Hotspots werden wieder kontrolliert
Landschaftsfoto: Rainer Nitzsche
Prosepkt Box

Hotspots werden wieder kontrolliert

Chaotische Verkehrssituationen verhindern – Polizei rüstet sich für Ausflugsverkehr!

Das seit etlichen Jahren immer stärker auftretende Phänomen eines überbordenden Ausflugsverkehrs rückte während der Corona-Pandemie in den vergangenen beiden Jahren verstärkt in den Fokus von Politik, Medien und Bevölkerung. Die Berg- und Seeregionen waren dabei an sonnigen Wochenenden, Feiertagen und während der Schulferien von extremen Verkehrsaufkommen betroffen und häufig sogar überlastet.

Die örtlich zuständigen Polizeidienststellen werden deshalb auch heuer im Rahmen von Schwerpunkteinsätzen die Verkehrsüberwachung intensivieren. Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd befinden sich zahlreiche touristische „Hotspots“. Die An- und Abfahrtswege sowie öffentlichen Parkplätze waren bereits vor der Corona-Pandemie oft durch den Ausflugsverkehr überfüllt und nicht mehr aufnahmefähig. In den vergangenen beiden Jahren kam es in den Regionen der oberbayerischen Berge und Seen zu Belastungsspitzen, die man so noch nicht kannte. Ausflugsparkplätze waren vielerorts schon am frühen Vormittag restlos überfüllt, sodass zahlreiche Fahrzeuge am Fahrbahnrand, auf Grünstreifen, in Wäldern oder auf Wiesen abgestellt wurden. Diese „Wildparkerei“ führte oftmals zu massiven Verkehrsproblemen, da auf den schmalen Zufahrtsstraßen durch die am Fahrbahnrand geparkten Fahrzeuge erhebliche Behinderungen entstanden.

Zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit sowie insbesondere zur Verhinderung von eklatanten Parkverstößen werden die vom Ausflugsverkehr betroffenen Dienststellen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd ab sofort bis zum 12. September die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung und das Freihalten der Rettungswege in den Ausflugsregionen verstärkt überwachen.

Festgestellte Verstöße werden konsequent geahndet. Dies kann von einem Verwarnungsgeld oder einer Ordnungswidrigkeitenanzeige bis hin zur Abschleppung des Fahrzeugs reichen.

Appell der Polizei im Interesse aller:
• Parken Sie nur auf ausgewiesenen Parkplätzen und -flächen!
• Denken Sie bitte an die Umwelt! In Wiesen und Wäldern, die nicht explizit als Parkplatz ausgewiesen wurden, ist das Abstellen eines Fahrzeugs verboten.
• Halten Sie stets Rettungswege frei und achten Sie beim Parken am Fahrbahnrand auf eine ausreichende Fahrbahnbreite für größere Einsatz- und Rettungsfahrzeuge.
• Weichen Sie auf andere Parkplätze aus, auch wenn sich hierdurch Ihr Fußweg verlängert.
• Fahren Sie keine Ausflugsziele an, von denen Sie z. B. aus dem Rundfunk wissen, dass es hier bereits zu Stauungen auf der Anfahrt kommt.
• Nutzen Sie, wenn möglich, den öffentlichen Personennahverkehr.
• Überlegen Sie sich vor Fahrtantritt einen „Plan B“, also ein alternatives Ausflugsziel. Die Internetseite oberbayern.de/ausflugs-ticker bietet hierfür Tipps.

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