++ Insolvenzen ++ Drogendealer ++ Luchsbestand ++ Digitalisierung ++ Fahrverbote ++ KZF-Zulassungen ++ Coronavirus ++
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++ Insolvenzen ++ Drogendealer ++ Luchsbestand ++ Digitalisierung ++ Fahrverbote ++ KZF-Zulassungen ++ Coronavirus ++

Bayern- & Deutschlandnews zum Wochenende!

Insolvenzverfahren rückläufig
Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik wurden im Jahr 2019 bei den bayerischen Insolvenzgerichten insgesamt 11.099 Insolvenzverfahren beantragt, darunter 2.623 Unternehmens- und 5.381 Verbraucherinsolvenzverfahren. Verglichen mit dem Jahr 2018 nahm die Anzahl der beantragten Insolvenzverfahren damit um 8,7 Prozent ab. Gegenüber 2018 wurden jedoch 7,3 Prozent mehr Unternehmensinsolvenzen gezählt.
Die beantragten Verbraucherinsolvenzen gingen insgesamt um 17,9 Prozent zurück, die übrigen Insolvenzverfahren verzeichneten einen Rückgang um 2,0 Prozent. Die Zahl aller beantragten Insolvenzverfahren ging etwas deutlicher in den Landkreisen Bayerns zurück, hier wurden insgesamt 6.477 Insolvenzverfahren und damit 8,8 Prozent weniger Verfahren als noch im Jahr 2018 angemeldet.

Drogendealer gibt Polizisten Rabatt
Ein Drogendealer soll Münchner Polizisten mit günstigem Kokain versorgt haben. Es habe „einen speziellen Rabatt“ für Polizeibeamte gegeben, sagte der Leiter der „Arbeitsgruppe Nachtleben“ bei der Polizei am Dienstag vor dem Amtsgericht München.
Insgesamt acht Polizisten aus dem Zuständigkeitsbereich des Münchner Präsidiums stehen unter Verdacht, Verbindungen in die Drogenszene gehabt und selbst Rauschmittel gekauft zu haben. Ins Rollen kamen die Ermittlungen, nachdem ein gefasster Drogenhändler über Komplizen und Kunden ausgepackt hatte, darunter auch zwei Polizisten. Aus den Ermittlungen gegen die Beamten ergaben sich dann Verdachtsmomente gegen weitere Kollegen. Alle acht Polizeibeamte wurden vom Dienst suspendiert, die Ermittlungen laufen noch.   dpa

Leichte Zunahme bei Luchsen
Von Mai 2018 bis April 2019 wurden in Bayern 60 selbstständige Luchse sowie 26 Jungtiere nachgewiesen. Ein Großteil dieser Tiere ist grenzüberschreitend im Dreiländereck Deutschland/Tschechien/ Österreich unterwegs. Überwiegend in Bayern leben davon 49 Luchse einschließlich 17 Jungtiere. Ein wichtiger Gradmesser für den Zustand der Population sind die Weibchen mit Nachwuchs: Das sind im zurückliegenden Monitoringjahr elf Weibchen und somit gut ein Drittel der festgestellten selbstständigen Luchse. Trotz der leicht positiven Entwicklung bleiben Luchse stark gefährdet.

Digitalisierungswüste Deutschland
Aus einer Infografik von Kryptoszene.de geht hervor, dass die Bundesrepublik bei der Digitalisierung teilweise erheblich hinterherhinkt. Unter den meistgenutzten Sozialen Plattformen hat keine ihren Sitz in Deutschland, im Bereich der
digitalen Verwaltung rangiert Deutschland im europäischen Vergleich auf dem Rang 24 von 28. Nur Ungarn, Kroatien, Griechenland und Rumänien sind noch weiter abgeschlagen.
Indes zeigt die Erhebung, dass sich die deutschen Unternehmen mehr Rückendeckung von der Politik erhoffen. 84 Prozent sind der Auffassung, dass der Aufbau deutscher digitaler Plattformen stärker gefördert werden sollte. Selbst 75 Prozent der Politiker sind der Auffassung, dass die Bundesregierung die Digitalisierungsprozesse nur unzureichend unterstützt.

Keine Fahrverbote bei Aussicht auf bessere Luft
Das Bundesverwaltungsgericht hat in einem Verfahren noch einmal auf die gebotene Verhältnismäßigkeit von Diesel-Fahrverboten hingewiesen.
Wenn der Grenzwert für Stickstoffdioxide in einer Kommune in absehbarer Zeit eingehalten werden kann, seien Fahrverbote nicht zwingend erforderlich, urteilten die Richter. Sie kippten damit eine Entscheidung der Verwaltungsgerichts Baden-Württemberg aus dem Vorjahr, das von der Stadt Reutlingen eine Überarbeitung des Luftreinehalteplans und entsprechende Fahrverbote gefordert hatte.      ampnet/jri

Eine Million Fahrzeuge mehr
In Deutschland hat sich der Fahrzeugbestand gegenüber dem Vorjahr um über eine Million erhöht. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt mitteilte, waren zum 1. Januar 2020 rund 65,8 Millionen Fahrzeuge zugelassen. Das sind 1,6 Prozent mehr als am Vorjahresstichtag. Die höchste Steigerungsrate in Bezug auf die Anzahl der zugelassenen Pkw wiesen erneut SUVs mit 19,8 Prozent aus, gefolgt von den Wohnmobilen mit einem Plus von 10,6 Prozent und Geländewagen mit 8,1 Prozent. Am häufigsten vertreten waren die Kompaktklasse mit einem Anteil von 25,1 Prozent (2019: 25,6 %), die Kleinwagen mit 18,7 Prozent (19,0 %) und die Mittelklasse mit 13,2 Prozent (13,8 %).     ampnet/jri

Gesunde nicht auf Coronavirus testen
Kassenärzte warnen eindringlich vor unnötigen Tests auf das neue Coronavirus. Sinnvoll seien Tests nur, wenn jemand Symptome einer Erkrankung der oberen Atemwege aufweise und womöglich Kontakt zu Infizierten gehabt habe. Auf jeden Fall sollten Menschen, die selbst einen Verdacht auf Coronavirus bei sich hätten, zunächst bei der Praxis oder der Arzthotline 11 61 17 anrufen. In den meisten Fällen verliefen Infektionen mit dem Coronavirus milde. Wenn aber ein Test in einer Praxis erst einmal positiv ausfalle, könnte die Praxis vom zuständigen Gesundheitsamt vorübergehend aus Gründen des Seuchenschutzes geschlossen werden. Und genau das soll vermieden werden.

Wohnungspreise steigen drastisch
Der 10-Jahresvergleich von immowelt.de für die Angebotspreise von Eigentumswohnungen in Deutschlands Großstädten zeigt: In 36 von 80 untersuchten Städten haben sich die Kaufpreise seit 2009 mindestens verdoppelt. Gründe für Preisexplosion: Baupreise steigen in 10 Jahren um 28 Prozent, Zinsen für Wohnbaukredite sinken auf Allzeittief und Grundstücke werden immer teurer. Stärkster Anstieg: In Berlin sind die Preise um 181 Prozent gestiegen – aktuell kostet der Quadratmeter im Median 4.250 Euro. München (7.610 Euro) bleibt nach einem Plus von 163 Prozent mit Abstand teuerste Stadt.    ots

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