Von der Brücke in den Fluss: DLRG-Strömungsretter üben am Inn
Foto: DLRG Mühldorf
Prospekt-Box Blickpunkt

Von der Brücke in den Fluss: DLRG-Strömungsretter üben am Inn

Die Strömungsretter des DLRG-Kreisverbands Mühldorf haben am Sonntag, 2. Juni, das Abseilen von einer Brücke in den Inn geübt sowie den Fluss von Kraiburg bis Mühldorf erkundet.

Strömungsretter in der DLRG sind speziell weitergebildete Wasserretter, die in und an schnell fließenden Gewässern arbeiten, sie sind auch im Katastrophenschutz integriert. Da sich Strömungsretter je nach Situation auch an steilen Abhängen und Schluchten fortbewegen können müssen, üben diese regelmäßig das Abseilen an Brücken und steilen Abhängen. So wurde auch am vergangenen Wochenende das Abseilen von der Kraiburger Innbrücke geübt.

Anschließend erkundeten die Strömungsretter den Inn von Kraiburg bis Mühldorf, da nach den hohen Wasserständen der letzten Wochen sich das Innflussbett und das Ufer wieder verändert hatte. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der DLRG freuen sich immer über neue Mitglieder, jeder kann sich zum DLRG Strömungsretter ausbilden lassen. Weitere Infos und Kontaktmöglichkeiten finden Interessierte online unter muehldorf.dlrg.de.

Angelehnt an den amerikanischen Swiftwater Rescue Technician (SRT) hat die DLRG in Deutschland vor vielen Jahren ein Konzept entwickelt, um die ehrenamtlichen Fachkräfte noch besser in diesem Bereich zu schulen. Der DLRG-Strömungsretter ist ein auf stark strömende Gewässer, Wildwasser und Hochwasser spezialisierter Wasserretter. Er wird grundsätzlich im Team eingesetzt und ist durch eine spezielle Schutzausrüstung vor den besonderen Gefahren in Flüssen und Hochwassergebieten geschützt.

In der Ausbildung zum Strömungsretter ist einerseits der Umgang mit technischen Hilfsmitteln (Seile, Greifzüge, etc.) beinhaltet, andererseits aber das körperliche Leistungsvermögen des Rettungsschwimmers stärker als in anderen Ausbildungen in den Vordergrund stellt. Die Verantwortung eines Strömungsretters sich selbst, seinen Kameraden und den zu rettenden Personen gegenüber macht ein dauerhaftes und konsequentes Training nötig. Neben dem regelmäßigen Üben von technischen Abläufen sind eine gute Kondition und gute schwimmerische Fähigkeiten unerlässlich.

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