Waldkraiburger halten zusammen!
„Unser oberstes Ziel ist es, gerade die Risikogruppen zu schützen und das Gesundheitssystem aufrecht zu halten“., sagt Erster Bürgermeister Robert Pötzsch (Foto) Fotos: okk/Stadtverwaltung
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Waldkraiburger halten zusammen!

Hilfsnetzwerk zur Nachbarschaftshilfe.

Auch in schwierigen Zeiten. Gerade jetzt in der Corona-Krise ist es umso wichtiger Solidarität zu zeigen, um schwächere Mitmenschen vor einer Infektion zu schützen.
Aus diesem Grund hat die Stadt Waldkraiburg auf Anregung des Ersten Bürgermeisters Robert Pötzsch und der Behindertenbeauftragten Stephanie Pollmann ein Hilfsnetzwerk zur Nachbarschaftshilfe für Waldkraiburg ins Leben gerufen.

Ab sofort können sich hilfsbedürftige Bürger, die zur Risikogruppe zählen (über 65 Jahren oder mit einer Vorerkrankung) unter Telefon 0 86 38/95 9-1 24 melden. Die Mitarbeiterinnen für Aufsuchende Sozialarbeit Dagmar Greck und Stephanie Pollmann koordinieren alle eingehenden Hilfsgesuche. Ein Netzwerk aus vielen Ehrenamtlichen, zu denen unter anderem auch das Jugendparlament zählt, wird die Aufträge ausführen.

Das Team der Nachbarschaftshilfe Waldkraiburg nimmt Ihre Anrufe zu den folgenden Öffnungszeiten entgegen: Montag bis Samstag von 8 Uhr bis 18 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten besteht die Möglichkeit, eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter zu hinterlassen.
Die Nachbarschaftshilfe bietet einen Bringdienst für Einkäufe, Rezepte und Medikamente an.

Über weitere Dienstleistungen wird entschieden, sollte die Nachfrage danach steigen. Die Koordination von Kinderbetreuung wird nicht angeboten.

Ziel der Nachbarschaftshilfe ist es, dass betroffene Risikogruppen nicht mehr das Haus oder die Wohnung verlassen müssen, um sich zu versorgen. Sie sollen so vor einer möglichen Ansteckung geschützt werden.

Alle freiwilligen Helfer erhalten einen Ausweis von der Stadt, um den Hilfsbedürftigen ein Gefühl von Sicherheit zu geben und um sich als Hilfeleistende ausweisen zu können.
In den letzten Tagen hat die Stadt bereits zahlreiche Angebote von Mitbürgern erhalten, die ihre Hilfe anbieten. Das Netzwerk aktuell gut aufgestellt. Sollte sich dies ändern, informieren wir natürlich darüber.

„Wir stehen vor einer völlig neuen Herausforderung“, sagt Erster Bürgermeister Robert Pötzsch. „Unser oberstes Ziel ist es, gerade die Risikogruppen zu schützen und das Gesundheitssystem aufrecht zu halten“. Es freue ihn sehr, dass sich so viele Bürger bereit erklären, zu helfen. „Ich bin mir sicher, dass wir mit der Nachbarschaftshilfe ein wichtiges Zeichen setzen, um unsere Risikogruppen zu schützen. Waldkraiburg ist es gewohnt solidarisch zusammenzuhalten und wird dies auch jetzt tun.“

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