Bakterieller Feuerbrand ist zurück
Links: Welkende und schwarz verfärbte Triebe deuten auf eine Feuerbrandinfektion hin. Rechts: Kleine gelbe Schleimtröpfchen, die aus der Rinde austreten sind auch ein Indiz.. Fotos: Landratsamt Rosenheim.
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Bakterieller Feuerbrand ist zurück

Gefahr für Obstbäume und Sträucher!

Der bakterielle Feuerbrand kann Obstbäume wie Apfel, Birnen und Quitten schwer schädigen und sogar zum Absterben bringen. Streuobstberater Martin Landes rät zu größter Vorsicht. Bisher nicht befallen werden Steinobst, also Zwetschge und Kirsche.

So gelingt die Bestimmung
Die Infektion beginnt meist zur Blütezeit. Plötzlich welkende und schwarz verfärbte Triebe deuten auf
eine Feuerbrandinfektion hin. Will man Feuerbrand gegenüber anderen Krankheiten abgrenzen lohnt sich ein Blick auf den Blattstiel. Ist dieser noch intensiv grün gefärbt, während andere Bereiche des Blattes dunkelbraun, schwarz oder verdorrt sind, handelt es sich meist nicht um Feuerbrand. Ein eindeutiges Indiz hingegen, das aber nur bei schwülwarmer Witterung und fortgeschrittener Infektion beobachtet werden kann, sind kleine gelbe Schleimtröpfchen die aus der Rinde von jungen befallenen Trieben austreten.

„Es ist wichtig die befallenen Stellen großzügig zurückzuschneiden. Dabei sollte ungefähr 30 Zentimeter ins gesunde Holz geschnitten werden. Bei besonders starkem Befall, muss der Baum gefällt werden“, weiß Streuobstberater Martin Landes. Weitere Infos gibt es bei der bayrischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) unter lfl.bayern.de/ips/kleingarten/035205, sowie bei der Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege via E-Mail an gartenkultur@lra-ro.bayern.de oder unter Telefon 0 80 31/3 92 33 32.

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