„Regionalvermarktung bleibt zentrales Zukunftsthema“
Nahmen an der Diskussionsrunde „Wirtschaftsstandort Mühldorf Nord“ teil (v.l.n.r.): Viktoria Nees, Maximilian Kammermeier jun., Jutta Kammermeier, Landtagsabgeordneter Günther Knoblauch, Bürgermeisterin Marianne Zollner und Maximilian Kammermeier sen. Foto: ESD/Manuela Schumm

„Regionalvermarktung bleibt zentrales Zukunftsthema“

Bei der Einweihung des neuen Standorts der Dienstleistungsgruppe der ESD Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft an der Mühlbauerstraße haben rund 60 Vertreter aus Politik und Wirtschaft über Standortfaktoren wie den Ausbau der A94 und weitere drängende Infrastrukturprojekte gesprochen.

Geschäftsführer Maximilian Kammermeier nutzte seine Begrüßung, um Bürgermeisterin Marianne Zollner (SPD) mit einem Augenzwinkern auf die Notwendigkeit einer Busverbindung für das Gewerbebiet hinzuweisen. „Wir freuen uns über die guten Rahmenbedingungen hier an unserem Standort, für die Sie durch ihre vorausschauende Politik die Weichen gestellt haben“, so Kammermeier. „Nur eine gescheite Busverbindung fehlt jetzt noch, sagen unsere Mitarbeiter.“ Die Bürgermeisterin war um keine Antwort verlegen: „Notwendigkeit erkannt. Wir werden eine Busverbindung in unserer Verkehrsplanung realisieren, wenn die Mittel dafür da sind. Bleiben Sie dran und haken Sie gerne immer wieder nach.“ Zollner betonte, dass sich die Stadt auf einem guten Wachstumskurs befinde und für Unternehmen und Arbeitnehmer vielfältige Perspektiven eröffne. Eine aktive Regionalentwicklung und eine gezielte Wirtschaftsförderung werde auch in Zukunft dazu beitragen, dass sich neue Unternehmen und Gewerbe in Mühldorf ansiedelten – für eine vielfältige Branchenlandschaft.

Dass viele Impulse zur Stadtentwicklung bereits greifen würden, gehe auch auf die Arbeit ihres Vorgängers zurück. Landtagsabgeordneter Günther Knoblauch (SPD) referierte bei der ESD über den Status Quo des Autobahnausbaus und betonte, wie wichtig es für die Region sei, mit einer Stimme zu sprechen. Knoblauch würdigte, dass sich die ESD bei der Vergabe von Gewerken explizit um regionale Anbieter und Betriebe bemüht habe. „Diese regionale Solidarität ist wichtig“, so Knoblauch. Über einzelne Verkehrsinfrastrukturprojekte hinaus bleibe die gemeinsame Regionalvermarktung ein zentrales Zukunftsthema.

Bei aller politischen Diskussion kam die Würdigung des neuen sehenswerten ESD-Gebäudes und die Rolle der Dienstleistungsgruppe als regional verwurzelter Arbeitgeber nicht zu kurz. Als Unternehmer und Arbeitgeber ist die ESD seit 1947 in Mühldorf vertreten und präsentiert sich als Familienunternehmen mit stolzer Tradition. Jutta Kammermeier wirkt aktiv seit mehr als 30 Jahren in der Geschäftsleitung mit und gewährleistet damit Kontinuität in der Unternehmensleitung.

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