Mord, Fußball, Fleisch und WLAN
Foto: bayern.de

Mord, Fußball, Fleisch und WLAN

Bayern- & Deutschlandnews zum 16. Juli.

Mord auf offener Straße
In Bad Reichenhall brachte ein unbekannter Täter einen 73-jähriger Mann auf offener Straße um und verletzte eine 17-Jährige schwer. Das Motiv: Raub. Mit schwersten Kopfverletzungen wurde der 73-Jährige am Montag gegen 3 Uhr aufgefunden, der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Kurze Zeit später machte die schwer verletzte 17-Jährige, die mittlerweile außer Lebensgefahr ist, auf einer Straße am Stadtrand auf sich aufmerksam. Sie gab an, überfallen worden zu sein. Die Polizei geht davon aus, dass es sich um Zufallsopfer handelt, vom Täter fehlt jede Spur.

Fans begrüßen Fußball-Helden
Am Montag sind sie heimgekehrt: unsere Fußball-Helden. Eine Million Fans begrüßte die Weltmeister am Flughafen, auf den verstopften Straßen und auf der Fanmeile in Berlin. Die Jungs bedankten sich mit einem Plakat mit der Aufschrift „Obrigado Fans! Der 4. Stern ist unser!“. Für fünf Spieler ging es anschließend noch nach München, wo unter anderen der komplette Vorstand des FC Bayern, Oberbürgermeister Dieter Reiter und Ministerpräsident Horst Seehofer die Champions feierten.
 
15 tote Wölfe
Neuer Höchstwert: 15 Wölfe sind in Deutschland in diesem Jahr bisher tot aufgefunden worden. Das teilt das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) mit, an das die Kadaver zur Untersuchung der Todesursache geschickt worden sind. In den vergangenen Jahren waren es laut dem Institut etwa ein Dutzend Wölfe pro Jahr. Der Großteil ist im Straßenverkehr umgekommen, auch ein erschossenes Tier war aber jüngst dabei. Die meisten toten Wölfe am IZW stammten aus Sachsen und Brandenburg.

Millionenstrafe für Fleischkonzerne
Jahrelang haben Wurst- und Fleischhersteller illegal Preise abgesprochen. Das Bundeskartellamt verhängte dafür jetzt Geldbußen von mehr als 338 Millionen Euro gegen 21 Wursthersteller und viele Führungskräfte der Branche. Darunter sind auch bekannte Marken wie Rügenwalder Mühle, Wiesenhof, Böklunder, Herta und Meica. Deutschlands größter Wursthersteller, die Zur-Mühlen-Gruppe, möchte Rechtsmittel gegen das Urteil einlegen. Auch gegen Brauereien und Zuckerhersteller hat das Bundeskartellamt heuer schon Strafen verhängt.

Rettungswagen tötet Zehnjährigen
Im Allgäu ist ein zehnjähriger Junge von einem Rettungswagen erfasst und getötet worden. Der Bub rannte einem Ball hinterher. Mit seinem 50-jährigen Vater und zwei zwölf und 16 Jahre alten Geschwistern war der Junge am Samstag auf dem Heimweg von einer Italienreise. Auf einem Rastplatz nahe Hergensweiler (Kreis Lindau) machte die norwegische Familie eine Pause. Da rollte der Ball auf die Straße und das Unglück passiert.

Naturkundemuseum für Bayern
Das Museum Mensch und Natur in München soll zu einem Naturkundemuseum Bayern erweitert werden. Das hat das Bundeskabinett beschlossen. Geplant ist außerdem eine enge Vernetzung mit vier Regionalmuseen in Bamberg, Bayreuth, Eichstätt und Nördlingen. Die Erweiterung soll rund 85 Millionen Euro Kosten.

Freies WLAN für ganz Bayern
Frei Surfen für alle, überall in Bayern. Das ist laut CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer das nächste Ziel der Staatsregierung. Konkrete Planungen gebe es zwar noch nicht, für Scheuer ist es aber die „nächste Modernitätsstufe, die wir in Bayern erklimmen sollten.“ Genehmigt ist von der Europäischen Kommission schon das Breitbandprogramm: 1,5 Millionen Euro stehen bereit, um die Versorgung der Kommunen mit schnellem Internet bis 2018 voranzutreiben.

Bergsteiger stürzt in den Tod
Ein Bergsteiger aus Deutschland ist in Frankreich bei der Besteigung des 4810 Meter hohen Montblanc in den Tod gestürzt. Wie die Hochgebirgsgendarmerie mitteilte, ist der 45-Jährige Dienstagfrüh in einer Steinschlagrinne mehr als 200 Meter abgerutscht. Die verständigten Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen. Zur genauen Herkunft des Bergsteigers wollten die Behörden keine Angaben machen.

amu

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