden beim Sex. Dabei sind Erektionsprobleme (12 Prozent), ein vorzeitiger Samenerguss (11 Prozent) oder Schmerzen (13 Prozent) die häufigsten angegebenen Probleme.

Mehr Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe

Ende Oktober 2018 waren in Deutschland 5,7 Millionen Personen in den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten tätig. Damit wurde ein erneuter Höchststand seit Beginn der Zeitreihe im Januar 2005 erreicht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, nahm die Zahl der Beschäftigten gegenüber Oktober 2017 um 153.000 zu (+2,8 Prozent).

Mehr Fachkräfte nötig

Die IHK für München und Oberbayern drückt aufs Tempo bei den neuen Regeln zur Fachkräftezuwanderung: „Der große Fachkräftemangel in Bayern trifft den Mittelstand besonders stark. Das Zuwanderungsgesetz, das außerordentlich schnell auf den Weg gebracht wurde, begrüßen wir daher sehr. Es sollte jetzt umgehend verabschiedet werden und schnell in Kraft treten“, sagt IHK-Präsident Eberhard Sasse. Er betont, dass zwei Drittel der Unternehmen im Freistaat den Fachkräftemangel als Geschäftsrisiko Nummer eins sehen. Laut IHK-Fachkräftemonitor fehlen 260.000 Fachkräfte in Bayern. Diese Lücke verursacht im Jahr 2018 Wertschöpfungsverluste in Höhe von 23 Milliarden Euro im Freistaat.

Mehr behinderte Menschen

Im Jahr 2017 erhielten in Deutschland knapp 911.000 Personen Eingliederungshilfe für behinderte Menschen nach dem 6. Kapitel des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII). Das waren 1,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt nach Angaben der zuständigen Verwaltungsstellen weiter mitteilt, setzte sich damit der seit dem Jahr 2005 anhaltende Trend steigender Empfängerzahlen fort. Die Eingliederungshilfe hat die Aufgabe, eine drohende Behinderung abzuwenden, eine vorhandene Behinderung oder deren Folgen zu beseitigen beziehungsweise zu mildern und Menschen mit Behinderungen in die Gesellschaft einzugliedern.

Mehr Haushaltsabfälle pro Kopf

Im Jahr 2017 wurden nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes insgesamt 38,3 Millionen Tonnen Abfälle bei den Haushalten eingesammelt. Dies waren 0,2 Millionen Tonnen mehr als 2016. Das Pro-Kopf-Aufkommen an Haushaltsabfällen lag infolge der gestiegenen Bevölkerungszahl im Vergleich zum Vorjahr unverändert bei 462 Kilogramm.

Waldorfschule lehnt Kind ab

Eine Berliner Waldorfschule hat die Aufnahme des Kindes eines AfD-Mandatsträgers im Abgeordnetenhaus abgelehnt. Der Ablehnung ist ein monatelanger Disput unter Eltern und Lehrern vorangegangen, bei dem sie sich gegen die Aufnahme des Kindes stellten, das bereits zusammen mit einem Geschwisterkind den dazugehörigen Waldorf-Kindergarten besucht. Begründet wird die Ablehnung mit dem Kindeswohl, denn angesichts des Konfliktes sehe die Schule keine Möglichkeit, das Kind mit der nötigen Unvoreingenommenheit und Unbefangenheit aufzunehmen.

Geschäftserwartungen sinken

Der deutsche Mittelstand präsentiert sich im Herbst 2018 weiterhin in einer guten Verfassung, blickt aber weniger optimistisch als bislang in die Zukunft. Dies ergibt die aktuelle Studie „Mittelstand im Mittelpunkt“, die neben der Mittelstandsumfrage der DZ BANK die Resultate der Bilanzanalyse des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) enthält. Dass sich der Ausblick der mittelständischen Firmen deutlich verschlechtert hat, kommt in deren Geschäftserwartungen zum Ausdruck, die im Saldo merklich von 32,5 Punkten im Frühjahr 2018 auf 21,1 Punkte im Herbst dieses Jahres zurückgegangen sind. Sie liegen damit erstmals seit Herbst 2015 wieder unter dem langfristigen Mittelwert von 23,5 Punkten. Hauptursachen für die getrübte Stimmung des Mittelstands sind geopolitische Unsicherheiten, der Fachkräftemangel und zunehmende Bürokratie.

SPD will Sarrazin ausschließen

Juso-Chef Kevin Kühnert hat den Vorstoß der SPD gelobt, Thilo Sarrazin aus der Partei zu werfen: „Wir begrüßen den erneuten Versuch, Thilo Sarrazin aus der Sozialdemokratie auszuschließen“, sagte Kühnert der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. „Das wichtigste Buch seiner Karriere war keines seiner islamfeindlichen Pamphlete, das wichtigste Buch war immer das Parteibuch der SPD. Ohne dieses wäre er immer nur ein Hetzer unter vielen gewesen“, erklärte Kühnert weiter. „Es wird Zeit, ihm dieses Privileg zu entziehen. Mit den Werten der SPD hat er schon lange nichts mehr am Hut.“

AKK ist Wunsch-Kanzlerin

Gegen die neue CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer („AKK“) wären bei einer Kanzler-Direktwahl alle denkbaren SPD-Kandidaten momentan chancenlos. Laut aktuellem RTL/n-tv-Trendbarometer würde AKK sowohl die SPD-Chefin Andrea Nahles und deren Amtsvorgänger Martin Schulz und Sigmar Gabriel als auch Finanzminister Olaf Scholz um Längen schlagen. Beim Zweikampf gegen Kramp-Karrenbauer käme Nahles nur auf 12, Schulz auf 16, Scholz auf 20 und Gabriel auf 21 Prozent. Wenn jetzt der Bundestag neu gewählt würde, ergäbe sich für ganz Deutschland folgende Stimmenverteilung: CDU/CSU 32 Prozent (Bundestagswahl: 32,9 Prozent), SPD 15 Prozent (20,5), FDP 8 Prozent (10,7), Bündnis 90/DIE GRÜNEN 19 Prozent (8,9), Linke 8 Prozent (9,2), AfD 12 Prozent (12,6). Sechs Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden (5,2). 24 Prozent aller Wahlberechtigten sind derzeit unentschlossen oder würden nicht wählen (Nichtwähler 2017: 23,8).

AKK nicht mehr im Telefonbuch

Die private Telefonnummer der neuen CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer und ihres Mannes Helmut Karrenbauer in ihrer Püttlinger Heimat ist nicht mehr öffentlich, wie die „Saarbrücker Zeitung“ berichtet. Immer mehr Anrufe hätten „die Grenze des guten Umgangs und Geschmacks“ verletzt. Es gehe nun auch um den Schutz ihrer Familie.

Millionen für Kinder in Not

Der Sternstunden-Tag des Bayerischen Rundfunks hat in diesem Jahr mit 9,28 Millionen Euro nicht nur einen neuen Rekord aufgestellt, sondern das Ergebnis vom vergangenen Jahr um rund 1,5 Millionen Euro übertroffen. Die Spendenbereitschaft der Zuschauer und Zuhörer im Jubiläumsjahr zum 25-jährigen Bestehen der BR-Benefizaktion war überwältigend. Den ganzen Tag über widmeten sich die Programme des Bayerischen Rundfunks am Freitag, 14. Dezember, Kindern in Not. Insgesamt sind in 25 Jahren Sternstunden bisher 248,28 Millionen Euro an Sternstunden gespendet worden.

Zuzahlungsbefreiung neu beantragen

Viele Patienten im Landkreis Mühldorf am Inn sind von der gesetzlichen Zuzahlung befreit. Schon jetzt können gesetzlich Versicherte einen neuen Befreiungsantrag für das Jahr 2019 bei ihrer Krankenkasse stellen, sofern ihre finanzielle Belastung zwei Prozent des jährlichen Bruttoeinkommens überschreitet. Bei chronisch kranken Patienten ist es ein Prozent. Dieser Betrag muss vorab bei der Krankenkasse entrichtet werden. „Da die Bescheinigung jeweils nur für ein Kalenderjahr gilt, muss eine bisher geltende Zuzahlungsbefreiung neu beantragt werden“, sagt Apotheker Thomas Leitermann, Pressesprecher der Apotheker im Landkreis Mühldorf am Inn.

Olaf Konstantin Krueger

Hier geht’s zu den Bayern- & Deutschlandnews vom 12. Dezember 2018.

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