Tessa Irlbacher: „Ich wollte immer so sein wie meine Mutter!“ – Werbung –
Schon als Kind war Tessa mit der Familie viel beim Wandern, Skifahren und Radeln. „Nur mit dem Papa bin ich nicht so gerne geradelt, der war zu stark!“ Links im Bild mit Mama Cielo Irlbacher. Fotos: privat
Prosepkt Box

Tessa Irlbacher: „Ich wollte immer so sein wie meine Mutter!“ – Werbung –

Wenn Tessa Irlbacher das sagt, wirkt es so erfrischend selbstverständlich, dass man am liebsten mit „klar, welches Mädchen möchte das denn nicht!“ antworten möchte… auch wenn der Boom an Literatur zu konfliktreichen Mutter-Tochter-Beziehungen dem vielleicht widerspricht.

Die positive Ausstrahlung der jungen Frau ist ansteckend und wenn sie von ihrer Funktion als Geschäftsführerin der IKO Europe GmbH erzählt, hinterlässt das bei mir ein sehr beruhigendes Gefühl. Es gibt sie wirklich – Unternehmen, in welchen Achtung und Respekt ein
gelebter Teil der Firmenphilosophie sind.

Nina Bufalino tankt Meeresluft mit Tessa Irlbacher, Enkelin des IKO Firmengründers Konrad Irlbacher Senior.

Gleich mal vorweg für unsere Leserschaft: Ich crashe mit meinem Anruf in deinen ersten Urlaubstag nach eineinhalb Jahren. Wo bist Du denn?
In Kroatien bin ich und schaue aufs Meer. Du musst Dir aber keine Sorgen machen, Du störst nicht. Ich lasse nie komplett los und bin auch im Urlaub erreichbar, auch wenn ich ein super eingespieltes Team im Rücken habe.

Du bist das jüngste Kind der Iko Firmenchefs Cielo und Konrad Irlbacher und hast 2018 in der dritten Generation des Familienunternehmens die Geschäftsführung Einzelhandel übernommen. War dieser Schritt denn in deinem Sinne?
Im Familienunternehmen mitzuwirken, so wie meine drei Geschwister, das wollte ich auf jeden Fall. Auch wenn mein Plan, was den Bereich angeht, zunächst ein anderer war. Ich wollte schon immer wie meine Mutter sein. Sie kommt von den Philippinen und ist im Unternehmen für den Export zuständig. Da ich eine internationale Schule besuchte und meine Freundinnen dort aus allen Teilen der Welt kamen, konnte ich mir schon als Schulmädchen gut vorstellen, in ihre Fußstapfen zu treten.

Die Fußstapfen, in welche Du jetzt getreten bist, sind ja nicht gerade klein. Wie füllt man diese denn als junge Frau?
Als mich mein Vater anrief, hatte ich gerade meinen Master of International Business in San Francisco gemacht. Er erzählte mir, dass Sylvester Schütz, unser bisheriger Geschäftsführer für den Einzelhandel, nach 21 Jahren Firmenzugehörigkeit in den wohlverdienten Ruhestand gehen wollte. Nun wünschte sich mein Vater, die Position mit mir zu besetzen. Ich buchte den Rückflug und wurde von meinem Vorgänger ein Jahr lang bestens eingelernt. Sechs Tage in der Woche war ich von acht Uhr morgens bis nach Geschäftsschluss im Laden und habe viel Einsatz gezeigt. Ich war also bestens auf meine Aufgabe vorbereitet.

Und wie haben die Mitarbeiter dich aufgenommen… oder besser angenommen?
Mit viel Respekt. Und das beruht auf Gegenseitigkeit. Wir duzen uns alle im Unternehmen und wenn ich etwas möchte, dann sage ich nicht nur „so will ich das“, sondern ich erkläre mich. Mir ist es immer wichtig, dass meine Gedankengänge auch nachvollziehbar sind.

Wie ist das denn, wenn du neue Mitarbeiter*Innen einstellst, auf was legst du am meisten Wert?
Wir interviewen die Bewerber nach dem Vier-Augen-Prinzip, wobei einer sich in den Fragen mehr auf das Fachliche, der andere sich mehr auf das Menschliche konzentriert. Ich bin der emotionale Part, denn das Team funktioniert nur gut, wenn sich auch alle verstehen. Was bringt mir da ein Choleriker mit einem riesigen Know-how.

Und wie sieht es mit Quereinsteigern aus?
Wenn Menschen ambitioniert sind und Interesse an dieser Branche haben, dann sind sie herzlich willkommen. Möglichkeiten zur internen Schulung gibt es immer. Meine Assistentin Kathi Rößle arbeitete vorher im Reisebüro und hat bei uns zum Einlernen alle Bereiche durchlaufen. Als sie im Verkauf Station machte, hatte sie einen super Umsatz, obwohl sie ein eher zurückhaltender Typ ist. Auf die Frage, wie sie das geschafft hat, sagte sie: „Ich war zu den Kunden so, wie ich es mir selbst gewünscht hätte, dass man mit mir umgeht…“.

Das nehme ich mir zu Herzen und lasse dich endlich Urlaub atmen. Danke für das schöne Gespräch, Tessa!

 

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