Vorsätzliche Brandstiftung an unbewohnter Containerunterkunft für Flüchtlinge
Foto: Zinken

Vorsätzliche Brandstiftung an unbewohnter Containerunterkunft für Flüchtlinge

– Kripo sucht Zeugen –

++ Update ++ Udate ++

Ein oder mehrere Unbekannte hatten ein Fenster der zukünftigen Flüchtlingsunterkunft gewaltsam geöffnet und einen Container in Brand gesetzt. Nach jetziger Kenntnis ist das Feuer von selbst erloschen.

Zwischenzeitlich wurde bei der Kripo Rosenheim eine Ermittlungsgruppe zur Klärung der Brandstiftung gegründet. Ein erstes Ergebnis der Ermittlungen ist eine weitere Eingrenzung der Tatzeit. So gehen die Ermittler davon aus, dass die Brandstiftung in der Zeit

vor 22.30 Uhr am Freitagabend, 15. Januar,

verübt worden ist.

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Im Tatzeitraum Freitagnachmittag bis Samstagvormittag (15. auf 16. Januar) versuchten Unbekannte eine geplante Flüchtlingsunterkunft in Soyen in Brand zu setzen. Festgestellt wurde dies bei einer Begehung am Samstag, 16. Januar, durch Verantwortliche der Gemeindeverwaltung. Die Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim hat eine Ermittlungsgruppe gegründet und nimmt Hinweise entgegen.

Bei dem betroffenen Objekt handelt es sich um eine zweistöckige Containerunterkunft zur geplanten Aufnahme von Flüchtlingen, mit Aufstellungsausmaßen von etwa 15 x 50 Metern. Gemeindeverantwortliche stellten bei einer Begehung der noch unbewohnten Unterkunft am Samstag die Beschädigungen fest. So wiesen etwa zehn der als Mehrbettzimmer ausgestatteten Erdgeschoßcontainer Schäden auf, insbesondere in Form von Verrußungen.

Bei der Kripo Rosenheim wurde noch am Nachmittag eine Ermittlungsgruppe zur Klärung der Brandstiftung gegründet. Erste Ermittlungen ergaben, dass sich ein oder mehrere Unbekannte gewaltsam Zutritt zu einem der Container verschafft hatten und dort, mittels eines noch nicht definierten Brandbeschleunigers, den hölzernen Boden in Brand gesetzt haben. Offenbar ist das Feuer ohne weiteres Zutun erloschen. Der Sachschaden wird derzeit auf etwa 50.000 Euro geschätzt.

Die Kripo sucht Zeugen: Wer konnte im Zeitraum Freitagnachmittag bis Samstagvormittag (15. bis 16. Januar) verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der im Gewerbegebiet aufgestellten Container feststellen? Wer kann sonstige Hinweise zur Tat geben?

Hinweise nimmt die Kripo Rosenheim unter der Telefonnummer 0 80 31/20 00 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Pressemitteilung der Polizei

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