Rudi Rohrmüller beim Match gegen den Schotten Douglas Kempsell. Foto: Rohrmüller

Rohrmüller spielt eine gute WM

12.12.2017

Rudi Rohrmüller beim Match gegen den Schotten Douglas Kempsell. Foto: Rohrmüller

Rosenheimer Squasher mit positiver Blanz in Marseille

Anfang Dezember fand in Frankreich die Mannschaftweltmeisterschaft im Squash statt. Der Rosenheimer Rudi Rohrmüller qualifizierte sich mit Siegen über Valentin Rapp (Stuttgart),  Yannik Omlor (Frankfurt) und Lucas Wirths aus Paderborn in einem internen Ausscheidungsturnier für die deutsche Nationalmannschaft. Der Bundestrainer nominierte den Trainer des Rosenheimer Squashvereins an Position drei mit der Begründung: „Rudi spielt seit zwölf Jahren von der U15 Nationalmannschaft bis jetzt bei den Herren immer mit vollem Kampfgeist, auf ihn kann ich mich 100 Prozent verlassen, dass er seine momentane Leistung abrufen kann.“ 
  
Durch eine Verletzung war die Vorbereitung nicht einfach aber durch die Behandlung von Dr. Nägelein und die Hilfe der Physiotherapeuten ging der 26-jährige gesund und fit in den Wettkampf. Im ersten Gruppenspiel gegen Jamaika wurde Rohrmüller noch geschont, aber es gab die Squashexoten ein klares drei zu null. Beim Match um den Gruppensieg gegen Schottland wurde es dann spannend denn die Nummer zwei des Teams Raphael Kandra (Paderborn) fühlte sich nicht gut und er musste gegen seinen Angstgegner Greg Lobban antreten. Nach dem Auftaktsieg von Simon Rösner(WRL 9) gegen Alan Clyne (WRL 26) hing es nun an dem Kolbermoorer den Siegpunkt einzufahren. Der RSQV Leistungsportreferent Michael Kufner analysierte das Match folgendermaßen: „Rudi hatte einen sehr konzentrierten Start und lag mit zwei zu null in Führung ehe Douglas Kempsell (WRL113) zum zwei zu zwei ausglich. Im entscheidenden Durchgang kämpfte Rudi den Schotten nieder und machte den Gruppensieg perfekt.“   

In der K.O Begegnung gegen Indien meldete sich die Nummer zwei des Teams Kandra (WRL 44) krank und der Trainer des RSQV musste an Rang zwei gegen den Inder Vikram Malhort (WRL 69) antreten. Der Bundestrainer zu diesem Match: “Rudi hielt so gut es ging dagegen aber er hat zu wenig Spiele auf diesem Niveau da er keine Weltranglistenturnier spielt, das reichte heute nicht.“ Der Bundesligaspiel Valentin Rapp (WRL 262) konnte an Nummer drei auch nicht ausrichten und das deutsche Team musste in die Platzierungsspiele neun bis sechzehn.

Nach einen Sieg gegen die Schweiz, hier musst Rohrmüller nicht spielen, da das Team bereits mit zwei zu null führte wurde es gegen die Spanier nochmal eng. Der gebürtige Würzburger Rösner gewann das Auftaktmacht und Valentin Rapp musste sich nach seinem Hammersieg vom Vortag klar geschlagen geben. Um das Minimalziel den neunten Rang musste Rohrmüller gegen Hitzköpfigen Carlos Cornes antreten. „Rudi behielt die Ruhe und spielte konzentriert und nutzte immer wieder die Gelegenheit nach vorne anzugreifen und die Schwachpunkte seines Gegners auszunutzen“. Ein toller Sieg lobte der Bundestrainer.    
Gegen die USA um den neunten Rang konnte dann der 27-jährige Raphael Kandra  wieder spielen und machte mit Rösner bereits nach Begegnungen den Sieg perfekt und Rudi musste nicht mehr antreten.

Das RSQV Präsidiumsmitglied Wolfgang Weidinger gratulierte den Clubmitglied und stellte fest, dass die Rosenheimer Squashszene lebt und der RSQV mit Rudi ein Aushängeschild in seinen Reihen hat auf das man stolz sein kann.   


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