Unser (Wald-)Bad soll schöner werden
Platz 1: Der Siegerentwurf des Regensburger Architekturbüros Diezinger in Zusammenarbeit mit adlerolesch Landschaftsarchitekten GmbH, Nürnberg zeigt ein völlig neues Erscheinungsbild, welches die Jury in allen Bereichen überzeugt hat.
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Unser (Wald-)Bad soll schöner werden

Waldbad Waldkraiburg: Aktuelle Informationen zur geplanten Generalsanierung.

Das Waldbad Waldkraiburg feierte in diesem Jahr sein 50-jähriges Jubiläum in seiner bestehenden Form. Auch diese Sommersaison war wieder durch temporäre Schließungen von einzelnen Becken begleitet. Dies hat erneut die Dringlichkeit einer umfassenden Sanierung des Waldbades aufgezeigt. Jetzt gilt es, die Zukunft des Freibades zu gestalten, Jung und Alt ein in die Zukunft gerichtetes attraktives Angebot zu bieten und schließlich für die Stadtwerke die hohen Personal- und Betriebskosten zu senken.

Nachdem eine Projektgruppe sich auf das künftige Beckenprogramm festgelegt hat, startete im Frühjahr diesen Jahres ein Planungswettbewerb. Es wurden insgesamt zwölf Vorschläge für die Neugestaltung des Waldbades eingereicht.

Ende September fand in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Jakob Oberpriller die ganztägige Preisgerichtssitzung im Haus der Kultur statt, in dem die eingereichten Wettbewerbsvorschläge bewertet wurden. In mehrstündigen Diskussionen wurden alle Entwürfe intensiv beleuchtet.

Der Siegerentwurf des Regensburger Architekturbüros Diezinger in Zusammenarbeit mit adlerolesch Landschaftsarchitekten GmbH, Nürnberg zeigt ein völlig neues Erscheinungsbild, welches die Jury in allen Bereichen überzeugt hat. Auch der zweitplatzierte Planungsentwurf von Glaser Architekten, München mit Lex Kefers Landschaftsarchitekten, Bockhorn) zeigt ein völlig neu gestaltetes Waldbad.

Sowohl die beiden Preisträger sowie alle anderen Entwürfe können auf der Internetseite der Stadtwerke Waldkraiburg unter stadtwerke-waldkraiburg.de/sport-freizeit eingesehen werden.

Die beiden Planungsentwürfe, die als Sieger aus dem Wettbewerb gegangen sind, enthalten folgende wesentliche Elemente: 50-Meter-Sportbecken, Sprunganlage mit maximal 10 Metern, Erlebnisbecken einschließlich Rutschenanlage, Kleinkinderbereich, Spraypark, einen tribünenähnlichen Bereich am Sportbecken, Saisonkabinen zum Einlagern von z. B. Liegen und Sonnenschirmen, Beachvolleyball/-soccer, Kiosk, Vereinsräume, Sanitär- und Umkleidebereiche, Parkplatz auf der Westseite im Bereich des jetzigen Sport- und Sprungbeckens.

Wie geht es weiter?
Nach Jahren der Diskussionen und Variantenbesprechungen des neuen Waldbads in den verschiedensten Gremien drängt mittlerweile die Zeit, um eine finanzielle Förderung durch den Bund in Höhe von 1,6 Millionen Euro in Anspruch nehmen zu können. Erster Bürgermeister Pötzsch stellte dies bei der öffentlichen Vorstellung der Ergebnisse des Realisierungswettbewerbs Anfang Oktober im Haus der Kultur klar heraus. Es soll nunmehr mit dem ersten und zweiten Preisträger verhandelt und voraussichtlich in der Dezember-Sitzung des Stadtrates beschlossen werden, welcher der beiden Planungsentwürfe tatsächlich umgesetzt werden soll. Damit könnte im nächsten Jahr die konkreten Planungsarbeiten und Ausschreibungen durchgeführt werden, um im Jahr 2023 mit der Sanierung starten zu können. Die Sanierungsarbeiten müssen bis Ende 2024 abgeschlossen sein. Verläuft alles planmäßig, ist im Jahr 2022 die letzte Saison im Waldbad in der jetzigen Form.

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