Buch-Tipp: Bayerische Hinterhand
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Buch-Tipp: Bayerische Hinterhand

Der Tiroler Volksaufstand von 1809 gegen die bayerisch-französische Besatzung ist tief im kulturellen Gedächtnis der Region verankert. Besonders der Freiheitskämpfer Andreas Hofer wird als Volksheld angesehen. Dieses historische Ereignis greift Dinesh Bauer in seinem neuen Krimi »Bayerische Hinterhand« auf.

Der Rosenheimer Polizist Sepp Sonnleitner sitzt mit Freunden beim Schafkopfen, als sein Mitspieler Erwing Ehgartner von einem Attentäter erschossen wird. Während Sonnleitner und sein Freund Rabensteiner sofort die Verfolgung aufnehmen, ist der letzte Mitspieler, der Tiroler Nationalist Fichtner, von einem politischen Motiv überzeugt.

Die Kommissare Reimers und Pföderl beginnen unterdessen mit den Ermittlungen, die die fragwürdigen Aktivitäten Ehgartners ans Licht bringen. Dann kommt Sonnleitner auf die Spur eines Geheimnisses: Ein Brief des Tiroler Rebellen Andreas Hofer soll zu einem Schatz führen, auf den es ein Geheimbund Tiroler Nationalisten abgesehen hat.

Mit viel bayerischem Witz führt Dinesh Bauer die LeserInnen durch einen turbulenten Fall. Seine Protagonisten sind sympathisch, urige Typen, die die komplexe Handlung auf ihre ganz eigene Art unterstützen. Gleichzeitig beleuchtet er aktuelle Themen wie Nationalismus und Verschwörungstheorien.

Bayerische Hinterhand
Kriminalroman
Dinesh Bauer
Gmeiner Verlag
410 Seiten
ISBN 978-3-8392-2853-11

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