Mitten im Leben fasst Paul Gompitz den Entschluss, von Rostock nach Syrakus auf Sizilien zu reisen. Er will den Spuren des Dichters Johann Gottlieb Seume folgen.
Doch Paul lebt in der DDR: Die Grenze ist streng bewacht, legale Ausreisen nahezu ausgeschlossen. Als sein Plan auf offiziellem Weg scheitert, beginnt er, eine Flucht vorzubereiten, die ihn seinem Traum näherbringen soll.
Regie: Lars Jessen, mit Charly Hübner, Lina Beckmann, Thorsten Merten, FSK 6, 97 Min.
Es gibt ein reales Vorbild für den Helden dieser Geschichte, Klaus Müller – im Roman wie im Film heißt er Paul Gompitz. Nickelbrille, Rauschebart, der intellektuelle Typ, dem das Studium jedoch verwehrt blieb.
Paul ist beruflich Kellner, privat Bücherwurm, Hobbyphilosoph, Romantiker.
Für viele von uns ist Italien DER Sehnsuchtsort. Und für viele von uns ist Freiheit eine Selbstverständlichkeit. Charly Hübner glaubt man den Sonderling. Den Reisenden, der zurückkehren will.
Er möchte weg und trotzdem dazugehören.
Nach der Erzählung „Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus“ von Friedrich Christian Delius Freiheit ist eben keine Selbstverständlichkeit und hier haben wir eine fast philospophische Leinwandperle dazu.
Verleih & Szenenbild: PandoraFilm
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Andrea Hailer, soulkino








