Zwei neue Fakultäten an der TH Rosenheim
Am Campus Burghausen ist die neue Fakultät für Chemische Technologie und Wirtschaft beheimatet. Foto: TH Rosenheim
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Zwei neue Fakultäten an der TH Rosenheim

Rosenheim/Mühldorf a. Inn/Burghausen: Die Zahl der Fakultäten an der TH Rosenheim erhöht sich von acht auf zehn: Am Campus Burghausen wird seit 1. Oktober die Fakultät für Chemische Technologie und Wirtschaft gegründet, am Campus Mühldorf a. Inn die Fakultät für Sozialwissenschaften. Das Studienangebot der beiden Standorte verändert sich dadurch nicht, die vormaligen zentralen wissenschaftlichen Einrichtungen werden lediglich in Fakultäten überführt.

„Es war von Anfang an geplant, dass an den beiden Standorten in Burghausen und Mühldorf später Fakultäten beheimatet sind“, erläutert Oliver Heller, Kanzler der TH Rosenheim. In der Gründungsperiode eines neuen Standorts sei es jedoch unumgänglich, die Strukturen schlank zu halten. „Allein das für eine Fakultät erforderliche Personal steht in den ersten Jahren nicht zur Verfügung“, so Heller.

Die wissenschaftlichen Einrichtungen an beiden Standorten hätten aber die künftige Organisation bereits in den vergangenen Jahren widergespiegelt. „Mit Gründung der Fakultäten ist die Aufbauphase jetzt abgeschlossen“, verdeutlicht Heller. In Mühldorf am Inn fanden die ersten Vorlesungen im Herbst 2014 statt, in Burghausen zwei Jahre später. Zum Dekan an der Fakultät für Chemische Technologie und Wirtschaft wurde Prof. Dr.-Ing. Philipp Keil gewählt, der seit Herbst 2020 den Standort leitet. Prodekan und damit Stellvertreter ist Prof. Dr. Dominik Pentlehner. Als Dekanin der Fakultät für Sozialwissenschaften wurde Prof. Barbara Solf-Leipold per Wahl bestimmt, die zu Jahresbeginn bereits die Institutsleitung übernommen hatte. Prodekan am Standort Mühldorf a. Inn ist Prof. Dr. Alp Aslan.

„Unsere beiden Standorte in Burghausen und Mühldorf am Inn haben sich in den vergangenen Jahren sehr positiv entwickelt, die Studierendenzahlen gingen kontinuierlich nach oben“, sagt TH-Präsident Prof. Heinrich Köster. Die chemietechnischen beziehungsweise sozialwissenschaftlichen Studiengänge seien wichtige Bestandteile des Studienangebots der Technischen Hochschule Rosenheim. Zudem bereicherten sie im Rahmen der Regionalisierungsstrategie des Wissenschaftsministeriums die Bildungslandschaft im ländlichen Raum. Der Campus Burghausen bietet die Bachelorstudiengänge Betriebswirtschaft, Chemieingenieurwesen, Chemtronik und Umwelttechnologie sowie die Masterstudiengänge Angewandte Forschung und Entwicklung in den Ingenieurwissenschaften und Circular Economy an. Am Campus Mühldorf a. Inn können Studieninteressierte zwischen den Bachelorstudiengängen Angewandte Psychologie, Pädagogik der Kindheit und Soziale Arbeit wählen.

Technische Hochschule Rosenheim erweitert Studienangebot zum Wintersemester 2021/22

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