Heldenstein: So geht es weiter mit Schule, Bahnüberführung und Gewerbegebiet
Antonia Hansmeier Erste Bürgermeisterin von Heldenstein. Pressefotos
Prosepkt Box

Heldenstein: So geht es weiter mit Schule, Bahnüberführung und Gewerbegebiet

Die Gemeinde Heldenstein liegt zwischen den Flüssen Isen und Inn in der Nähe von Waldkraiburg im Landkreis Mühldorf am Inn. Neben den Bächen bei Weidenbach und Lauterbach gibt es einen Badeplatz, der zum Schwimmen einlädt. Ein beliebtes Fotomotiv ist die kleine, spätbarocke Wallfahrtskirche Maria Schnee im Gemeindeteil Kirchbrunn.

Die gute Anbindung Heldensteins an der Einmündung der Bundesstraße B12 zur Bundesautobahn A 94 sorgt für Zuzug. Bürgermeisterin Antonia Hansmeier (CSU) liegt insbesondere das Wohl der kleinen Mitbürger am Herzen. Mit der gemeindlichen Kinderkrippe und den über die Gemeinde mitfinanzierten kirchlichen Kindergarten wird bestmöglich in die Kinderbetreuung investiert. Aktuell werden zudem zwei neue Baugebiete um einen rund 600 Quadratmetern großen Themenspielplatz „Wir sind Helden(stein)“ ergänzt.

Mit der Aktion „Bäume für die Neugeborenen“ haben sich 27 Eltern aus der Gemeinde an der landkreisweiten Aktion „Wir pflanzen einen Baum“ beteiligt. Gepflanzt wurden Nadel- und Laubbäume in einem Waldstück in Bürg. Jeder neue Baum erhielt den Namen eines Kindes. Auch die Gemeinderäte nahmen an der Aktion teil, sodass insgesamt 40 neue Bäume gepflanzt werden konnten. „Trotz Corona können wir die laufenden Projekte zügig umsetzen und neue Projekte starten“, so Bürgermeisterin Antonia Hansmeier. Der vom Gemeinderat einstimmig beschlossene Doppelhaushalt gibt mit einem Volumen von über 17 Millionen Euro den finanziellen Rahmen hierfür vor.

Die Generalsanierung der Schule befindet sich in der Endphase. So konnte bereits die neue Pausenhalle, der Vollwärmeschutz und die Sanierung der Fenster fertiggestellt werden. Und auch die Digitalisierung wird weiter vorangetrieben. Für sämtliche Lehrkräfte sind Dienstlaptops und daneben 28 weitere Laptops für die Schüler zum Ausleihen beschafft worden. Besonderes Highlight sind die zwei digitalen Tafeln, die bereits fester Bestandteil der Lehrmittel sind. Eine weitere Investition in die Zukunft ist die Ausstattung der Grundschule mit Corona-gerechten stationären raumlufttechnischen Anlagen. Auch konnte der Neubau der Turnhalle auf den Weg gebracht werden. Mit Blick auf eine nachhaltige Energiegewinnung und die akteulle geopolitische Lage, soll eine klimafreundliche Hackschnitzelheizanlage für die gemeindlichen Liegenschaften angeschafft werden.

Bahnüberführung Weidenbach
Eine Lösung für den Bahnübergang in Weidenbach ist gefunden. Nach langen und zähen Verhandlungen mit der Bahn konnte letztlich ein Kompromiss gefunden werden: „Es war fünf nach Zwölf, kommentiert Bürgermeisterin Antonia Hansmeier, die sich vehement für eine tragbare Lösung für die Gemeinde eingesetzt hatte. Und die sieht so aus: Der Bahnübergang bei Weidenbach wird ersetzt durch eine Eisenbahnüberführung. Von den Mehrkosten übernehmen eine halbe Million Euro hälftig Gemeinde und Landkreis und den Rest der Bund. „Diese Lösung wird von der Bevölkerung akzeptiert. Unseren Bürgerinnen und Bürger in Weidenbach muss geholfen werden, sodass der Obolus der Gemeinde gut investiertes Geld ist.“, so Antonia Hansmeier. Die Bahnstrecken zwischen Markt Schwaben und Ampfing sowie Tüßling und Freilassing werden auf einer Länge von 103 Kilometern zweigleisig ausgebaut. Um den gegenwärtigen und vor allem den künftigen Ansprüchen gerecht zu werden, stattet die Bahn die Strecke auf einer Länge von rund 145 Kilometern zudem mit elektrischen Oberleitungen aus.

Gewerbegebiete
Gewerbetreibende finden zur Ansiedlung in der Gemeinde Heldenstein beste Bedingungen vor. Dies zeigt sich im Gewerbegebiet Harting-Süd-Ost. Die zur Veräußerung vergesehen Flächen haben rasant Absatz gefunden. Hier bestand die Möglichkeit zum Bau einer Betriebsleiterwohnung. „Die Kombination aus Wohnen und Arbeiten an einem Ort sowie die Nähe zur A94 machte die Grundstücke sehr attraktiv“, so Bürgermeisterin Antonia Hansmeier. Auf dem Gelände findet aktuell eine rege Bautätigkeit statt und einzelne Betriebe haben bereits Eröffnung gefeiert. Mit 26.600 Quadratmetern liegt in Küham-Nord ein weiteres großes Gewerbegrundstück, das demnächst zum Verkauf ansteht.

1. Bürgermeisterin Hansmeier: „Bei uns herrscht großer Zusammenhalt“
Als Erste Bürgermeisterin freue ich mich außerordentlich über ihr Interesse an der Gemeinde Heldenstein, mit den Ortsteilen Haigerloh, Küham, Lauterbach, Niederheldenstein und Weidenbach. Zuletzt haben wir bei uns nicht nur Großprojekte, wie die zum Abschluss kommende Generalsanierung der Grundschule, werden vorangetrieben, sondern auch kleinere Maßnahmen, die unseren Ort erst so richtig lebenswert machen, voller Dynamik umgesetzt. Als Beispiel ist das eben neu eingeweihte Kreuz am gemeindlichen Friedhof zu nennen und auch die Spielplatzgestaltung im Baugebiet südlich und nördlich der Flurstraße nimmt Form an. Doch damit nicht genug. In unserem Ortszentrum bekommt der Alte Wirt endlich ein neues „Gwandl“. Erhaltungsverein und Gemeinde arbeiten zur Sanierung der Fassade Hand in Hand. Ich schlage vor, dass Sie die Maßnahmen bei einer Halben und einer kleinen Brotzeit „begutachten“. Leider zeigt sich der Sommer nicht immer von seiner schönsten Seite und so hatten auch wir in Heldenstein Schäden nach Starkregen zu verzeichnen. In der eigens dafür einberufenen Gemeinderatssitzung konnten Lösungen oder verbesserte Vorgehensweisen besprochen und teilweise auch schon werden. Es hat sich insgesamt gezeigt, dass hier bei uns in Heldenstein ein großer Zusammenhalt herrscht, sodass ich meinen besonderen Dank an die Feuerwehren, den Bauhof und allen freiwilligen Helfern, insbesondere den tatkräftigen örtlichen Landwirten, richte. Ein voller Erfolg war der Gesellschaftstag der Senioren. Ich konnte bei bester Witterung 170 Gäste im Alten Wirt begrüßen und mit Kaffee und Kuchen verköstigen. Der Landkreis Mühldorf hat dabei die Buslinie 7548, die seit Jahresbeginn in einer verbesserten Taktung und mit Rufbusangebot fährt, vorgestellt, was einhellig großen Anklang gefunden hat. Das gesellschaftliche Leben hat damit in den letzten Monaten wieder Fahrt aufgenommen. Derzeit planen wir für den Sommer das Ferienprogramm für unsere Kinder. Auch die Vereine bieten wieder Veranstaltungen und gesellige Zusammenkünfte. Als Beispiele sind das Gründungsfest der Feuerwehr Heldenstein oder des SV Weidenbachs zu nennen.

Mit herzlichen Grüßen
Ihre Antonia Hansmeier
Erste Bürgermeisterin, Heldenstein

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