Buch-Tipp: Beklaute Frauen
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Buch-Tipp: Beklaute Frauen

Wie Frauen aus der Geschichte gestrichen und um „ihren Ruhm“ gebracht wurden.

Muse, Sekretärin, Ehefrau – es gibt viele Bezeichnungen für Frauen, deren Einfluss aus der Geschichte radiert wurde. Für deren Leistungen Männer die Auszeichnungen und den Ruhm bekamen. Männer wie Karl Marx, Bertolt Brecht oder Albert Einstein, deren Kolleginnen, Töchter oder Geliebte an ihren Werken mitwirkten – und deren Namen damals wie heute kaum jemand kennt.

Historikerin Leonie Schöler, die auf ihren TikTok- und lnstagram-Kanälen @heeyleonie verständlich und unterhaltsam die Geschichte „entstaubt“, berichtet von Wissenschaftlerinnen wie Rosalind Franklin und Lise Meitner, deren „Errungenschaften“, im Gegensatz zu denen ihrer männlichen Kollegen, nicht anerkannt wurden. Oder Künstlerinnen wie Dora Maar und Baya, die nicht für ihr eigenes Schaffen gewürdigt wurden, sondern als Musen von Picasso in Erinnerung geblieben sind.

Leonie Schöler erzählt ihre Geschichten. Sie zeigt, wer die Frauen sind, die unsere Gesellschaft „wirklich“ vorangebracht haben, und verdeutlicht, wie wichtig die Diskussion um „Teilhabe und Sichtbarkeit“ heute noch ist. Dabei wird klar: Hinter jedem erfolgreichen Mann steht ein System, das ihn bestärkt; vor allen anderen steht ein System, das sie aufhält.

Beklaute Frauen
Denkerinnen, Forscherinnen, Pionierinnen: Die unsichtbaren Heldinnen der Geschichte
Leonie Schöler
Penguin Verlag
ISBN: 978-3-328-60323-8

Interessante Menschen & Ihre Geschichten im blick.

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