„Eine Dose Mitleid!“
Dose Mitleid“: Thorsten Kalteißs satirische Glosse könnte Publikumspreis gewinnen. Pressefoto
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„Eine Dose Mitleid!“

Rosenheimer Radioglosse für bayerischen Hörfunkpreis nominiert!

Schon seit über zehn Jahren schüttet Radiomo- derator Thorsten Kalteiß in seiner wöchentlichen Glosse Mitleid aus – mal mehr, mal weniger sarkastisch – nun hat die „Dose“ eine Chance, einen bayerischen Hörfunkpreis zu gewinnen! Wie die Bayerische Landeszentrale für Neue Medien nun bekannt gab, wurde die „Dose Mitleid“ für den Publikumspreis nominiert.

„Ich bin schon ziemlich froh, überhaupt nominiert zu sein. Die Dose ist ja auch so eine Art Labor für mich wo ich einfach mal experimentieren kann“, sagt Thorsten Kalteiß. Die „Dose“ ist zwar bei Radio Charivari und Radio Galaxy Rosenheim ein fester Programmplatz, aber die Themen, über die Kalteiß spricht – oder eher frei philosophiert –, folgen keinem fixen Schema: „Manchmal mache ich was Tagesaktuelles, wie in „Baulöwen“ wo ich über René Benko und Donald Trump Witze mache oder ich werde auch mal nostalgisch wie in „Schachtlwirt“ wo ich diesem altbairischen Begriff nachtrauere.“ Manchmal ist die „Dose Mitleid“ sozialkritisch, wie in der Folge „Gemeinsame Inseln“ zum Thema Massentourismus und manchmal albern, wie in der Folge „Songschreiber“ in der Kalteiß aufzeigt, warum es Wolfgang Petry schwerer hat als Ozzy Osbourne.

„Eigentlich verstößt die Dose gegen einige Grundregeln was Radio-Comedy angeht, man soll im Radio ja nicht ironisch sein und ich bastel auch meistens ziemlich furchtbare Schachtelsätze in die Dose, was ich in einem normalen Radiobeitrag auch nicht machen würde, aber ich mag manchmal diese Wortakrobatik“, räumt Kalteiß ein.

Ob diese „Wortakrobatik“ auch bei den bayerischen Radiohörern ankommt, wird sich zeigen. Bis einschließlich 20. Juni können Hörer und Radiointeressierte auf blm.de abstimmen. Beim Publikumspreis entscheidet alleine die Zahl der eingegangenen Stimmen im Online-Voting.

Thorsten Kalteiß ist optimistisch: „Ich glaub, ich habe schon gute Chancen, denn bei der Abstimmung steh ich ganz oben, also ich bin schon mal Nummer 1 in alphabetischer Reihenfolge.“ Verliehen wird der BLM-Publikumspreis (Hörfunk) 2024 dann im Rahmen der Lokalrundfunktage in Nürnberg am 25. Juni. Sollte „Eine Dose Mitleid“ den Preis gewinnen, wäre es schon der zweite für das Funkhaus Rosenheim: Vor vier Jahren gewann „As Wichdigste vom Dag auf Boarisch“ von Andi Nickl den Publikumspreis.

Und wenn nicht? „Dann kann ich mir selbst eine Dose Mitleid ausschütten. Aber die würde ich natürlich lieber der Konkurrenz gönnen…“ sagt Kalteiß. Der Link zur Abstimmung ist unter radio-charivari.de/aktuelles zu finden. Dort gibt es auch die Folgen „Baulöwen“, „Schachtlwirt“, „Gemeinsame Inseln“ und „Songschreiber“ zum Nachhören.

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