Der Film erzählt mit dokumentarischen und szenischen Bildern aus der Sicht von Astrid Lindgren und ihrer Tochter Karin, ihrer Enkelin Annika und ihrem Großenkel Johan anhand der Kriegstagebücher die wahre Geschichte hinter dem Erfolg der Weltautorin. Dabei gehen die Nachkommen bei der Lektüre und in Gesprächen miteinander auch den schmerzhaften Ereignissen im privaten Leben Astrid Lindgrens nach.
„Man ist tief berührt, weil man die Katastrophe des Zweiten Weltkriegs durch Astrids Augen so nah miterlebt“, erzählt Lindgrens Tochter Karin Nyman.
Regisseur Hauke hat lange mit den Nachfahren über die geplante Doku gerungen, bis alle dabei waren. Urenkel, Enkelin und Tochter stehen erstmals gemeinsam vor einer Kamera.
Sie haben die Tagebücher für den Film freigegeben. Zentrale Szenen werden mit der schwedischen Schauspielerin Sofia Pekkari als Astrid Lindgren nachinszeniert.
Der sehenswerte Film zeigt uns die private und die politische Astrid Lindgren, die uns gerade heute viel zu sagen hat. Leider muss ich sagen.
Regie: Wilfried Hauke. Mit Sofia Pekkari, Tom Sommerlatte, Edda Braune, FSK 12, 102 Min.
Verleih & Szenenbild: Farbfilmverleih
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Andrea Hailer, soulkino
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Foto: © IDA Film und TV Produktion GmbH








