Es ist dieser Anspruch, immer etwas genauer hinzusehen – Werbung –
Es ist dieser Blick... Foto Studio 11 Manuel Schindler
Prosepkt Box

Es ist dieser Anspruch, immer etwas genauer hinzusehen – Werbung –

Sich in Menschen und Situationen hineinzuversetzen, sie wahrzunehmen und dadurch besser zu verstehen, setzt natürlich Interesse, Neugierde und Begeisterungsfähigkeit für das Gegenüber und das Leben an sich voraus. Diese kann man Manuel Schindler nicht absprechen. Seine Fotos spiegeln die sensible Wahrnehmung des passionierten Fotografen wider und schenken dem Betrachter die Möglichkeit zu tieferen Einblicken.

Nina Bufalino im Gespräch mit dem Fotografen Manuel Schindler von Studio 11 in Waldkraiburg.

Du feierst in diesem Jahr das 5-jährigen Jubiläum Deines Fotostudios am Waldkraiburger Stadtplatz. Bevor ich mich jetzt in Worthülsen verliere und die Leserschaft langweile, gebe ich das Zepter gleich an Dich weiter! Wie sieht es aus, nimmst Du uns mit auf eine persönliche Fotostrecke und erzählst uns, was Dich in die Welt der Fotos hat tauchen lassen?

Es ist sonderbar, denn wenn ich genau überlege, ist mein beruflicher Lebenslauf zwar sehr ineinandergreifend, aber so haarklein geplant habe ich das nicht. Ich überlege mal, wo meine Leidenschaft für Fotografie ihren Ursprung haben könnte. Fotografiert habe ich jedenfalls schon sehr früh. Der erste Blick durch die Linse der elterlichen Fotokamera könnte so etwas wie die Initialzündung gewesen sein. Das hat mich als Bub schon sehr begeistert. Die Möglichkeit, mittels einer Bildsprache die Zeit stillstehen zu lassen.

Interessant, sogar beim Erzählen schenkst Du dem Gegenüber Bilder für den Kopf. Initialzündung, großartig. Du hattest also den Apparat der Eltern entdeckt, die Möglichkeiten erkannt und fortan wuchs dein Interesse für die Fotografie.

So in etwa. Ich wollte unbedingt auch eine Kamera.  Mit zwölf Jahren bekam ich sie endlich. Entsprechend dem Trend der späten 1990er war sie natürlich digital. Ich war glücklich und widmete mich fotografisch zunächst der Landschaft. Menschen kamen erst später. Den entscheidenden „Klick“, auch für den beruflichen Werdegang die Fotostrecke zu wählen, versetzte mir als Schüler ein Praktikum im Fotostudio. Dort konnte ich mich richtig ausprobieren, mit einer analogen Kamera arbeiten und alles selbst einstellen. Ja, da hat es endgültig „Klick“ gemacht. Genau in diesem Studio habe ich dann meine Ausbildung gemacht und hier stehen wir übrigens auch jetzt gerade! Ich habe nach der Ausbildung in Halbzeit hier weitergearbeitet und so die Möglichkeit gehabt, mich durch eine Menge freiberuflicher Jobs fotografisch weiterzuentwickeln. Als ich vor fünf Jahren mit meinem Studio 11 in die Selbständigkeit gegangen bin, hatte ich viel Erfahrung gesammelt. Ich bin hier im Studio auch technisch bestens ausgestattet. Für dieses Equipment braucht es das technische Verständnis.

Ich finde es immer ein bisschen übergriffig, Bilder in passende Worte zu packen. Deswegen rate ich den Leserinnen und Lesern: guckt einfach rein, zu Manuel Schindler in den Laden oder klickt Euch auf die Homepage. Ich war total hin und weg! Bei deinen Tierbildern musste ich schmunzeln, den sowas habe ich noch nie erlebt. Mich hat dieser Hund angeschaut, ich dachte, er möchte mit mir sprechen…und ich bin nun wirklich kein Fan von Haustierfotos. Deine Bilder haben Seele, sie transportieren eine ganz eigene Geschichte. Sogar die Passbilder!

Vielen Dank. Aber wo Du von Passbildern sprichst, meine Herangehensweise ist, ob kleines oder großes Bild, die gleiche: ich möchte den Menschen sehen. Auch ein Passbild „darf“ schön sein, man muss sich ja nicht zwangsläufig schämen, wenn man seine Dokumente vorlegt, oder. Bei den Bewerbungsfotos ist es für mich noch relevanter. Wenn ich mich bewerbe, geht es doch um meine Persönlichkeit, dass mein Bild etwas davon transportiert. Diesen Anspruch habe ich als Fotograf.

Das sieht man und es hat Seltenheitswert. Die Familienbilder sind auch nicht konstruiert nach dem Schema „die Tanja ist die Kleinste und sitzt brav vorne“. Du lässt „Tanja eben Tanja sein“ – und wenn sie klettern möchte, dann darf sie das. Die Fotos sind fast wie ein kleiner Besuch bei der Familie. Großes Kompliment an dieser Stelle, Manuel!

Danke! Und wenn wir beim Besuchen bleiben, Du kannst die Familie auch in der Natur „besuchen“, denn ich biete auch die Möglichkeit an den schönsten Orten, den Lieblingsplätzen der Menschen, Fotoshootings zu machen. Das technische Equipment ermöglicht es mir, all die beeindruckenden Kulissen, zu jeder Jahreszeit, zu nutzen. Wichtig ist, dass sich die Menschen an diesem Wunschort wohl fühlen!

Das sieht man ihnen auf den Fotos an, dass sie sich wohl fühlen. Liebe Leserinnen und Leser, wie gesagt, den visuellen Eindruck können meine Worte nicht transportieren. Aber auf der Homepage kann man sich vorab schon den ersten Augenschmaus abholen:

studio-11-fotografie.de

 

 

 

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